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Teneriffa outdoor country

Ein Eldorado für Aktive

Meine erste Reaktion als die Einladung zur Pressereise "Tenerife No Limits" via E-Mail herein flatterte, war: Was soll ich dort? Und mit einem Klick wäre sie beinahe im digitalen Papierkorb gelandet. Irgendwas hat meinen Löschfinger zögern lassen und mich gezwungen, die Einladung näher anzusehen. Zum Glück. Im Anschreiben war von Teneriffa als Mekka für Aktivtourismus die Rede und von spektakulären Naturlandschaften. Angeboten wurde: Wandern zwischen den Lorbeerwäldern oder an der Küste, Kite- und Windsurfen an schwarzen oder gelbgoldenen Stränden, Klettern, Mountainbiken, Tauchen oder Golfen. Und ich konnte wählen.

Meine Präferenzen waren schnell geklärt: Mountainbiken, Klettern, Wandern und Sterne gucken, aber Sterne gucken, steht nicht im Programm. Macht nichts: Drei Wünsche erfüllt, einer offen, ich bin dabei. Ende September sitze ich im Flieger von München nach Teneriffa und der Moment, wo ich dem Meer am nächsten komme, ist beim Landeanflug auf den Flughafen Teneriffa Süd. Für mich voll in Ordnung, ich will ja keinen Badeurlaub machen.

1. Tag: Mit dem E-Mountainbike auf der Chinyero Route

Mountainbiken kann man auf Teneriffa das ganze Jahr über, wobei natürlich Frühjahr und Herbst ihre besonderen Reize haben. Über 200 Kilometer befahrbare Waldwege wollen entdeckt werden, die meisten davon in den Bergen, also den höheren Lagen der Insel. Das Streckennetz reicht vom Norden bis tief in den Süden.

Um die Tourplanung müssen wir uns nicht kümmern, das übernimmt Markus Trinkl von EC RIDER für uns. Markus stellt uns auch die gut gewarteten Giant E-Bikes zur Verfügung und ist unser Guide auf der Tour. Er kennt wohl nicht jeden Stein auf der Insel, sich aber ansonsten verdammt gut aus und weiß genau, wann und wo ein kühles Cerveza angesagt ist. Wir haben's gut.

Die Tour führt durch Pinienwälder und grandiose Lavalandschaften.

Text überflüssig.

Du denkst, du bist allein, packst deine Brotzeit aus und jedes Brösel, das auf den Boden fällt, ist Schwupps verschwunden. Wird von hungrigen Mäulern verschlungen. Wie aus dem Nichts tauchen kleine Echsen auf und kümmern sich um den biologischen Abfall, den wir verursachen. Faszinierend, das ist Nachhaltigkeit à la nature.

Brotzeitpause mit Blick auf den 3718 m hohen Pico del Teide, dem höchten Berg Spaniens und natürlich auch der Insel. Sein Name El Teide ist die hispanisierte Form des Guanchen-Begriffes Echeyde. Er bezeichnet die Wohnung des bösen Dämonen Guayota (Quelle: Wikipedia). Zum letzten Mal böse war er 1909.

Streckenkurzbeschreibung: Die Tour begann in der Nähe von San José de Los Llanos (1180 m) und führte über rund 30 Kilometer vorbei am Montana Negra, um den Chinyero und dem Montana Cascajo herum – hier erreichten wir nach 18 km Fahrt den höchsten Punkt unserer Tour (1680 m) – fuhren rechts am Montana de Los Poleos und Montana della Cruz vorbei zurück zum Ausgangspunkt.

Die Nacht verbringe ich im Route Active Hotel in Los Realejos. Von der Mountainbiketour total relaxed brauche ich weder Spa noch Massagen, fühle mich pudelwohl und genieße von meiner Veranda aus den Sonnenuntergang mit Blick auf das Meer.

2. Tag: Die Esperanza-Route

Mountainbiken durch spektakuläre Landschaften auf Teneriffa ist wirklich etwas ganz Besonderes. Am zweiten Tag sind wir wieder mit den E-Bikes von ECRIDER im Norden der Insel – im Esperanza Wald – unterwegs. Wir haben viel Spaß Up- und Downhill und genießen an den Aussichtspunkten Landschaft ohne Ende.

Blick aus 1500 m Höhe auf Santa Cruz de Tenerife.
Es gibt verschiedene Methoden das Fahrzeug zum Stehen zu bringen und ich beherrsche sie alle. ;-)

2. Teil: Hiking und Climbing in Kürze

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Credits:

Fotos @ Herbert Worm