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Myanmar / Burma 2016

Grundsätzliches

Auch bekannt als Burma und `Goldener Käfig`. Doch der Käfig bröckelt. Mitbekommen haben wir vom politischen Geschehen allerdings nichts. Eher sind uns die vielen armen aber dennoch sehr glücklich scheinenden und überaus freundlichen Menschen aufgefallen. Selten haben wir so viele hilfsbereite Menschen kennengelernt. Nicht umsonst liest man in Myanmar überall den Hinweis `Care for foreigners`.

Myanmar ist ein sehr gemütliches Land und lädt dazu ein, sich treiben zu lassen. Je gelassener man das Land bereist, desto mehr wird man von Burmesen angesprochen und desto mehr lernt man über das Land und die Kultur. Generell kann man sagen, dass die Burmesen ein sehr offenes freundliches Volk sind.

Vor allem sind uns die Mönche aufgefallen. Sie zeigen sich sehr redefreudig, modern und aufgeschlossen. Das haben wir so in Südostasien noch nicht kennenlernen dürfen. Allerdings stehen die sonstigen Burmesen dem in nichts nach und fragen gerne und viel. Da lohnt es sich Bilder von daheim mitzubringen. Einfache Bilder vom eigenen Haus, der Inneneinrichtung oder der Familie versetzen den ein oder anderen schon mal ins Staunen. Zum Abschluss wird ein Selfie gemacht. Nicht selten hat man dann plötzlich von irgendwoher ein Kleinkind auf dem Arm, das noch unbedingt mit auf das Bild mit einem Ausländer soll.

So aufmerksam man gegenüber Gästen ist, so unaufmerksam ist man, was die Hygiene betrifft. Gerade beim Essen ist hier im Vergleich zu den Nachbarländern Laos und Thailand noch einmal mehr darauf zu achten, nur geschältes oder durchgekochtes Essen zu essen. Andernfalls geht es einem wie zahlreichen anderen, die den `Burma Belly` kennenlernen durften. Gut, dass es in Myanmar an Reis, Tee und Bananen sowie Elektrolytpulver nicht mangelt.

Neben der Vorsicht, was das Essen betrifft, kann man zudem noch ein paar weitere Hinweise beachten, um von diversen Krankheiten verschont zu blieben. Das Leitungswasser ist nicht das Gesündeste. Man kann es meiden, indem man ausschließlich abgepacktes Leitungswasser trinkt und sich mit selbigem die Zähne putzt. Letzteres ist ein Hinweis aus unserem Reiseführer. Wir haben es von Anfang an so gemacht und können daher nicht sagen, wie es mit Leitungswasser wäre. Ein weiterer Tipp ist das Auswischen von Tassen in Restaurants oder Teehäusern aus den selben Gründen. Mit dem kostenlosen Tee, der auf jedem Tisch steht, haben wir jedoch nie schlechte Erfahrungen gemacht.

Ansonsten war uns Händedesinfektionsmittel immer ein treuer Begleiter. Wer mit den zahlreichen Erfrischungstüchern wenig anfangen kann, die sich im Laufe des Urlaubes ansammeln, wird spätestens nach diversen Tempelgängen froh darum sein. Diese sind barfuß zu betreten. Allerdings ist der Boden trotzdem meist sehr dreckig und so ist es ganz angenehm zwischendurch mal seine Füße mit den Tüchern reinigen zu können.

Insgesamt ist Myanmar ein recht dreckiges Land. Überall wird Müll weggeworfen oder Betelnussspeichel hingespuckt. Es ist teilweise erschreckend, wenn man im Restaurant am Fluss beim Sonnenuntergang sitzt und plötzlich durch das Personal ein Müllsack an das Ufer geworfen wird. Oder, wenn leere Verpackungen aus dem Bus geworfen werden. So naturverbunden die Burmesen noch leben und so sehr man versucht die zivilisatorischen Errungenschaften möglichst gewinnbringend in den Alltag einzubauen, so schlecht kann man mit den Folgen dieser Errungenschaften umgehen. Und diese bestehen zum größten Teil aus Müll.

