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Offen gesagt Newsletter aus Frankreich / Vision Europa / September 2021

Offen gesagt

Danke für die Unterstützung den unsere Mitarbeiter/innen in Frankreich von dir regelmässig erhalten. In diesem Newsletter kannst du sie von einer ganz anderen Seite kennen lernen.

Pierre Loup , Länderverantwortlicher Frankreich - Vision Europa

Marjorie und Stanley Okoro

Marjorie, Französin, verheiratet mit Stanley, Amerikaner. Seit Dezember sind wir Eltern eines kleinen Mädchen. Zusammen dienen wir dem Herrn in Lille (Nordfrankreich) in einem Projekt der Gemeindegründung – Das Netzwerk der Ch’tites Eglises - welches im Jahre 2015 begann.
m.okoro@missionfpc.fr

Worüber hast du in letzter Zeit so richtig gelacht?

  • Als ich die Filme von Louis de Funès sah.

Mit wem würdest du gerne mal eine Woche tauschen – und sei es nur zum Spass?

  • Mit einer Hirtin in den Schweizer Alpen. Ich behalte ein wunderbares Andenken, als ich 19 Jahre alt war und einen Austausch machte, in dem ich 3 Wochen lang auf einem Bauernhof in der Nähe von Luzern half.

Eine der grössten Herausforderungen für Christen in Frankreich ist?

  • Einen gläubigen Ehepartner zu finden aber auch generell den Lehren der Bibel treu zu folgen in den Fragen des Zölibats und der Ehe, wenn nur 2% der Bevölkerung dies versuchen zu tun, und somit hat man oft den Eindruck ein Ausserirdischer zu sein.

Was liebst du an den Franzosen und Französinnen?

  • Ihr Potenzial sich Zeit für eine Mahlzeit zu nehmen.

Was sind deine Vorbilder im Glauben?

  • Zuerst meine Mutter, welche mir schon ganz früh das Evangelium erklären konnte, welche es aber auch im Alltag gelebt hat trotz vielen Prüfungen. Als ich diese Frage beantwortete, dachte ich an viele Menschen, die mich später auch inspiriert haben, … der gemeinsame Nenner ist, dass sie leben, was sie lehren!

Eine Schwäche, die du durch den Glauben besser in den Griff bekommen hast?

  • Die Angst vor dem, was andere über mich denken. Jetzt weiss ich, dass meine Sicherheit und meine Identität von Jesus Christus kommen. Von Ihm soll ich die Zustimmung suchen, obwohl ich dies noch manchmal vergesse.

Ein Buch, das dich neben der Bibel besonders vorangebracht hat.

  • Unmöglich eine Auswahl zu treffen. Es gibt so viele. Normalerweise sind es Geschichten, die mich inspirieren. Erzählungen von Missionaren gehören dazu.

Dein grösster Traum für die Zukunft?

  • Eine Erweckung in der Metropole von Lille: Menschen die das Evangelium annehmen, die ihre Sünden bereuen, und sich erheben um Jesus Christus zu dienen koste es, was es wolle, damit wieder andere das Evangelium annehmen, ihre Sünden bereuen und sich erheben um Jesus Christus zu dienen.

Yannick und Simone Huguenin

Yannick Huguenin startet mit einem Team ein neues Gemeindegündungsprojekt in Reims in Frankreich. Dieses Abenteuer erlebt er mit seiner Frau Simone und den vier gemeinsamen Kindern zwischen 10 und 17 Jahren.

(Yannick löst Timothée Neu in der Leitung des Teams ab)

y.huguenin@missionfpc.fr

Worüber hast du in letzter Zeit so richtig gelacht?

  • Bei einem informellen Abend unter Missionaren mit den ausgefallensten Geschichten, die ein jeder so erlebt.

Mit wem würdest du gerne mal eine Woche tauschen – und sei es nur zum Spass?

  • Mit Thomas Pesquet, Astronaut in der internationalen Raumstation: Eine Woche lang die Erde von oben zu betrachten würde mein Gebet für die Welt neu prägen

Eine der grössten Herausforderungen für Christen in Frankreich ist?

  • Im Rahmen der Arbeit ist es eine Herausforderung ein lebendiger Zeuge von Jesus zu sein. Den Christen fällt es schwer ihren Glauben und ihr berufliches Engagement zu verbinden. Das liegt v.a. am Stress, an unsicheren Arbeitplätzen und an einem übertriebenen Säkularismus.

