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Green Pen Blog für ökologisches Schreiben

Was ist Green Pen?

Täglich hinterlassen wir unseren kleinen persönlichen CO2–Fußabdruck. Egal ob wir mit dem Auto zur Arbeit fahren oder vor dem Fernseher sitzen. Sobald wir das Licht in der Wohnung einschalten, sind wir indirekt an der Treibhausemission beteiligt.

Selbst wenn wir wollten, könnten wir diesen Fußabdruck nicht vollständig vermeiden. Hilfreiche Tipps und Ratschläge, wie wir unseren Anteil an ein besseres Klima leisten können, gibt es zuhauf.

Deutschland ist Weltmeister bei der Mülltrennung und im Recycling. Die erneuerbaren Energien bekommen in Europa stetig mehr Bedeutung. Selbst sogenannte Klimakiller, die uns vor einigen Jahren gar nicht bewusst waren, werden heute zumindest öffentlich diskutiert.

Jeder weiß, der Weg für eine bessere Umwelt fängt Zuhause an. Jeder scheinbar kleine Beitrag kann am Ende wichtig sein. Auch wir als Autoren, Dichter, Schriftsteller und Blogger können, mit wenigen Umstellungen, durch unsere Arbeit der Natur etwas Gutes tun.

Im neuen „Green Pen“ Blog erhaltet ihr wertvolle Ratschläge und Hinweise, wie ihr mit - und während der Schreiberei dabei mithelfen könnt, unsere Welt zu einem besseren Lebensort zu machen.

Die buchmessenmarathon-müllapokalypse

Auf ein Neues...

Es geht wieder los. Der Buchmessen Marathon. Bis etwa zur Leipziger Buchmesse 2020 finden in ganz Deutschland vermehrt große und kleinere Buchmessen statt, auf denen die Verlagsgiganten aber auch Kleinverleger und Selfpublisher ihren Katalog und ihr Portfolio präsentieren. Natürlich auch, nicht ohne das Weihnachtsgeschäft im Hinterkopf zu haben.

Während die großen Verlage alleine durch ihre bloße Präsenz wie Magnete auf die Besucher der Buchmessen wirken, müssen Kleinverlage und Selbstverleger mit Werbung um die Aufmerksamkeit neuer Leser*innen buhlen. Ein Kostenfaktor, um den man allerdings nicht drumherum kommt.

Durch die wachsende Anzahl an Autoren und Verleger, wächst parallel dazu auch der Werbemüll, der auf jeder Buchmesse zu finden ist.

Als kleines Beispiel möchte ich explizit die Berliner Buchmesse nennen.

Schon nach dem Kauf der Eintrittskarte erhalten die Besucher*innen eine bis zum Rand vollgestopfte Plastiktüte voller Verlagskataloge, Lesezeichen, Flyer und anderen Drucksachen. Während des Rundgangs bekommt diese*r an nahezu jedem Stand weitere Werbematerialeien in Form von Hochglanzprintmedien in die Hand gedrückt. Am Ende ist man neben Büchern mindestens ebenso vollgepackt mit Werbezeugs, welches am Ende, seien wir ehrlich, im Müll landet.

In ihrem verzweifelten Versuch nach neuen Lesern, sind gerade Selfpublisher versucht, ihre Werbesachen nicht nur den Besucher*innen direkt in die Hand zu drücken, sie verteilen ihre Flyer und Lesezeichen ebenso weitläufig und zahlreich auf jeden Tisch, jeder Toilette, jedem Tresen und so gut wie allen Stühlen. Ohne hierbei zu berücksichtigen, dass eine solche Reizüberflutung für die potenziellen Leser*innen eher störend als interessant wirkt. Je mehr Autoren auf diesem Wege versuchen neue Leser zu generieren, umso stärker geht die mühsam erstellte und teuer gedruckte Werbung in der Masse von Papier und Pappe unter.

Am Ende jeder Messe werden Säckeweise Flyer und Drucksachen dem Müllwagen zugeführt. Schade um sämtliche Ressourcen, die dabei drauf gegangen sind.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten auf digitaler Ebene erfolgreich und kostengünstig für seine Projekte zu werben. Dies gilt sowohl für Selbstverleger als auch für Verlage. Weiter unten im Blog sind dazu passende Beispiele aufgelistet.

