Überwachung ZLO 5: Scrollytelling

Überwachung

Seit geraumer Zeit versuchen der Staat, aber auch Geheimdienste, von jeder Person überall Daten zu sammeln - bzw. sind schon erfolgreich und haben eine interne Datenbank aufgebaut, wo alle Informationen gespeichert sind. Datensammlung findet an verschiedensten Orten statt: von Kameras an jeder Ecke über Trojaner im Smartphone/Computer und über vernetzte Autos, die mit dem Hersteller kommunizieren. Doch was genau steckt dahinter? Datenschützer warnen vor "Big Data" - mit der Begründung, die eigenen Daten werden permanent gespeichert und können für beliebige Zwecke benutzt werden, ohne dass man davon etwas erfährt. Befürwörter hingegen sagen, dass man mit Big Data viel neues herausfinden kann - z.B. Analysen, mit denen man womöglich Krankheiten heilen kann. Egal ob Pro oder Kontra: Big Data wird sicher unser Leben verändern.

Mit steigendem Terrorismus sollen Überwachungskameras Hilfe bei Aufklärungen sein. Doch sie sollen auch potenzielle Täter abschrecken, die etwas vorhaben - oder vorhatten. Jedoch können sie auch verwendet werden, um eine totale Überwachung zu ermöglichen, welches jeden Fussschritt von uns protokolliert.

Eine Person beim Ändern der Einstellungen in ihrem Google-Konto

Seit längerem versuchen grosse Firmen wie Google oder Facebook, dem Nutzer viel Kontrolle über seine Daten zu geben. Vor allem Google versucht dem Nutzer so viel Einstellungen wie möglich zu überlassen, indem es sich transparent nach Aussen zeigt. Facebook hingegen war schon immer als eine Datenkrake bekannt, und es ist kein Geheimnis, dass Facebook wegen "Big Data" unheimlich sein kann. Ein Beispiel ist, dass Facebook auf dem Smartphone vermutlich das Mikrofon aufnimmt, und filtert, was wir sagen, sodass es uns persönliche Werbung anzeigen kann.

Anmeldebildschirm von Facebook auf einem Android-Smartphone.

ISPs (Internet Service Provider) und Mobilfunknetzprovider machen bei der Überwachung auch mit. Mithilfe von Smartphones speichern sie jeden unserer Schritte. Mit der gleichzeitigen Ortung von 3 Mobilfunkmasten kann man den Standort auf wenige Meter genau bestimmen. Das mag nützlich bei Auswertungen sein (wenn man jemandem auf der Suche ist, weil die Person etwas verbrochen hat), aber aus der Sicht der Privatsphäre ist das sicherlich nichts. Vorallem, weil man nicht weiss wie die Daten behandelt werden - man überlässt das den Firmen.

Created By
Andrey Moine
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