Die Stromausfälle haben wir uns gravierender vorgestellt. Je nach Region hatten wir mal einen oder zwei am Tag oder auch überhaupt nicht. Wenn, dann dauerte der Ausfall in der Regel nicht länger als vier bis fünf Minuten.

Der Straßenverkehr in Myanmar ist recht speziell. In Ballungsräumen herrscht das reinste Chaos. Aber es funktioniert. Gefühlt fährt jeder wie er will aber auch ebenso aufmerksam. Vor allem auf Touristen wird bei dem Überqueren der Straße besonders Rücksicht genommen. Hilfreich ist es hier sich einem Burmesen anzuschließen und ihm einfach hinterherzulaufen. Das wird man vor allem in Städten wie Yangon und Mandalay feststellen. Auf jeden Fall sollte man nicht auf sein Vorrecht bei einer grünen Fußgängerampel hoffen.

In Bagan haben wir uns mit Elektro-Rollern fortbewegt. Der Service unseres Hotels war einwandfrei und auch mit zwei Personen waren die Roller mehr als ausreichend für das Gebiet. In Mandalay hatten wir über unser Hotel kostenlose Fahrräder. Wenn man sich an den Verkehr gewöhnt, kommt man auch hier über die Seitenstraßen gut und vor allem einigermaßen sicher voran.

Zwischen den Städten haben wir uns mit Bussen und Bahnen fortbewegt. Wenn wir konnten, haben wir unsere Tickets über MyanmarBusticket.com gebucht. Das ging schnell und unkompliziert. War das nicht möglich, sind Tickets über jede Unterkunft buchbar. Das erspart das Anfahren eines Busbahnhofes. Es wirkt teilweise alles recht chaotisch aber ist man einmal unter der Obhut eines Zuständigen, kann man sicher sein in den richtigen Bus gesetzt zu werden. Nachtbusse sind bei der mitunter langen Fahrtdauer sehr praktisch. Wirklich schlafen konnten wir aufgrund der schlechten Straßen ausschließlich auf der Hauptstraße zwischen Mandalay und Yangon. Wir haben irgendwann nur noch VIP Busse genommen, weil diese die zuverlässigsten waren und wir keine Lust mehr hatten auf die Reparatur eines wirklich schrottreifen Busses zu warten. Zudem noch ein Hinweis zur Klimaanlage: Die läuft auf Hochtouren. Dadurch kann längere Kleidung recht nützlich werden. Die Bahnstrecken sind ähnlich abenteuerlich aber auch ein Erlebnis, das man nicht missen sollte. Ansonsten waren Busse und Bahnen überraschend pünktlich.

Planen lässt sich der Urlaub auch komplett ohne Unterstützung. Selbst Tagestouren lassen sich meistern, indem man sich einen Reiseführer und ein Smartphone mit Offline Karten (bspw. die App `OsmAnd` oder `Maps.me`) zur Hand nimmt. Bei weiteren Fragen hilft das Personal der Unterkunft immer sehr gerne. Selber zu organisieren hat eigentlich nur Vorteile. Es entfällt das sardinenbüchsenartige Strömen aus dem Bus in den Tempel und kann sich an einigen Stellen mehr Zeit lassen und andere abkürzen, wenn sie nicht gefallen. Ist man individuell unterwegs macht es gerade in Gegenden wie Bagan oder dem Inle-See Sinn auf Schlangen, Skorpione und Spinnen zu achten. Gerade in der Morgen- und Abenddämmerung, sowie im hohen Gras, dunklen Spalten oder den Schuhen nach einem Tempelbesuch sollte man auf darauf ein wenig Acht geben. In der Regel gehen vor allem Schlangen einer Konfrontation aus dem Weg. Tiere wie Geckos und kleinere Insekten findet man in Myanmar überall und leider teilweise auch im eigenen Zimmer.