Auf Buchmessen kommt man um Drucksachen jedoch nicht herum, wenn man auf seine Werke aufmerksam machen möchte. Neben den üblichen Werbeträgern wie Flyer, Aufkleber und Lesezeichen aus Hochglanzpapier, gibt es aber auch tolle und interessante Alternativen.

Drucksachen aus Recyclingpapier

Egal ob Flyer oder Lesezeichen. Alles lässt sich mittlerweile preiswert, umweltschonend sowie qualitativ hochwertig auf Recyclingpapier drucken. Das schont natürliche Ressourcenwie Wasser und Holz, und spart ebenso eine Menge Energie ein. Schaut einfach im Internet nach ökologischen Druckereien, diese gibt es mittlerweile in Hülle und Fülle.

Interaktivität

Um interessierte Besucher*innen an euren Stand und damit an eure Produkte zu binden, solltet ihr sie solange wie möglich bei euch behalten. Einfach ein Lesezeichen oder ein Programmheft in die Hand gedrückt, bringt keine Leser. Viele Verlage stellen mittlerweile Tablets auf, an dem die Leser*innen digital durch das Programmheft aktiv scrollen oder swipen können. Eine weitere Möglichkeit ist es, Buchtrailer im Hintergrund laufen zu lassen. Kleine Gewinnspiele oder Mitmachaktionen lassen die Leute ebenfalls länger an eurem Stand stehen. Es gibt so viele kreative Ideen ohne Müll, viel Werbung für sich zu machen

Verzichtet auf Give-Aways

Ihr habt ein Buch verkauft? Super! Dann belasst es dabei. Der Kunde hat schon beim Eintritt zahlen ein halbes Dutzend Lesezeichen erhalten. Bücherwürmer haben sowieso genügend davon zuhause. Wird nicht direkt gefragt, lasst die Drucksachen lieber liegen. In den meisten Fällen landen solche Werbegeschenke ungesehen in der Tonne.

Tragt die Werbung am Leibe

Hose, Shirt, Socken, Rucksack, Mütze… Alles lässt sich bedrucken. Ihr habt ein neues Buch auf dem Markt? Klebt es euch an die Brust! Viele Textildruckereien bieten auch Sachen mit dem „Grünen Knopf“ Label an. Der Vorteil daran: Ihr könnt es zu jeder einzelnen Buchmesse wiederverwenden.

AN DIE ORGANISATOREN ...

Auch die Veranstalter der Buchmessen können einen großen Beitrag dazu leisten, dass ihre Veranstaltungen nicht im Werbemüll versinken

Kennzeichnet Werbezonen

Weist die Aussteller und die Fachbesucher*innen darauf hin, dass die Drucksachen nicht in jeder Ecke ausgeteilt werden dürfen. Achtet darauf, dass die Gäste nicht von zu vielen Autoren gleichzeitig belagert werden. Stellt klare Regeln für das Werben jenseits der Messestände auf eurer Veranstaltung auf.

Mülltrennung

So oder so lässt es sich nicht verhindern, dass der eine oder andere Flyer im Müll, oder schlimmstenfalls auf dem Boden landet. Stellt an jeder Mülltonne eine separate Papiertonne oder „Werbetonne“ auf. So erspart ihr der Müllabfuhr und den Werken viel Arbeit. Im Idealfall können Autoren und Verlage sogar ein paar ihrer Sachen retten und erneut verwenden.

Verzichten

Verzichtet darauf, Besucher*innen schon beim Hereinkommen mit Werbetüten zu belästigen. Niemand möchte mit 1Kg Werbesachen durch die Gänge laufen. Erst recht dann nicht, wenn man noch Bücher kaufen möchte.

ZUM SCHLUSS...

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Großteil des Müllberges verringert werden kann, wenn man mit allen Sachen auf der Buchmesse grundsätzlich bewusster umgeht. Das betrifft nicht nur Drucksachen sondern auch Getränkebecher, Pappteller, Verpackungen etc… Nicht alles auf den Boden zu schmeißen hilft z.B. schon eine Menge. Jeder kann seinen Beitrag für eine saubere Buchmesse leisten.

PAPIER UND BLEISTIFT

Notizbücher

Wir alle haben das Bild vor unserem inneren Auge – der grindbärtige Schriftsteller in seinem Arbeitszimmer. Umgeben von Bücherregalen, sitzt er gebeugt an der alten Schreibmaschine. Der Papierkorb quillt über. Auf dem Boden verteilt, die zerknüllten Papierfetzen verworfener Ideen und Notizen. Resigniert drückt er die zehnte Zigarre in seinem Aschenbecher aus.

