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Zell am See Auf in die Berge!

Endlich ist es soweit; der erste Reisebericht auf diesem Blog! Bei diesem ersten Reisebericht geht es um die Wanderreise nach Zell am See, welche ich vor 2 Wochen bestritten habe.

Am Sonntag, dem 02.07.17, um 4:45 Uhr ging es los nach Dresden. In Dresden ging es dann mit dem Reisebus in Richtung Tirol, mit Halt in Zell am See. Da Busfahrten nicht sehr spannend sind werde ich diesen Teil nicht weiter ausführen und springe direkt zur ersten Tour.

Die erste Tour | Nebel, Regen, Sonnenschein

Die fand am Montag statt und führte uns auf die Schmittenhöhe. Das Wetter an diesem Tag war äußerst be…… -scheiden. Die Sicht auf Zell am See und die umliegenden Berge konnte man total vergessen, da alles voller Nebel und Wolken war. Dementsprechend gab es nicht viel zu fotografieren, außer folgendes Kunstprojekt:

Dieses Projekt hört auf den Namen „Die versteinerten Männer und Frauen“. Über Kunst kann man sich ja bekanntlich streiten, meiner Meinung nach muss es eine Höllen Arbeit gemacht haben alle diese Steine zu finden und aufeinander zu stapeln und sollte deswegen respektiert werden. Nach einiger Zeit lockerte der Himmel dann langsam auf und man konnte einen Blick auf Zell am See und ein paar der umliegenden Berge begutachten.

Der restliche Abstieg erfolgte ohne weitere Möglichkeiten für gute Fotos.Das nächste Foto sollte sich erst bei Sonnenuntergang ergeben als die Wolken in ein wundervolles Orange getaucht wurden.

Die zweite Tour | 2000 Meter

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück wieder los. Heute stand eine der anstrengenderen Touren auf dem Plan. Nämlich die Erklimmung des Gipfels vom Mauerkogel auf 2074 Meter Höhe.

Da wir heute nicht direkt auf die Schmittenhöhe fahren konnten, fuhren wir bis zur Mittelstation und wanderten von dort aus auf die Schmittenhöhe. Diesen Weg hatten wir gestern schon hinter uns gelassen, dieses Mal ging es aber aufwärts und obendrauf gab es noch eine Super klare Sicht auf die umliegende Berge und Zell am See.

Links: ein Blick auf Zell am See und Rechts: die bergige Landschaft

Auf der Schmittenhöhe gab es dann noch eine kleine Verschnaufpause. Diese war nicht allzu lang, da wir noch einen weiten Weg vor uns hatten und somit setzten wir unsere Wanderung rasch fort in Richtung Mauerkogel.

Der Weg führte uns über die Kettingalm und den Steilen Weg hoch zur Kesselscharte. Auf dem Weg dorthin trafen wir auch auf grasende Kühe, welche sich nicht durch uns beirren ließen und ganz gemütlich weiter aßen. Dadurch bot sich mir auch die Gelegenheit ein paar Fotos zu schießen.

Die Kühe vor Ort ließen sich auch nicht durch meine Kamera aus der Ruhe bringen

Wie hier gab es überall kleine Teiche bzw große Pfützen vom letzten Regenschauer

Der Ausblick auf eine Landschaft, die so auch aus einem Fantasy-Film stammen könnte

Beim Anblick des letzten Bildes denke ich immer wieder dass es aus einem Fantasy-Film stammen könnte. Außerdem sieht man hier das Steinerne Meer imposant im Hintergrund.

Als wir an der Kesselscharte angelangt sind konnte jeder sich entscheiden ob er den einfachen Weg zur nächsten Alm gehen will, oder ob er den Weg zur Alm über den Gipfel des Mauerkogels wagt. Ich habe mich für den Weg über den Mauerkogel entschieden. Dieser war zwar, für mich, sehr anstrengend und fordernd, jedoch wurden wir mit atemberaubenden Aussichten belohnt. Es war auch erstaunlich wo die Kühe überall grasen. Diese standen teilweise an Abhängen, worüber ich nur staunen konnte.

Auf dem Gipfel angekommen wurde eine etwas längere Pause eingelegt und somit war wieder Foto Zeit.