Bei der Planung der Reise beziehungsweise bei der Buchung von Unterkünften sollte auf Feste geachtet werden. Im Oktober / November ist das bspw. bei den beiden Lichterfesten bei Vollmond der Fall. Dann reisen nicht nur Touristen sondern auch Einheimische. Das führt dann zu den ein oder anderen Engpässen. Gerade auch im Süden inklusive dem Golden Rock waren die beliebtesten Hotels bereits ausgebucht.

Der Service in den Hotels war überwiegend grandios. Gefühlt hätte man uns jeden Wunsch erfüllt. Nur europäisches Frühstück sucht man vergebens. Bedient wird das durch Toast mit Marmelade. Der Rest besteht in der Regel aus warmen asiatischen Speisen, Ei und Obst. Kaffeebegeisterte muss ich an dieser Stelle vorwarnen. Wir haben lediglich in zwei Hotels einen annehmbaren Kaffee getrunken. Wer nach einer Alternative sucht, der sollte Myanmar-Tee probieren. Das ist frischer Tee mit Kondensmilch.

Um überhaupt in das Land zu kommen bedarf es eines Visums. Zur Zeit unserer Reisevorbereitungen habe es kein Visa on Arrival gegeben. Als wir jedoch in Yangon gelandet sind gab es dafür einen eigenen Schalter. Wir haben stattdessen ein eVisum über die burmesische Webseite beantragt. Die Abwicklung lief unkompliziert und schnell.

@ inwa bridge / mandalay

Unbedingt einpacken

- Deet beziehungsweise Deet beinhaltende Mückensprays. Denn der beste Schutz gegen Malaria ist gar nicht erst gestochen zu werden.

- Lavendelöl: Wird man dann doch gestochen hilft Lavendelöl innerhalb Sekunden den Juckreiz auf schonende Weise loszuwerden.

- Kopfbedeckung: Die Sonne sollte nicht unterschätzt werden und teilweise ist Schatten rar gesät.

- Sonnencreme: Man sollte sich eigene mitnehmen, weil wir dort lediglich welche mit Whitening Effekt gefunden haben.

- Händedesinfektionsmittel: Wie oben beschrieben waren wir froh es dabei zu haben.

- Elotrans: Elektrolyte sind nicht nur bei Magen-Darm-Beschwerden hilfreich, sondern auch als Ausgleich, wenn man viel geschwitzt hat. Es gibt es allerdings auch dort zu kaufen.

- Moskitonetze, haben wir selten gesehen und waren froh ein eigenes dabei zu haben.

- Verbandszeug: Gerade in dreckigen Tempeln, in denen man dazu barfuß laufen muss, schadet es nicht Blasen oder sonstige offene Hautstellen sorgfältiger als mit einem Pflaster abzudecken.

- Die Steckdosen sind englisch. Deutsche Flachstecker passen zwar, sind aber wackelig und laden demnach nicht immer. Ein Adapter macht hier Sinn.

- Wer Kindern aus Dörfern einen Gefallen tun will, der kann alte Kinderklamotten verschenken.

@ mahamuni temple / mandalay

Route

Es bietet sich an von Bangkok nach Mandalay zu fliegen. Von dort ist es sehr einfach weiter nach Bagan oder Hsipaw zu reisen. In Richtung Süden geht es zum Inle See und von dort weiter nach Yangon. Beides sind Nachtbusse. Von Yangon aus ging es für uns weiter nach Bago, Golden Rock, Hsipaw und Mawlamyaing. Hier endete unsere Reise durch Myanmar und wir sind über Land nach Thailand eingereist. Wer weiter nach Süden möchte, sollte geduldig sein. Die Straßenverhältnisse sind schlecht, ebenso die Busse und die Zeit darin ist lang. Generell bietet es sich an, für die Reise zwischen zwei Stationen auf seiner Reise jeweils einen Reisetag einzuplanen.