Gerade wenn wir am Anfang eines neuen Projektes stehen, geht es uns ähnlich. Wir notieren, stöbern, recherchieren und versuchen, die besten Ideen für unsere Geschichten zusammenzutragen. Die meisten von uns verwenden dabei wahrscheinlich keine losen Blätter mehr, sondern ein oder mehrere Notizbücher, die immer griffbereit sind.

Zettelwirtschaft

Manche möchten für die Arbeit nicht auf handschriftliche Notizen verzichten. In diesem Fall sollte man beim Kauf von Papier, Notizzettel und anderen Sachen achtsam sein, wenn man den Gedanken an die Umwelt nicht aus den Augen verlieren will.

Die Suche nach Papier aus wirklich nachhaltiger Wirtschaft gleicht heutzutage der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Im Dschungel unzähliger Umweltplaketten, Logos, Symbole und Zeichen, soll uns bei nahezu jedem Kauf suggeriert werden, dass das Druckpapier oder College block aus nachhaltiger Wirtschaft entstanden sind.

Das trifft leider in den seltensten Fällen zu.

Für die Herstellung von Papier wird die Umwelt sehr stark belastet. Große Mengen von Wasser, Holz und Energie werden dabei eingesetzt. Die dabei verwendeten Chemikalien gelangen unter Umständen in das Abwasser und sogar in das Grundwasser. Viele davon, können von unseren Kläranlagen auffangen.

Wenn ihr das nächste Mal einen neuen Stapel Papier oder ein Notizbuch für eure Projekte benötigt, achtet auf den „Blauen Engel“. Nur diese Produktbezeichnung auf den Verpackungen garantiert euch, dass für die Herstellung des Produktes 100% Altpapier auf umweltschonende Weise verwendet wurden.

Ihr werdet bemerken, dass Papierprodukte aus Recyclingpapier oftmals sogar um einiges günstiger sind, als herkömmliches Papier aus Frischfaserzellen.

Bastelfreunde können sogar selbst Recyclingpapier herstellen. Vor einigen Jahren habe ich es einmal versucht und kann durchaus behaupten, dass das Endergebnis sehr beeindruckend war. Allerdings bedarf es zur Produktion von eigenem Umweltpapier viel Zeit, Platz und Geduld.

Die ersten Versuche können auch einmal in einer Sauerei enden. Dennoch lohnt es sich und macht eine Menge Spaß.

Schreibwerkzeug

Selbst bei Kugelschreiber und anderem Schreibwerkzeug gibt es mittlerweile umweltfreundliche Alternativen.

Sicher habt ihr auch schon beim letzten Besuch im Schreibwarenladen Kugelschreiber mit Löschfunktion entdeckt, die es in allen möglichen Farben gibt. Sogar Textmarker sind oftmals mit dieser Funktion ausgestattet.

Die Nachhaltigkeit bei diesen Stiften liegt wahrscheinlich nicht unbedingt in deren Herstellung. Jedoch könnt ihr verworfene Notizen einfach wegradieren und verbraucht im Endeffekt weniger Papier.

Natürlich haben sich in dieser Hinsicht auch der Bleistift und das Radiergummi sehr bewährt.

Stifte aus Recyclingstoffen gibt es mittlerweile auch in rauen Mengen und sind ebenso qualitativ wie herkömmliche Schreibwerkzeuge.

Schaut euch beim nächsten Kauf einfach mal etwas um und macht euch ein eigenes Bild.

Alternativen

Neben den Notizen auf Papier gibt es viele tolle nachhaltige Alternativen, die ihr für die Vorbereitung eurer neuen Projekte verwenden könnt.

Whiteboards gibt es mittlerweile in allen möglichen Formen und Größen preisgünstig zu kaufen.

Damit könnt ihr eure Notizen wie auf einer Schultafel schreiben und gestalten. Mit den passenden Apps könnt ihr diese dann sogar digitalisieren. Genauere Informationen dazu findet ihr im Artikel "Digitale Notizen".

Ebenfalls empfehlenswert sind neuartige Notizbücher, deren Inhalt ihr mithilfe eines feuchten Tuches oder sogar der Mikrowelle entfernen könnt. Somit könnt ihr es über mehrere Jahre immer und immer und immer wiederverwenden. Schaut dazu einfach in den Onlineshops oder fragt beim nächsten Schreibwarenhändler nach.

