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Es ist ein Kampf FEG Horw-Kriens

Es war am Alphalive-Nachtreffen Ende Oktober. Der Kurs selbst fand von Januar bis April statt. Ein Online-Nachtreffen gab’s im Mai. Aber so in echt, so physisch real, so mit den leuchtenden Augen oberhalb der Masken, sowas brachten wir erst im Herbst zustande. Und die meisten der Kursteilnehmer kamen, sieben waren da.
Markus Wüthrich, Horw-Kriens m.a.wuethrich@bluewin.ch

Leistung und Identität

Und es waren auch neue, interessierte Leute dabei. Sie hatten nur zwei Tage vorher von diesem Treffen erfahren. Sie nahmen am Talk teil, den wir mit einem Leistungssportler durchführten. Über Identität und Leistung haben wir getalkt. Eindrücklich davon erfahren, wie Michael Lobsiger einen der härtesten Triathlons der Welt bewältigt hat, den Inferno im Berner Oberland. Aber auch, wie er während eines Vortrags diese feine Stimme Gottes mit grosser Gewissheit erkannte: «Ich liebe dich!» Zwei Jahre vor dieser Erfahrung hatte er in einem Alphalive-Kurs sein Leben Jesus anvertraut. Das Leistungsdenken übertrug er in sein Christsein. Bis ihn Jesus mit seiner bedingungslosen Annahme ansprach: «Ich liebe dich!» Das war in einem Camp von SRS Pro Sportler. Und es ging tief. Liebe als Geschenk zu bekommen, das war für ihn etwas Lebensveränderndes: «Ich muss nichts leisten, um von Gott geliebt zu werden.»

Echtheit ist ansteckend

Am Talk luden wir zu Alphalive ein. Und nun sassen sie also da. Nach drei Songs – einer der Interessierten sagte, er hätte während dieser Zeit die Gegenwart Gottes gespürt – verlor ich einige Worte über den Kurs, zeigte Bilder vom Weekend – und dann kam es: das «offene Interview»: «Wie hast du damals Alphalive erlebt?», «Was waren für dich die Highlights?», «Was hat sich seither in deinem Leben getan?» Die Statements mehrerer Ehemaliger waren etwa so: Ich bin entschieden, mit Jesus zu leben. Aber es ist ein Kampf. Es gibt Angriffe. Die Gesundheit ist schlechter geworden usw. Aber ich halte am Glauben fest.» Ich hörte mir das an und dachte: Uiii, wenn die Neuen nach solchen Aussagen wirklich am Alphalive-Kurs interessiert sind, dann ist das ein Wunder. Am Schluss des Abends hatten wir 4–5 Zusagen. Das hat mich überrascht und begeistert: typisch Gott!

Mit Gottes Möglichkeiten rechnen

Es gäbe auch zu berichten vom Spendenrückgang oder vom Wegzug tragender Mitarbeiter. Aber solche Erlebnisse sind für mich Gottes Augenzwinkern, das zeigt, dass er etwas vorhat. Im Januar startet der Kurs. In echt, physisch, wenn möglich. Und sonst: Mit der Online-Version haben wir ja auch schon Erfahrungen gemacht… Wir sind gespannt, was Gott vorhat und wie Jesus seine Gemeinde in Luzern Süd baut.