@ u-bein bridge

Souvenirs

… sollte man in der Region kaufen, in der man sie gefunden hat. Teilweise sind bestimmte Souvenirs lokal beschränkt. Entsprechend ärgerlich ist es, wenn man zu lange wartet und sich dann ärgert, wenn man es im nächsten Ort oder der nächsten Region nicht wiederfindet. Burmesische Alltagsgegenstände kann man hingegen überall und am besten auf lokalen Märkten erstehen. Hier sind die Waren meist viel preiswerter. Teilweise wurden die Preise im Vergleich zum Markt gar verdreifacht.

@ thanboddhay phaya / monywa

Fotografie

Die Sonne ist stark und die Lichtverhältnisse gegen Mittag denkbar ungünstig. Zudem ist es in der Regel auch nicht gerade angenehm in der prallen Sonne zu fotografieren. Daher sollte man sich im goldenen Land auf die goldenen Stunden konzentrieren, beziehungsweise auf die frühen Morgen- und späten Nachmittag- bis Abendstunden. Weil es dann auch schon mal dunkler werden kann beziehungsweise die Tempel immer dunkler sind, könnte man schon über ein Reisetativ nachdenken. Neben dem Dreck liegt auch viel Staub in der Luft. Ich war froh einen kleinen Pinsel dabei zu haben um das Gröbste zu entfernen. Gerade beim Objektivwechsel sollte man hier vielleicht etwas mehr aufpassen als sonst. Ansonsten ist es mir in diesem Urlaub zum ersten Mal passiert, dass eine SD-Karte den Geist aufgegeben hat. Es war eine von neun. Es war nicht viel aber es sind Bilder die einfach komplett fehlen. Deswegen lieber viele kleine als wenige Große SD-Karten benutzen und wenn möglich gleichzeitig auf zwei Karten speichern. So entgeht man solchen Ärgernissen.

@ golden palace / mandalay
@ u-bein bridge and gold leaf making

Mandalay: Morgens bieten sich einige Örtlichkeiten zum Fotografieren an. Um 4 Uhr morgens startet die Waschung der goldenen Buddhastatue im Mahamuni Tempel. Den Sonnenaufgang kann man sich danach auf der U-Bein Brücke oder in Mingun anschauen. Ebenfalls lohnenswert in den frühen Morgenstunden sind die Goldschlägerwerkstätten. Zu dieser Zeit halten hier noch keine Touristenbusse. Im weiteren Verlauf des Tages macht der Ort Sagaing eine gute Figur und ebenfalls die Tempel nordöstlich des Königspalastes sind für das ein oder andere Foto gut. Der Königspalast ist hingegen die Zeit nicht wert. Wer in der Nähe ist und eine Pause braucht kann sich südöstlich des Königspalastes im Teehaus Shwe Pyi Moe ausruhen, bevor es zum Sonnenuntergang den Mandalay Hill hochgeht. Wer lieber etwas essen möchte, der besucht ebenfalls zum Sonnenuntergang am besten eines der Restaurants am Flussufer. Wer ein weiteres gutes Restaurant sucht, der sollte man `Shan Ma Ma` Ausschau halten. Hier bestellen Burmesen und Touristen gleichermaßen. Das führt zu 90kg Reis, die hier täglich gekocht werden. Die Preise sind unschlagbar und das Essen sehr lecker. Um in die Umgebung zu kommen ist ein Taxi sehr hilfreich. Wer einen freundlichen Taxifahrer braucht, der gut Englisch spricht, sollte sich bei Mr. Phone Hlaing (phonehlaing62@gmail.com) melden.