Nach der Pause ging es wieder runter und in Richtung Alm, auf welcher die letzte Pause eingelegt wurde. Von der Alm führte der Weg wieder zur Schmittenhöhe. Dort wurde dann die Seilbahn nach Zell am See genommen.

Die vierte Tour | Top of Salzbrg und die Klamm

Am Mittwoch ging es zum Kitzsteinhorn, dem Top of Salzburg. Wir sind mit dem Bus zur ersten Seilbahnstation gefahren und von dort sind wir bis zur Aussichtsplattform mit 4 Bahnen gefahren. Auf dieser Plattform waren Massen von Leuten und man hatte einen genialen Ausblick. Auch wenn dort oben viele Bilder entstanden sind werdet ihr in diesem Beitrag keines sehen da ich sie als nicht gut bzw. als zu gewöhnlich empfand.

Als wir damit fertig waren fuhren wir eine Seilbahnstation weiter runter. Von dort aus wurde bis zur nächsten Station gewandert. Die Strecke war sehr anspruchsvoll da die Wege eng waren und wir auch durch Schmelzwasserbäche laufen mussten. Auf den nassen Steinen konnte man sehr leicht ausrutschen, wenn man nicht genau aufgepasst hat. Die Ausblicke entschädigten aber für die anspruchsvolle Strecke. Diese waren wirklich atemberaubend; nochmal extremer als auf der Aussichtsplattform.

Nach einer fordernden Wanderung erreichten wir die Seilbahnstation. Diese schaffte uns wieder zum Ausgangspunkt, der ersten Seilbahnstation am Parkplatz. Dort stiegen wir in den nächsten Bus ein und fuhren zum Sigmund-Thun-Klamm. Die Wassermassen und Strömungen waren sehr beeindruckend und luden förmlich dazu ein den ND-Filter auszupacken.

Der Flusslauf des Sigmund-Thum-Klamms

Einer der vielen Wasserfälle des Klamms

Die fünfte Tour | Die größten Wassrefälle Europas

An diesem Tag awr Freizeit angesagt. Jeder konnte heute seine Zeit selber so ausnutzen wie er wollte. Ich habe diesen Tag genutzt um zu den Krimmler Wasserfällen, welche die Größten Wasserfälle Europas sind, zu fahren. Nach Krimml ging es mit dem Zug. jedoch mit einem Besonderen, nämlich der Pinzgauer Lokalbahn, welche eine Dampflock ist. Auch die Wagen waren sehr Oldschool/Retro. Das Feeling war schon was Besonderes. Mit einer Dampflock fährt man schließlich nicht jeden Tag.

Nach der 3-Stunden langen Fahrt kamen wir endlich an den Wasserfällen an. Diese waren sehr imposant und auch hier wurde wieder der ND-Filter ausgepackt.

Kurzer Tipp: Solltet ihr mal bei Wasserfällen fotografieren und eine Kamera habt welche nicht Wasserdicht ist, dann besorgt euch vorher einfach eine Plastiktüte und Haargummis. In die Tüte schneidet ihr ein Loch so dass das Objektiv „durchschauen“ kann und fixiert diese mit dem Haargummi. Und schon ist eure Kamera vor dem Wasser geschützt.

Nach einem 3-stündigen Aufenthalt fuhren wir wieder mit dem Zug, diesmal keine Dampflock, zurück nach Zell am See. Die Fahrt dauerte nur eine Stunde da es, wie gesagt, keine Dampflock war.

Die fünfte Tour | Steil hinauf

Heute ging es zur Schwalbenwand. Wir starteten in Thumersbach und überwindeten die 800 Meter an Höhenunterschied und kamen auf 2011 Meter Höhe an. Die Strecke war zwischenzeitlich sehr anstrengend. Vor allem wegen der Hitze die an diesem Tag herrschte. Gott sei Dank gab es auf dieser Strecke genug Trinkwasserspender. Bevor wir auf 2011 Meter waren gab es das erste Gipfelkreuz auf 1800 Meter. Von diesem Punkt aus entstand auch folgendes Foto:

Die letzten 100 Höhenmeter gelangen dann ohne große Schwierigkeiten. Dies lag vielleicht auch daran das ich auf diesen Metern die neue Single „Wannsee“ der Toten Hosen gehört habe :D. So als Motivationsmusik. Die folgenden Bilder entstanden dann auf 2011 Meter Höhe.