DIGITALE NOTIZEN

Modern - Vielseitig - Sauber

Jedes Smartphone oder Tablet bietet Unmengen an Apps, die für Notizen aller Art geeignet sind. Portale für digitale Notizbücher bieten eine Fülle an Möglichkeiten, Projekte zu gestalten. Viele Schreibprogramme, die speziell auf Autoren zugeschnitten sind, beinhalten bereits ein digitales Notizbuch.

Das praktische an digitalen Notizbüchern ist, dass sie nahezu immer in eurer Tasche verfügbar sind. Die einzelnen Funktionen unterscheiden sich je nach Anbieter. In der Regel könnt ihr aber nicht nur schriftliche Notizen festhalten, sondern auch Fotos machen und speichern und sogar Sprachaufnahmen festhalten. So können einzelne Notizensammlungen noch umfangreicher gestaltet werden. Je öfter und länger ihr digitale Notizbücher verwendet, umso mehr natürliche Ressourcen werden dadurch eingespart, da kein Papier zur Verwendung notwendig ist.

Aller Anfang...

Die Umstellung auf ein digitales Notizbuch kann zunächst befremdlich wirken und unübersichtlich erscheinen. Es müssen alte Gewohnheiten abgelegt - und neue antrainiert werden. Doch die Mühe lohnt sich durchaus. Schon nach wenigen Monaten werden ihr bei regelmäßiger Nutzung bemerken, wie sehr sich euer neues Notizbuch mit Ideen, Skizzen und Geistesblitzen gefüllt hat. Schaut euch eure Eintragungen hin und wieder einmal an und macht euch bewusst, wie viel Papier ihr damit gespart habt.

Versucht auch die Funktionen zu verwenden, die euch ein herkömmliches Notizbuch nicht geben kann. Ihr werdet sicher eine große Effizienzsteigerung eurer Arbeit bemerken.

Cloud Speicher

Jeder von euch besitzt mit Sicherheit mindestens einen Cloud-Speicher. Ob dieser aktiv verwendet wird oder nicht, sei einmal dahingestellt.

Mit den neuen Betriebsprogrammen von Windows, Google, Apple & Co. erhaltet ihr mittlerweile automatisch einen Cloud-Speicher mit entsprechendem Speicherplatz. Die Benutzung dieser Clouds ist zugegebener Maßen stark umstritten.

Sobald ihr eine Datei in eine Cloud speichert, landet diese auf irgendeinem Server an irgendeinem Platz dieser Welt.

Wo genau, das kann euch niemand sagen. Daher stet es auch um den Schutz und die Sicherheit eurer Cloud, bzw. eurer Daten bestenfalls mittelmäßig. Die Benutzung einer Cloud sollte also gut überlegt sein. Die Anbieter für kostenlosen Cloud - Speicherplatz sind mittlerweile fast unzählbar.

Doch diese Internet Speicherdienste haben auch eine ganze Menge Vorteile. Gerade dann, wenn wir es von einem gewissen ökologischem Standpunkt aus betrachten. Die meisten Dienstleister für Clouds bieten schon mehrere Gigabyte Speicherplatz kostenlos an. Erst wenn ihr mehr Speicherplatz benötigt, kann es passieren, dass ihr diesen durch einen bescheidenen Geldbetrag hinzukaufen müsst.

Somit seit ihr nicht mehr darauf angewiesen, dutzende USB-Sticks oder andere Datenträger mit euch herumzuführen, die im schlimmsten Fall irgendwann mitsamt euren gespeicherten Daten verloren gehen. Ein-Stick oder eine externe Festplatte benötigt besonders für die Herstellung der einzelnen Komponenten Ressourcen, welche teilweise in Asien und Afrika unter Menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden.

Ein weiterer Vorteil einer Cloud ist, dass ihr eure Daten immer und überall dabei haben könnt. Wenn ihr eure Cloud zum Beispiel mit dem Laptop, dem Smartphone und dem Tablet verbindet, habt ihr von allen drei Geräten gleichzeitig Zugriff auf eure Daten. Egal wo ihr euch gerade befindet. In der Regel wird dazu eine Internetverbindung vorausgesetzt.

