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Zehn Wunder Was steckt dahinter?

Jürg Wüthrich, Leiter Mission FEG Schweiz, juerg.wuethrich@feg.ch

Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen: Beim Finanzbericht ist das ganze Jahr über dem Balken der Spenden gegenüber dem Budget kleiner (siehe unten). Das heisst, wir haben ein Defizit. Vor einiger Zeit sprach mich ein Pastor daraufhin an. Er wunderte sich darüber, dass wir das ganze Jahr auf dieses Defizit aufmerksam machen und am Ende dann doch positiv abschliessen. Er wollte wissen: «Was steckt dahinter?» Ich fand das eine sehr gute Frage!

Viele Faktoren führen zu diesem Phänomen. Ein entscheidendes Phänomen ist, dass bisher im Dezember oft das Vierfache (!) an normalen Monatsspenden eingegangen ist. Dadurch kommt es zu einer grossen Aufholjagd, mit der wir auch dieses Jahr wieder rechnen. Viele Spender bekommen Ende Jahr eine Gratifikation oder einen 13. Monatslohn und investieren davon in die Mission. Manche Gemeinden schauen zuerst, wie es bei ihnen finanziell Ende Jahr aussieht, und aus dieser Perspektive geben sie dann. Ein weiterer Punkt ist das Budget. Wir zahlen praktisch alle Löhne in Euro aus und müssen deswegen 18 Monate im Voraus einen durchschnittlichen Währungswert festlegen. Da sind wir meist auf der vorsichtigen Seite und das bedeutet, dass wir im Normalfall das Budget nicht voll ausschöpfen. Zudem müssen wir Reserven für neue Projekte einplanen. Je nach Spendenstand wagen wir uns dann an solche heran oder nicht.

Deswegen ist unser Ziel, dass wir mit den Spenden wenn möglich das Budgetziel erreichen und damit kräftig ins Reich Gottes investieren können. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen.

«Gott hat uns zwei Hände gegeben – eine zum Empfangen und eine andere zum Geben. Wir sind nicht Zisternen, die horten, sondern Kanäle, die zum Teilen gemacht wurden.»

Ich finde das ein schönes Bild: Empfangen und Geben. Sind wir nicht unwahrscheinlich reich beschenkt. Ich freue mich, dass viele von Ihnen bereit sind, dieses Empfangene zu teilen und in die Gemeindegründung zu investieren. Menschen sollen das Evangelium hören und ewiges Leben empfangen. Dafür wollen wir uns einsetzen.

Im August kam der Betrag von gut CHF 76’000 zusammen von Menschen, die Gott damit die Ehre gaben. Doch das Defizit von beiden Visionen wurde trotzdem im Sommerloch erheblich grösser. Jetzt hoffen wir auf grosszügige Spender im Herbst. Herzlichen Dank lassen Sie sich da von Gott gebrauchen.

Neu mit Twint spenden: Bitte Ziel angeben. Zum Beispiel: Vision Schweiz allgemein, Vision Europa allgemein oder Missionar/in. Danke.

Credits:

Erstellt mit Bildern von Steve Halama - "How small we are" • Steve Halama - "How small we are"