@ taung guni pagoda / bagan

Bagan: Eines der Highlights einer Myanmarreise. Man sollte mindestens zwei Tage einplanen. Hier beginnt der Tag schon vor Sonnenaufgang und endet frühestens nach Sonnenuntergang. Ausgerüstet mit einem der vielen eScooter kann man sehr komfortabel die Umgebung erkunden. Vorab: Für Sonnenauf- und -untergänge lohnt sich der Taung Guni Tempel. Man erreicht ihn, wenn man an Shwesandaw Pagode vorbei fährt. Danach die erste links und an der Gabelung rechs. Dann ist es der zweite Tempel auf der linken Seite. Weiter geht der Weg auch nicht. Diese Pagode ist vor allem erwähnenswert, weil sie zentral genug liegt, um einen schönen Blick auf die umliegenden großen Pagoden zu haben. Wer Noch höher will muss auf die Shwesandaw, dann aber auch deutlich früher da sein. Zumal hier die Treppen steil und kurz sind und man deswegen in der Dunkelheit nicht zu sehr hasten sollte. Wer das Geld aufbringen kann, sollte eine der vier Heißluftballon Firmen in Anspruch nehmen. Jeder schwärmte von diesem Erlebnis, das jeden Euro wert sei. Bei uns regnete es leider. Die Erstattung des Geldes und der Informationsfluss waren angenehm unkompliziert.

Mrauk U: Haben wir ausgelassen, weil wir dachten, es wäre Bagan sehr ähnlich und die Anreise schwierig. Aber im Nachhinein mussten wir uns belehren lassen. Mrauk U ist zwar kleiner aber uriger und grüner. Wer also noch genug Spielraum hat, was das Visum angeht, sollte sich diesen Ort auch noch anschauen.

@ gokteik viadukt
@ gokteik viadukt

Hsipaw: Hsipaw lohnt sich schon alleine für die Zugfahrt über das Gokteik Viadukt. Fährt man mit dem Zug nach Hsipaw sieht man die Brücke linker Hand schon von weitem. Auf der Rückfahrt, also in Fahrtrichtung Mandalay, erscheint die Brücke rechter Hand relativ kurzfristig. Mit Offlinekarten auf dem Handy und GPS ist man aber vorbereitet. Für Hsipaw lohnen sich ein bis zwei Tage Aufenthalt. Das Schönste hier ist die Landschaft und die erreicht man nur zu Fuß. Die Unterkünfte können mit Kartenmaterial aushelfen. Auf dem Weg zurück nach Mandalay, kann man aus unserer Sicht Pyin Oo Lwin auslassen. Dort den Zug zu verlassen lohnt sich allerdings. Wenn man sich von dort ein Taxi teilt, kommt man für wenig Geld und um einiges schneller nach Mandalay.

@ inle lake

Inle See: Wer genug Zeit mitbringt, kann zum Inle See wandern. Der Zwei- bis Dreitagesmarsch beginnt in Kalaw. Manche Guides gehen allerdings so langsam, dass manche Gruppen erst bei Dunkelheit am Tagesziel ankommen. Wer sich Sorgen um seine körperliche Konstitution macht, der kann beruhigt sein, da wir auch Menschen im fortgeschrittenen Alter gesehen haben. Die Umgebung des Sees ist ganz nett aber kein Muss. Vor allem der halbtätige Ausflug nach Kakku lohnt sich nicht wirklich. Man sieht dort ein Pagodenfeld. Der Ganztagesausflug mit dem Boot über den See hat allerdings Spaß gemacht. Der täglich wechselnde Markt ist ein Muss. Wer mag, kann zusätzlich zur Shwe Inn Dein Pagode fahren. Der Weg durch die engen Kanäle allein ist schon lohnenswert.

@ shwedagon pagoda

Yangon: … ist im direkten Vergleich eher mau. Dennoch bieten ein paar koloniale Gebäude, die Shwedagon Pagode und die Ringbahn nette Einblicke und das ein oder andere gute Motiv. Vom Peoples Square westlich der Shwedagon Pagode hat man im Übrigen einen netten Blick auf selbige Pagode.

Bago: … ist fotografisch gesehen kein muss, wer aber Zeit hat und sich nicht hetzen möchte, kann hier durchaus eine Nacht verbringen und vorher mit einem Trishaw-Taxi die Sehenswürdigkeiten ansehen. Die Sehenswürdigkeiten sind schön, aber es ist nichts dabei, was man bis hierhin noch nicht gesehen hat.