Was liebst du an den Franzosen und Französinnen?

  • Trotz eines gewissen Pessimismus und einem Hang zur Kritik sind die Franzosen stolz auf ihr Land, ihre Kultur und jederzeit bereit, dafür einzustehen, was am Abend zuvor laut kritisiert wurde.

Was sind deine Vorbilder im Glauben?

  • Ein älterer Ältester, den ich im Rahmen eines Praktikums kennengelernt habe: dankbar und zufrieden mit seinem vergangenen und jetzigen Dienst, mit einer fest verankerten Identität in Christus und von beispielhafter Grosszügigkeit. Trotz aller Bedrängnisse und Nöte sieht er immer Gottes Fingerabdruck und vertraut auf seine Führung.

Eine Schwäche, die du durch den Glauben besser in den Griff bekommen hast?

  • Die französische Grammatik und Rechtschreibung sind bekannt dafür sehr schwierig zu sein, auch für die Franzosen selbst, allen voran für mich! Aber Jesus hat mich für sein geschriebenes Wort begeistert. Jetzt liebe ich es die Gute Nachricht zu lesen, zu studierten und weiterzugeben.

Ein Buch, dass dich neben der Bibel besonders vorangebracht hat.

  • «Center Church Deutsch : Kirche in der Stadt» von Timothy Keller. Ein sehr fachlicher Wälzer, aber inspirierend um unsere Vision von Gottes Gemeinde aufzufrischen.

Dein grösster Traum für die Zukunft?

  • Wir stecken noch in den Startlöchern für die erste Gemeinde im Projekt Reims und träumen schon jetzt von der zweiten oder dritten Gemeinde hier in der Stadt. Hier sehen wir so viel Bedarf und Raum. Ich träume von vielfältigen Gemeinden, in der Lage sich an sämtliche Bevölkerungsschichten zu wenden, sich gegenseitig zu unterstützen und dabei relevant in der Gesellschaft zu bleiben.

Ruedi und Birgit Bänziger

Seit 1990 sind Ruedi und Birgit Bänziger in Frankreich tätig. Seit 1 Jahr in Nordfrankreich, unserem 6. Einsatzort. Unsere 4 erwachsenen Kinder sind in ganz Frankreich verteilt. Wir gehören zur Gemeinde in Lens und helfen auch den anderen 5 Gemeindegründungen in 100km Umgebung. Wir sind sehr gespannt, was Gott in den nächsten Jahren tun wird.

Worüber hast du in letzter Zeit so richtig gelacht?

  • Über mich selber.

Mit wem würdest du gerne mal eine Woche tauschen – und sei es nur zum Spass?

  • Yannick Bestaven (gewann die Segelregatte „Vendée globe“)

Eine der grössten Herausforderungen für Christen in Frankreich ist?

  • Die grosse Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber Gott.

Was liebst du an den Franzosen und Französinnen?

  • Die zeitliche Toleranz, da kommt es nicht drauf an, ob ich ganz pünktlich bin und wie lange meine Predigt ist…

Was sind deine Vorbilder im Glauben?

  • JJ Herrmann mit seinem Eifer für Gottes Sache und Gemeindegründungen hier in Nordfrankreich, obwohl er schon lange pensioniert ist.
  • Der hochmotivierte Amerikaner David Langford, der mit fast 80 Jahren noch jedes Jahr 2 Monate nach Afrika fliegt, um Bibelseminare zu machen an der christlichen Universität, und auch 3 Monate zu uns kommt, um unserer winzigen Gemeinde mit hochkarätigen Predigten zu bereichern und versucht, Menschen mit Jesus zu erreichen. Was er alles für Projekte initiiert ist total ansteckend!
  • Was verfolgte Christen alles aufgeben und «eintauschen», um Jesus zu «gewinnen» und zu folgen.

Eine Schwäche, die du durch den Glauben besser in den Griff bekommen hast?

  • Das Gefühl der Unzulänglichkeit (nicht fähig zu sein für…)

Ein Buch, dass dich neben der Bibel besonders vorangebracht hat.

  • Blessé à son service von Marjorie Fayle

Dein grösster Traum für die Zukunft?

