Wetterphänomen Halo: Eine faszinierende Lichterscheinung By Morecast

Stimmen die Wetterbedingungen, spielt sich am Himmel ein fast mystisches Naturschauspiel ab: Helle Lichtkreise entstehen um die Sonne oder um den Mond herum, sogenannte Halos. Die Meteorologen der kostenlosen Premium-Wetter-App Morecast erklären, was sich hinter dem physikalischen Phänomen verbirgt.

Aber hal(l)o! Der Himmel steckt an manchen Tagen voller Überraschungen: Ab und an können aufmerksame Himmelsbeobachter regenbogenähnliche Ringe um die Sonne entdecken. Dieses besondere Phänomen hat jedoch nichts mit einem herkömmlichen Regenbogen zu tun – es ist ein Halo. Die atmosphärische Erscheinung entsteht durch Lichtbrechung und Spiegelung an Eiskristallen. Auf diese Weise können sich am Himmel teils weißliche, teils farbige Kreise, Bögen, Säulen oder Lichtflecken bilden.

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Das Wort „Halo“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Rundung oder Ring. Und die besonderen Lichteffekte lassen sich sogar recht häufig entdecken: Halos treten durchschnittlich an sechs bis sieben Tagen im Monat auf. Als Lichtquelle bei der Entstehung dient meist die Sonne, aber auch das Mondlicht kann Halos hervorrufen. Diese sind aufgrund der geringeren Lichtintensität des Mondes deutlich schwächer und erscheinen daher für das Auge weiß – während die bei Sonnenlicht gebrochenen Lichtstrahlen in allen Regenbogenfarben leuchten. Doch bei der Beobachtung ist Vorsicht geboten: „Man sollte unbedingt auf einen geeigneten Sonnenschutz für die Augen achten, um nicht geblendet zu werden und um mögliche Augenschäden zu vermeiden“, rät Josef Lukas, Meteorologe der Wetterapp Morecast.

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Ein physikalisches Phänomen als göttliches Zeichen

Die vielfältigen Eiskristalle können rund 50 Haloarten entstehen lassen – je nach Form und Größe bildet sich beispielsweise ein Ring oder eine Säule. Am häufigsten treten der 22°-Ring, also ein Lichtring mit einem Radius von 22° um die Sonne, sowie die 22°-Nebensonne auf. Diese ist dann als heller Lichtfleck neben der Sonne zu erkennen. „Halos entstehen meist im Zusammenhang mit Eiswolken in großer Höhe, sogenannten Cirruswolken, da sich hier besonders viele Eiskristalle befinden“, erklärt der Josef Lukas. „Im Winter können sie sich aber auch in Polarschnee, Eisnebel oder in der Nähe von Schneekanonen bilden.“

Schon in der Antike wurde dem Naturphänomen eine besondere Bedeutung zugeschrieben: Man sagt, dass ein Lichteffekt dieser Art von Konstantin dem Großen als christliche Vision gedeutet wurde. Vor der Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahre 312 n. Chr. erschien ihm und seinem Heer ein geheimnisvolles Leuchten am Himmel. Heute weiß man, dass es sich dabei wahrscheinlich um einen Halo gehandelt hat. Diese faszinierende Erscheinung ließ den Kaiser damals auf göttlichen Beistand schließen – was zu seinem Sieg in der Schlacht geführt haben soll.

Über MORECAST

MORECAST ist eine Marke von UBIMET, einem international führenden Wetterdienst mit Hauptsitz in Wien, Österreich. Die Wetter-App bietet Nutzern hochpräzise Wetterinformationen in Echtzeit für die ganze Welt. Alle Daten sind im Detail für die nächsten 24 Stunden, drei, sieben und bis zu 14 Tage einsehbar. MORECAST ist inklusive aller Premiumfeatures über App-Stores für Android und iPhone sowie über www.morecast.com zum Download verfügbar.

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Pressekontakt

Josef Lukas, Medienmeteorologe

Tel: +43 1 2631122 331

E-Mail: jlukas@ubimet.com

Julia Reinert, fischerAppelt

Tel: +49 89 747466 213

E-Mail: morecast@fischerappelt.de

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