Das Gipfelkreuz der Schwalbenwand auf 2011 Höhenmetern

Nach der erfrischenden Pause ging es wieder runter zur ersten Alm. Diese hatte zwar geschlossen der Wirt hatte jedoch Bier kaltgestellt. Dies tat er in dem er zwei Kästen, einer mit Radler und der andere mit normalen Bier, unter eine Trinkwasserspender gestellt hatten. Das Wasser vom Trinkwasserspender floss in eine Art kleine Badewanne aus Holz, in welcher auch die zwei Kästen standen. Bei einem sehr gut gekühlten Radler genossen wir unsere zweite Pause am Tag. Jetzt ging es wieder nach Thumersbach. Diese Etappe war anstrengender als alles zuvor. Wir liefen in der prallen Sonne auf einer endlos scheinenden, staubigen Straße. Als wir endlich die Gaststätte erreicht hatten genossen wir kühle Getränk und nahmen etwas zu essen zu uns. Als die Pause beendet wurde brachten uns die Taxis wieder zum Hotel.

Die sechste Tour | Die Stauseen von Kaprun

Die letzte Tour der Reise führte uns zu den Stauseen von Kaprun. Dort bekamen wir eine Tour durch den Staudamm. Die Ausblicke von dem obersten Stausee waren jedoch um einiges interessanter als die Führung. Hier folgen die Fotos.

Der mittlere Stausee von oben

Da wir aber da sind um zu Wandern, liefen wir im Anschluss den Kräuter Lehrpfad entlang. Dort gab es Blumen und weitere Tiere zu sehen. Neben Kühen und Ziegen sahen wir auch ein Murmeltier, welches ich auch auf den Chip meiner Kamera bannen konnte, aber seht selbst:

Die Blumenpracht Österreichs
Neben den bekannt Kühen gab es auch Ziegen zu sehen. Auch ein scheues Murmeltier hat sich blicken lassen

Die Kuh die ihr gesehen habt war die erste welche mir ein wenig Angst bereitet hat. Sie saß am Wegesrand und schniefte wie verrückt. Ich dachte erst das es an meiner Kamera und dem Objektiv lag, doch scheinbar hatte sie nur zu viel essen im Mund :D. Das Murmeltier war aber ein echtes Highlight. Ich hatte versucht näher ran zu kommen, jedoch vertrieben ein paar andere Wanderer per pfeifen das Murmeltier. So habe ich aber auch das laute und schrille pfeifen des Murmeltieres mitbekommen als es abgehauen ist. Allerdings bin ich mit diesem Shot auch sehr zufrieden. Bei der Alm legten wir eine weitere Pause ein und fuhren dann mit dem Bus wieder runter. Dort wurden wir von den Taxis empfangen.

Die Rückfahrt

Ziemlich früh ging es per Taxi zum Abholplatz des Busses. Als der Bus kam folgten wieder 12 Stunden Busfahrt. Diese ermöglichten mir das Fotobuch von Saal Digital zu erstellen. Das Review dazu findet ihr hier.

Fazit

Diese Reise war höchst interessant, anstrengend und atemberaubend. Ich habe hier viel über das Fotografieren aber auch das Bearbeiten von Bildern gelernt. Diese Erinnerungen werden mir auf ewig in Erinnerung bleiben. Besonders wenn ich die Bilder sehe spüre ich die Lust wieder in die Berge wandern und natürlich auch fotografieren zu gehen. Wenn ich das Titelbild dieses Beitrages sehe, dann spüre ich die Erschöpfung, welche ich hatte während ich auf den Auslöser gedrückt habe, förmlich noch. Ich hoffe auch bei euch, mit den Bildern, verschiedenste Emotion ausgelöst zu haben.

Damit verabschiede ich mich von meinem ersten Reisebericht. Wenn ihr auch Bilder vom Wandern oder von Bergen habt dann schickt mir die doch per E-Mail, sendet mir einen Link oder zeigt sie mir auf Twitter bzw. auf Facebook. Viel Spaß bei euren nächsten Wander-/Fototouren.

Zell am See während der blauen Stunde
Created By
Tobias Reißbach
Appreciate

Credits:

Reissbach | Photography https://reissbach-photography.de/

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