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Wie Du in 9 Schritten Deinen Stress dauerhaft auflöst von Christina Gieseler, Stressmanagement-Trainerin

Hallo! Schön, dass Du hier bist!

Ich möchte eine tolle Methode mit Dir teilen, wie Du mehr Klarheit über Deine aktuelle Stress-Situation gewinnen kannst und relativ unkompliziert und übersichtlich an Lösungsideen gelangst.

In der unten folgenden Anleitung verrate ich Dir, wie Du Deinen Stress auf ganzheitlicher Ebene auflöst und zeige Dir, wie Du Verhaltenstricks für mehr Stressbalance wirklich dauerhaft in Deinem Leben verankern kannst.

Falls Du vorher wissen möchtest, wer das hier schreibt, hier ein paar Worte über mich:

Wer ich bin?

Ich bin Christina Gieseler (Master of Education), Gesundheitstrainerin für Stressbewältigung, Entspannung und Bewegung. Da ich selbst meine eigenen Erfahrungen mit einschneidenden Stress- und Erschöpfungsphasen gemacht habe, möchte ich Methoden weitergeben, die mehr Ausgleich und Erholung ins Leben bringen.

Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, sind auch Veränderungen für weniger Stress im Leben gar nicht so leicht! Da heißt es:

  • sich erstmal über die eigene Situation bewusster zu werden,
  • machbare Ziele zu setzen,
  • in kleinen Schritten voranzugehen
  • und sich immer wieder Belohnungen für erreichte Teilziele zu gönnen.

Der folgende 9-Schritte-Plan hilft Dir dabei!

Die 9-Schritte-Methode

Eine sehr effektive Methode zur Stressbewältigung ist "PakEs" von der Stressmanagement-Trainerin Ingrid Strobel. Dabei handelt es sich um ein multimodales Stresskonzept zur Aktivierung der Ressourcen von "stressgeplagten" Menschen. PakEs steht dabei für

  1. Persönlichkeit,
  2. Arbeit/Alltag,
  3. Kognition,
  4. Entspannung,
  5. Soziales"

Das Konzept bietet eine anschauliche und schrittweise Lösungsfindung für alle diese Bereiche an. Dabei ist die Methode sehr hilfreich, systematisch und anschaulich.

Und so gehts!

1. Stressoren ermitteln: "Was macht mir alles Stress?"

Nimm Dir einen Stapel kleiner Zettel und notiere auf jedem Zettel einen Stress-Auslöser, bis Du alle Probleme zu Papier gebracht hast. Lege sie sichtbar vor Dich hin.

2. Stressoren untersuchen: "Was kann ich ändern, was nicht?

Sortiere Deine Antworten dann in 2 Gruppen ein: a) Stress-Auslöser, für die es einfach keine Lösung gibt ("Da kann man nix machen")! b) Stress-Auslöser, die man generell verändern kann, auch wenn noch nicht klar ist wie ("Das pack ich an!")

3. Strategien & Ressourcen zur Stressbewältigung finden: "Was kann ich tun?"

Nimm Dir wieder kleine Zettel und schreibe alle möglichen Lösungsideen auf, die Dir einfallen. Überlege auch, was Dir früher geholfen hat und welche Möglichkeiten Du vielleicht lange nicht mehr genutzt hast.

4. Lösungsideen sortieren: "Auf welchen Ebenen kann ich etwas für mehr Ausgleich und Entspannung tun?"

Fertige 5 Kärtchen mit den Überschriften "Persönlichkeit", "Arbeit/Alltag", "Kognition", "Entspannung", "Soziales" an. Lege die Überschriften mit etwas Abstand neben Deine Stressoren. Sortiere nun Deine Lösungen untereinander in diese 5 Lösungsebenen ein. Überlege auch, ob manche Deiner Lösungen auch bei Stress-Auslösern helfen können, die unveränderbar sind ("Da kann man nix machen").

5. Zielformulierung und Zeitplanung: "Was werde ich umsetzen, um mich entspannter zu fühlen und wann?"

Jetzt, wo Du eine gute Übersicht über Deine Stressbelastung und mögliche Lösungswege vor Dir hast, kannst du entscheiden, welche Maßnahmen Du in welchen Zeitabständen umsetzen möchtest. Trage dafür Termine in Deinen Kalender ein und behandle sie genauso wichtig wie andere Termine. Denn hier geht es um Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden!