Ähnlich wie bei den digitalen Notizbüchern, werden ihr auch mit der regelmäßigen Verwendung einer Cloud feststellen, dass ihr nicht länger eure Speichermedien herumtragen müsst, die euch im schlimmsten Fall irgendwo aus der Tasche fallen oder in der Sofaritze verschwinden. Auch müsst ihr euch nicht mehr Fragen, wo ihr was gespeichert habt.

Die Benutzung von digitalen Medien und Dienstleistung sind immer mit Risiken verbunden, derer ihr euch stets bewusst sein solltet. Die o.g. Hinweise dienen lediglich zur Meinungsbildung und zur Information.

energie und kosten

Die Sonne schickt keine Rechnung

Jeder hat während des Schreibens ein individuelles Zeremoniell, welches dazu beiträgt eine interessante und hoffentlich auch erfolgreiche Geschichte zu verfassen. Ich persönlich habe mittlerweile zwei Interessen miteinander verknüpft; Energieeffizienz und Schreiberei. Dabei ist es mir im Laufe der Zeit gelungen, meine Geschichten mit 100% erneuerbaren und vor allem kostenlosen Strom zu schreiben.

Viele Elektrofachmärkte und Onlinehändler bieten in ihrem Sortiment sogenannte „Solarladegeräte“ oder „Solar Booster“ an. Diese gibt es in allen möglichen Varianten. Sie können auf dem Balkon platziert und an einer handelsüblichen Powerbank angeschlossen werden. So erhaltet ihr kostenlosen Strom für eure Akkus. Wer häufig draußen, mit dem Tablet oder einem USB-ladefähigen Laptop schreibt, findet schnell diese Alternativen, um sein Gerät mit grünem Strom laufen zu lassen.

Für größere Endgeräte gibt es ebenfalls diese Möglichkeiten. Diese fallen jedoch im Anschaffungspreis leider höher aus. Ob sich der Kosten – Nutzen Faktor ausgleicht, muss jeder für sich selber herausfinden. Eine interessante und saubere Sache ist es aber allemal.

Der Schreibtisch

Je nach Art und Umfang eurer Arbeit, eurer persönlichen Organisation und Gewohnheiten, ist es durchaus überlegenswert darüber nachzudenken, ob ihr während eurer Arbeit bestimmte Stromfresser ausschalten könnt. Es macht keine großen Mühen, sich einen "grünen" Schreibtisch herzurichten.

Schaut euch einfach euren Schreibtisch genau an und überlegt, wie ihr ihn persönlich effizienter gestalten könntet, ohne euren persönlichen Stil dabei zu vermissen. Manchmal kann sogar eine Neuanschaffung bestimmter Sachen ein wunderbarer Neuanfang sein, mit dem Ziel umweltbewusster -und effizienter zu arbeiten.

Umweltpapier

Zum Thema Umweltpapier gibt es bereits einen ausführlichen Artikel.

Zu einem sauberen Schreibtisch gehört auch Recyclingpapier. Dies ist qualitativ ebenso hochwertig wie konventionelles Papier aus Frischfaserzellen, benötigt zur Herstellung jedoch deutlich weniger Ressourcen.

Um wirklich sicher zu gehen, dass ihr beim Kauf auch wirklich Umweltpapier aus 100% Altpapier bekommt, achtet beim Kauf auf den "Blauen Engel".

Diese Produktbezeichnung garantiert euch, dass das Papier absolut umweltfreundlich ist.

Licht

Es ist nicht immer nötig, das große Raumlicht einzuschalten. Manchmal tut es auch eine gewöhnliche Schreibtischlampe mit mehr Energieeffizienz. Sparsame LED-Lampen legen in Sachen Strom sparen auch noch eins drauf und sind zudem hübsch anzusehen.

Energiesparmodus

Energie sparen, heißt Geld sparen und natürlich die Umwelt zu entlasten. Das gilt auch für die Arbeit am PC, Laptop oder Tablet.

Der Energiesparmodus der mittlerweile bei nahezu allen Geräten vorhanden ist, bietet mehrere Vorteile.

Wenn ihr für eine kurze Weile nicht am Bildschirm arbeitet, lohnt sich das Herunterfahren und das spätere Hochfahren nicht. Gerade diese beiden Prozesse verlangen dem Akku einiges an Energie ab. Außerdem beansprucht es, je nach Gerät, mal mehr, mal weniger, kostbare Zeit.

