Fränkische Schweiz 30. April bis zum 14. Mai 2017

Sonntag, 30. 4.

Abfahrt in Forsbach um 9.40. wählen die Strecke über die Sauerlandlinie - Siegen, Wetzlar auf Würzburg. Fahren 4 h und 20 min. Sehr wenig Verkehr. Das Wetter ist herrlich, aber kalt. Waischenfeld und die Hammermühle sind voll. Wir packen aus, bestellen beim Stern einen Tisch für 6. in Muggendorf is ein Straßenfest, bekommen erst keinen Parkplatz. Essen Schnitzel und Kalbsschäufele. Lernen Frau Bügel kennen, sie bedient. Abends sitzen wir auf dem Balkon und trinken ein Bier, warm eingepackt. In der Dämmerung jagen die Fledermäuse.

Montag, 1. Mai

Recht gut geschlafen. Frühstück mit viel Gequatsche. Wetter - kühl, ab er trocken. Tanken in Waischenfeld mit der Karte, nette Biker erklären mir, wie das geht . Fahrt durch das Wiesenttal, Mache Fotos von der historischen Bahn.

Die historische Eisenbahn im Wiesenttal

Besuchen die Osterbrunnen in Orten um Muggendorf herum. Rast in Teuchatz, hier Vespern wir, es ist recht kalt.

Der Osterbrunnen in Heiligenstadt
Osterbrunnen in Teuchatz

Gegen drei nach Hause, schlafen beide auf dem Balkon ein, es ist sehr kühl! Kurz nach sechs zum Schreier, es ist proppenvoll, wir müssen lange aufs Essen warten. Es beginnt zu nieseln.

Dienstag, 2. Mai

Schön beim Aufwachen starker Regen. Frühstück. Überlegungen, was wir an diesem verregneten Tag machen könnten. Frau Klein angerufen, damit sie die Akkus aus dem Ladegerät nimmt, hatte Sorge wegen eines möglichen Kurzschlusses. War ein Drama! Dann in Richtung einer Markgräflichen Barockkirche gefahren - Berndorf.

Berndorf, eine kleine, schlichte Barock-Kirche

Weiter nach Langenstadt, wo auch eine solche Kirche steht, leider geschlossen, können auch nirgends einen Schlüssel bekommen, fahre weiter. Es regnet die ganze Zeit, und es ist sehr kalt - 7 Grad. Wir fahren nach Hause, essen Brote auf dem Zimmer. Ich schlafe eine Stunde. Der Regen hat nachgelassen, die Wiesent ist hoch und braun.

Mittwoch, 3. Mai
Fahnenschmuck in Gössweinstein

Am Morgen sieht es so aus, als würde sich das Wetter bessern. Frühstück, kurzes Gespräch mit dem neuen Fliegenfischerlehrer. Fährt nach Gössweinstein, parken zentral. Lange in der Basilika, wir informieren uns in einer kleinen Schrift über die Kirche.

Die Basielika Gössweinstein

Zur Stempfermühle

Nun suchen wir die Stempfermühle, parken an der Hauptstraße und überqueren die Wiesent über eine Brücke. Wir essen Schäuferla und Nudel mit Bärlauchpästo.

Fahrt nach Bieberbach, wo wir den größten Osterbrunnen sehen wollen. Als wir ankommen, werden die letzten Teile abgebaut. Weiter nach Pretzfeld zur Brennerei Haas. Wir haben Glück, dass Herr Haas uns öffnet, wei er eine Probe hat. Wir kaufen Gin, Obstbrand fassgelagert, Whisky und Kirsche. Dann Hneimfahrt. Am Abend Regen. Es hat wohl auch einmal gedonnert.

Donnerstag, 4. Mai

Wieder starke Ischiasschmerzen in der Nacht! Morgens ist der Himmel wieder bedeckt, es ist kühl. Nach dem Frühstück mit Robert gesprochen. Vereinbarung fürs Fischen bei Robert, ich sage ihm am Schluss, wie oft ich Fischen war, dann sagt er mir einen Preis. Am späten Vormittag Fische ich ca 1 1/2 h trotz hohem und trübem Wasser. Wasser wie tot, ganz selten steigt ein Fisch, Anwerfen nutzt nichts. Fange auf Mückenlarve eine kleine Bachforelle. Essen eine Kleinigkeit auf dem Zimmer, dann fahren wir nach Wiesenthau, wo wir die Kirche besichtigen.

