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A,B,C Markus Wüthrich, Horw-Kriens

A,B,C = Alphalive, Bekehrung, Corona-Phase

Ich betete für zwölf Teilnehmer für den diesjährigen Alphalive-Kurs. Zehn waren’s dann tatsächlich, die wir auf diese Entdeckungsreise zum Glauben mitnehmen durften.

Fünf von ihnen hatten keinen Bezug zu einer Gemeinde. Ich bin beeindruckt, wie Gott Menschen vorbereitet. Einige kommen aus esoterischem Hintergrund. Andere sind mit Christen in Berührung gekommen und möchten jetzt darüber mehr erfahren. Einige Teilnehmer haben gesundheitliche Herausforderungen. Menschen suchen Hilfe. Suchen Gott. Lernen Jesus kennen. Nutzen das Gespräch. Schütten ihr Herz aus. Übergeben ihr Leben Jesus.

Weekend mit Abständen

Wir schliessen uns dem Alphalive-Weekend der FEG Hochdorf an. Am 13. März wird bekannt, dass die Schulen schweizweit schliessen. Und nach dem Alphalive-Wochenende, ab 16. März, wäre ein solches Treffen gar nicht mehr möglich gewesen. Ich bin dankbar, dass es noch stattfinden konnte. Dafür sorgte das Hotel und Seminarhaus Ländli, welches professionell und flexibel alles an die neuesten Richtlinien anpasste. Wir bekamen unseren eigenen Speisesaal, direkt neben dem Seminarraum und den Gruppenräumen. Ich bin dankbar, dass Jesus wirkte, um Menschen zu berühren, zu erretten, zu erfüllen. Und ich bin dankbar, dass niemand krank wurde!

Alpha goes Zoom

Montag, 16. März, nachmittags. Ich bereite den Alphalive-Abend vor. Jemand macht sich ans Kochen. In Kürze wird das Team auftauchen, welches den Raum vorbereitet. Unser Gemeindevorsteher ruft mich an: «Was meinst du? Ich denke, wir sollten es nicht so machen.» Wir beten und erkennen: Wir machen’s digital. Innerhalb von 2 Stunden gelingt es, unsere Leute zu informieren und anzuleiten, wie sie online dazukommen. Nicht alle schaffen es beim ersten Mal. Aber für die drei restlichen Abende klappt es.

Trotzdem wirkt Gott

Am zweitletzten Abend beten wir für Heilung. Eine Teilnehmerin hatte gerade an diesem Tag einen ambulanten chirurgischen Eingriff. Aber es gab Komplikationen, ihre Lunge wurde verletzt. Mit grossen Schmerzen bleibt sie über Nacht im Spital. Wir beten mit den Teilnehmern. Am nächsten Tag schreibt sie mir eine Nachricht: «Es geht mir viel besser. Euer Gebet wurde erhört!» Tatsächlich: Am Morgen erwachte sie – und der Schmerz war weg. Andere Teilnehmer wurden nicht spontan geheilt. Das ist nicht einfach für sie.

Sie wollen aber nicht zurück. Hoffen auf Gottes Eingreifen und üben sich darin zu sagen: «Dennoch bleibe ich stets an dir…»

Ich bin dankbar. Dankbar für Beter und Spender aus dem Umfeld von FEG-Gemeinden. Sie machen es möglich, dass wir hier mit Vision Schweiz dranbleiben können, die Gemeinde in Luzern Süd zu bauen.