Im Energiesparmodus wird der Computer nicht komplett heruntergefahren, sondern schaltet ich in einen Modus, in dem er nahezu keine Energie verbraucht. Auch das erneute Hochfahren funktioniert in diesem Modus deutlich schneller.

Im Energiesparmodus zu arbeiten, hat seine Vor - und Nachteile. Moderne Geräte halten im Energiesparmodus, je nach Gerät, 4-6 Stunden durch. Dabei kommt es auch auf die Anzahl der gerade verarbeiteten Prozesse, der offenen Programme und einigen Faktoren mehr an.

Auch die Bildschirmhelligkeit spielt eine entscheidende Rolle. Ein komplett heller Bildschirm verbraucht in der Regel bis zu 50% der Energie des Akkus.

Ein Versuch, den Energiesparmodus beim arbeiten einzuschalten und den Netzstecker aus dem Gerät heraus zu ziehen ist durchaus einen Versuch wert. Achtet darauf, dass der Bildschirm nicht zu hell ist. Natürlich sollt ihr während der Arbeit trotzdem etwas sehen können und eure Augen nicht belasten.

Suchen und Finden

Suchmaschinen

Bücher wälzen war gestern. Zumindest, wenn um die schnelle Suche nach Informationen geht. Die meisten Schreiberlinge unter euch verwenden heutzutage große Suchmaschinen wie Google oder Bing. In der Tat, egal was man dort als Suchbegriff eingibt, in der Regel findet ihr schnell und treffsicher genau die Information, die ihr benötigt.

Zwar wüsste ich nicht, dass Google der Umwelt bewusst Schaden zufügt, doch es tut ihr auch nichts Gutes.

Suchen, Finden, Bäume pflanzen

Ecosia ist in diesem Punkt allen Marktführern um einiges voraus. Sie funktioniert wie jede herkömmliche Suchmaschine. Du suchst, sie findet, fertig. Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass Ecosia 80% der Einnahmen aus bezahlten Suchanzeigen für das Pflanzen von Bäumen auf der ganzen Welt verwendet. Das bedeutet, je mehr ihr sucht, je intensiver eure Recherche ist, umso mehr unterstützt ihr die Helfer vor Ort und tragt einen größeren Beitrag zum Umweltschutz bei, als ihr vielleicht denkt.

Mittlerweile gibt es für mobile Geräte auch den Ecosia Browser.

Auf diese Weise habt ihr alle Informationen stets dabei und könnt so auch unterwegs der Umwelt etwas Gutes tun.

Es war einmal...

Es gab einmal eine Zeit vor Wikipedia. Klingt komisch, ist aber so.

Auch heute noch sind öffentliche Bibliotheken ein El Dorado an Wissen, Weisheit und Unterhaltung. Der Gang in eine Bücherei schafft eine Wohlfühlatmosphäre, die euch keine Wiki dieser Welt liefern kann.

Zwar habe ich euch in anderen Artikeln die Vorteile der digitalen Welt für Schreiberlinge geschildert, doch auch herkömmliche Methoden, haben oftmals ihre Vorteile. Auch wenn es um das Thema Umwelt geht.

Eine Bibliothek spart Unmengen Geld. Die Gründe dafür muss ich euch wohl nicht einzeln aufzählen.

Doch nicht nur das. Das Lernen und das Recherchieren fällt, umgeben von anderen wissensdurstigen Menschen, oftmals viel leichter.

Lasst beim Gang in die Bibliothek euer Auto stehen. Fahrt mit dem Fahrrad, nehmt den Bus, oder, wenn die nächste Bücherei nicht zu weit entfernt ist, geht zu Fuß. Es scheint wirklich abstrakt oder gar banal erscheinen, doch auch auf diese Weise erspart ihr der Erde eine große Menge Co2 - Austoß. Abgesehen davon tut es auch euch gut, mal aus dem Haus zu kommen.

Ist das wirklich nötig?

Manchmal erscheint es uns angebracht, wenn nicht sogar notwendig. Doch bevor ihr einen Artikel druckt, der für eure Recherche wichtig ist, denkt darüber nach, ob ihr ihn wirklich ausdrucken müsst.

Mit jeder Seite verbraucht ihr nicht nur Papier, sondern auch Druckertinte, bzw. Toner.

Es gibt zahlreiche Alternativen eure Informationsquellen festzuhalten.

Ein paar nützliche Informationen dazu findet ihr im Artikel " Digitale Notizen".

Created By
Sascha Schlüter
Appreciate

Credits:

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