@ golden rock

Golden Rock: Die Fahrt mit dem Truck nach oben alleine ist schon ein kleines Abenteuer. Schieben sich nicht gerade Wolken am goldenen Felsen vorbei, bieten sich auf dem Plateau zahlreiche Möglichkeiten Bilder vom Felsen und dem interessanten Treiben drumherum zu machen. Vor allem abends, wenn die letzten Trucks wieder nach unten gefahren sind und der überwiegende Teil der Besucher abgereist ist, kommt eine ganz besondere Atmosphäre auf. Nun widmen sich die Burmesen andächtig ihrem Glauben. Deren konzentrierte aber dennoch entspannte Gesichter werden nun auch durch die zahlreichen Kerzen in warmes Licht getaucht. Wer am goldenen Felsen vorbei die Treppen hinunter steigt, kann noch mehr authentische Situationen erleben. Hier waren wir die einzigen Touristen, und haben, während wir gegessen haben, in sauberen Restaurants die Fragen der neugierigen Burmesen beantwortet

Hpa-An: Bietet eine herrliche Landschaft, die innerhalb eines Tages in einer Gruppentour oder mit privatem Gefährt (beides unkomfortabel) erkundet werden kann. Die Wanderung auf den Zwegabin-Felsen mit gleichnamiger Pagode ist nicht ohne und ohne ausreichend Wasser (2-3L/Person) nicht empfehlenswert. Man muss allerdings viel Zeit einplanen, da der Aufstieg 2-3 Stunden und der Abstieg 1,5-2 Stunden in Anspruch nehmen. Belohnt wird man allerdings mit einem fotogenen Ausblick. Die Fledermaushöhle am Flussufer in Brückennähe ist ein kleines Ereignis und ein netter Tagesabschluss. Wegen der Dunkelheit sind der fotografischen Gestaltung schnell Grenzen gesetzt.

@ kyaik than lan pagoda / mawlamyaing
@ mawlamyaing

Mawlamyaing: Die Anreise mit dem Boot aus Hpa-An ist wirklich schön und daher empfehlenswert. Im Ort selber lohnen sich die Pagoden und Tempel auf dem Hügelkamm. Vor allem zum Sonnenuntergang erhält man hier einen herrlichen Blick auf den Fluss und die dahinter untergehende Sonne. Wer am Ende seiner Reise immer noch nicht genug hat, sollte sich einer Tour (Organisation: Breeze Guesthouse) auf die Insel Bilu anschließen. Sie liegt direkt am anderen Ufer des Flusses. Der Guide und die Insel sind sehr empfehlenswert.

Hotels

... die wir ohne zu zögern weiterempfehlen würden:

- Bagan: Yun Myo Thu Hotel. Der Service war wunderbar und das Personal aufmerksam und herzlich. Alles stilvoll eingerichtet und sauber. Hier haben wir auch unsere eScooter gemietet. 20 Meter auf der Straße weiter ostwärts kann man abends herrlich essen. Das Frühstück ist standardmäßig in Ordnung.

- Mandalay: Hotel 8. Der Service hier war nochmal besser, wenn das denn geht. Man wollte sich wirklich gerne um viel und alles kümmern. Die Zimmer sind gut und sauber. Das Frühstück ist ebenfalls in Ordnung.

- Hsipaw: Tai House Resort. Herrliche kleine und saubere Bungalows mit Terrasse. Das Frühstück war an Geschmack und Vielfalt kaum zu überbieten.

- Inle: Golden Empress. Herzliches Personal mit ebenfalls gutem Service. Als wir krank wurden, hat man sich um uns sehr gut gekümmert. Die Zimmer sind geräumig und sauber.

- Mawlamyaing: Ngwe Moe Hotel. Höherer Standard, das merkt man weniger am Preis, dafür am Buffet und am Service. Alles hat zwar auch einen herzlichen Charakter aber auf einer professionellen Ebene.

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Weltenbummler Fotografie
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Credits:

(C) Weltenbummler Fotografie

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