6. Widerstände berücksichtigen: "Höre Deinem inneren Schweinehund gut zu!"

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und sein innerer Schweinehund passt gut auf ihn auf, damit bloß nichts Ungewöhnliches oder möglicherweise Gefährliches passiert. Dem Schweinehund ist Dein jetziger Stress viel lieber als etwas Neues auszuprobieren und Risiken einzugehen. Aber Du weißt etwas, was Dein zaudernder Gefährte nicht weiß: Nämlich, dass es Dir besser gehen wird, wenn Du Deine Lösungswege gehst.

Hol deinen inneren Schweinehund mit ins Boot und mach ihn zum Entspannungshelfer!

Also Hand aufs Herz: Welche Hindernisse flüstert Dir Dein innerer Schweinehund ins Ohr? Was könnte der Umsetzung Deiner Lösungsideen im Wege stehen? Nimm ein Blatt Papier und schreibe als Überschrift "Widerstand zwecklos" darauf und sammle alle Einwände, mit denen Dein innerer Schweinehund Dich davon abhalten könnte.

7. Widerstände entkräften: "Warum lohnt sich das für mich?"

Nachdem Du Deinen Schweinehund zu Wort kommen lassen hast, sammle Argumente, mit denen Du die Einwände entkräften kannst und deinem kleinen Aufpasser das Lohnenswerte an der ganzen Sache vor Augen führst. Sammle Deine Argumente wieder auf Zetteln und lege sie neben die Einwände.

So wird klar, dass Dein kleiner Schützling ein Entspannungshelfer für Dich werden kann, wenn er Dich vor Anstrengungen warnt, aber Dich Dinge tun lässt, die Dein Leben zu mehr Entspannung hin verändern. Sei geduldig, sowas braucht Zeit!

8. Belohnungen planen: "Womit belohne ich mich für die Veränderungen?"

Veränderungen machen Aufwand - daran gibt es nichts zu rütteln, auch wenn sie Dich in eine positive Richtung führen. Darum gönne Dir (und Deinem Entspannungs-Schweinehund-Kumpel) Belohnungen für Deine Schritte.

Steigere die Stärke der Belohnung mit größer werdenden Zeitabständen, um langfristig dabeizubleiben und die neuen Balance-Strategien in Deinem Gehirn fest zu verankern. Das zähmt auch den inneren Begleiter, weil er sich an die neuen Lösungen gewöhnt und mit Positivem verbindet. Notiere Dir dafür stärker werdende Belohnungen für Zeiträume nach 1 Tag, nach 1 Woche, nach 1 Monat. Trage die Belohnungen fest in Deinen Kalender ein! So kannst Du Dich schon jetzt darauf freuen!

9. Immer wieder Bilanz ziehen: "Wo stehe ich? Was hat sich verändert und was brauche ich noch?"

Nach 3 Wochen ist es das erste Mal Zeit Bilanz zu ziehen: Was hast Du schon umgesetzt? Was steht noch an? Was brauchst Du dafür? Wo möchtest Du Dich eventuell nochmal mit den Einwänden Deines inneren Entspannungshelfers bzw. Schweinehundes auseinandersetzen und diese auflösen?

Ziehe nach 3 Monaten die zweite Bilanz. Schaue zurück auf den Anfang und feiere, was Du erreicht hast! Nach 6 Monaten sieh nochmal hin und schaue, was Du alles beibehalten hast und was Du vielleicht noch an Ressourcen ausbauen möchtest.

Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg, Freude und auch Geduld mit Deinem inneren Entspannungshelfer, ehemals Schweinehund!

Mehr kostenlose Tipps und Tricks und auch Termine für Kurse und Workshops erhälst Du per Newsletter und auf meiner Webseite www.mindful-balance.de.

Mit Mindful Balance bin ich auch auf Facebook aktiv: Schau mal hier vorbei! Wenn Dir diese Anleitung gefallen hat, freue ich mich über ein "Gefällt mir" oder eine Bewertung.

Bis bald, Deine Christina

Created By
Christina Gieseler
Appreciate

Credits:

Created with images by Abdecoral - "rocks stones zen sand stones" • Wow_Pho - "dog cute pet" • GillyBerlin - "Die Belohnung nach 18km Serpentinen <3 #dailymeer" • Unsplash - "clovers green wet" • kilgarron - "Stones"

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