  • Zu sehen, dass junge Menschen sich für die Gemeinde Gottes einsetzen, und dass die bestehenden Gemeinden ihnen vollen Freiraum lassen!

Pierre Loup

Pierre ist seit 2017 Länderverantwortlicher der VE für Frankreich (auf dem Foto unten mit dem Leiter von Mission France pour Christ, Daniel Kessely). Er und seine Frau, Sonja, haben 4 erwachsene Kinder und 4 Grosskinder. Sie leben in der Zentralschweiz und gehören zu der FEG-Obwalden.
pierre.loup@sunrise.ch

Worüber hast du in letzter Zeit so richtig gelacht?

  • Bei der Begegnung mit einem guten, alten Freund.

Mit wem würdest du gerne mal eine Woche tauschen – und sei es nur zum Spass?

  • Spass? Mein Leben, mein Körper, meine Ehe, meine tiefsten Gedanken mit jemand anderem tauschen? Das wäre ein schlimmer Albtraum.

Eine der grössten Herausforderungen für Christen in Frankreich ist?

  • Die Missionare im französischen Feld können es besser beantworten.

Was liebst du an den Franzosen und Französinnen?

  • Die Sprache.

Was sind deine Vorbilder im Glauben?

  • Klaus und Marie-Louise Aeschlimann

Eine Schwäche, die du durch den Glauben besser in den Griff bekommen hast?

  • Mit den Jahren entdecke ich eher neue Schwächen. Was ich immer mehr brauche, ist die Gnade Gottes.

Ein Buch, dass dich neben der Bibel besonders vorangebracht hat.

  • Leben mit Vision von Rick Warren

Dein grösster Traum für die Zukunft?

  • Diese Worte von Jesus Christus zu hören: «Komm herein zum Freudenfest deines Herrn!».

Emmanuel Kessely

Seit 21 Jahren sind wir in Lens bei den Schtis in der Gemeindegründung tätig, und dafür habe ich einen bi-vokalen Dienst (Schulsanitäter und Missionar).
e.kessely@missionfpc.fr

Worüber hast du in letzter Zeit so richtig gelacht?

Im Nachhinein stelle ich fest, dass ich den Rasen vor unserem Haus im Badeanzug und in Turnschuhen gemäht habe, ohne mir bewusst zu sein, dass ich von den Nachbarn sichtbar war.

Mit wem würdest du gerne mal eine Woche tauschen – und sei es nur zum Spass?

Es fällt mir schwer, mir das vorzustellen, aber ich glaube, ich würde gerne eine Woche mit einer Person austauschen, die allein in den Bergen lebt. Obwohl ich es liebe, mit Menschen in Kontakt zu sein, sehne ich mich oft nach einem Leben frei von jeglichem Druck und jeglicher Verantwortung.

Eine der grössten Herausforderungen für Christen in Frankreich?

Den guten Lauf laufen, das missionarische Anliegen beibehalten. Ich bin manchmal überrascht/traurig über das mangelnde Anliegen der Christen für den Fortschritt des Reiches Gottes.

Was liebst du an den Franzosen und Französinnen?

Das Essen, aber das ist nicht gut für meine Figur!

Was sind deine Vorbilder im Glauben?

George Müller und Hudson Taylor haben mich sehr inspiriert durch ihren einfachen Glauben, den sie so konkret in ihrem täglichen Leben gelebt haben.

Eine Schwäche, die du durch den Glauben besser in den Griff bekommen hast?

Den Mut, Dinge zu sagen. Ja, obwohl es mir natürlich sehr leicht fällt, zu schweigen, lehrt mich der Herr, nicht mehr aufzugeben, wenn etwas gesagt werden muss.

Ein Buch, das dich neben der Bibel besonders vorangebracht hat.

Der Weg nach Golgatha (The Calvary Road) von Roy Hession. Ein Buch, das mich ermutigt hat, die Umkehr zu leben, und zwar in den intimsten Winkeln meines Lebens.

Dein grösster Traum für die Zukunft?

Eine Erweckung in Frankreich, das viertgrößte atheistische Land der Welt.

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Credits:

Erstellt mit Bildern von Engin_Akyurt - "wine glass red" • kirahoffmann - "loaf baguette meal" • JillWellington - "cheese tray cheeses french cheese" • PaulNI - "shellfish meal food" • Shutterbug75 - "prawn seafood shrimps" • ptrabattoni - "apricot jar jam"