Die Kirche von Wiesenthau

Als wir nach der Besichtigung raus wollen, schüttet es unheimlich, Gewitterregen. Al es etwas weniger regnet, hole ich das Auto. Wir fahren zur Wehrkirche in Effeltricht. Finden keinen Parkplatz, nur in der verlängerten Bushaltestelle. Nach kurzem Ansehen von außen fahren wir nach Hause.

Effeltricht

Je näher wir Waischenfeld kommen, desto düsterer wird es. Es regnet wieder kräftig! Nach kurzem Stopp im Zimmer fahren wir zum Krug, im Regen, - Schäuferla für mich, Schnitzel für Hanne. Beim Krug muss man sich schon anmelden! Auf der Heimfahrt lässt der Tegen nach, ein Bier im Aufenthaltsraum, Fotos laden, Tagebuch schreiben.

Hat ein Gast gebastelt, Zettel von mir
Es wird Abend, von unserer Haustür aus gesehen.
Freitag, 5. Mai
Vom Balkon aus

Am Morgen bedeckt, saukalt! Fische nach dem Frühstück für eine knappe Stunde, nichts, tot. Ich denke, es ist zu kalt. Habe schlimme Schmerzen im Knie. Kein Fisch, nicht mal ein Biss! Gegen 12 wieder im Zimmer. Mein neuer Freund Winfried macht Fliegenfischerschule.

Nach dem Frühstück Fische ich ca. eine Stunde. Das Wasser geht gegen normal, ist noch etwas trüb. Es ist kalt. Ich merke es daran, dass die Schnur recht steif ist. Das Wasser ist wie tot, kein Biss.! Habe starke Schmerzen in den Knien, keinen Sitzstock mitgenommen. Gefischt habe ich am gegenüberliegenden Ufer. Umgezogen, etwas gegessen und in Richtung Ahorn- und Eilsbachtal gefahren, am Parkplatz mit der schönen Aussicht auf die Burg Rabenstein einige Photos gemacht.

Bock auf die Burg Rabenstein und die Klaussteinkapelle

Weiterfahrt nach Pottenstein, Tüchersfeld, Bärenschlucht rauf und runte.

Einfahrt in die Bärenschlucht
Pottenstein

Fahrt an der Püttlach entlang Zur Teufelshöhle und der Sommerrodelbahn. Zu Hause ausruhen, Tisch im Krug bestellt. Um sechs dort, sehr laute Völker machen einen Heidenlärm. Nettes Gespräch mit Tischnachbarn über Konni Krug und seine beiden Töchter, die mit im Betrieb sind. Beide essen wir Schnitzel. Danach auf das Zimmer, sitzen im Frühstückszimmer, schauen fern, ich schreibe das Tagebuch. Es hat den ganzen Tag nicht geregnet. Der Himmel ist nun nur noch etwas bewölkt.

Samstag, 6. Mai

Morgens gegen sieben Nebel im Tal, der sich aber bald verzieht. Die Sonne kommt heraus, endlich schönes Wetter!

Nebel im Tal
Waischenfeld

Nach dem Frühstück Gespräche mit einigen Gästen. Dann zum Verkehrsverein. Bekommen wertvolle Tipps z.B. Die Markgräfliche Barockkirche in Bindlach zu besuchen. Wir fahren hin bei herrlichem Wetter. Eine wundervolle "schlichte" Barockkirche. An Hand des Führers schauen wir alles gründlich an.

Barockkirche in Bindlach

Über Bayreuth fahren wir nach Gesees. Hier gibt es eine Wehrkirche. Ein freundliches "Wächterehepar" erklärt uns Einiges, als der Organist kommt hören wir noch einige Stückchen von der Orgel. Fahrt zur Hammermühle, dann zum Krug, wo wir für 17.30 einen Tisch bestellt haben. Beide Schäufele. Immer noch Sonnenschein. Udo und seine Frau bitten auf ein Glas. Stories aus der DDR und vom Malerhandwerk, im Frühstückszimmer.

Sonntag, 7. Mai

Der Himmel ist bedeckt. Frühstück, mit Udo und seiner Frau gequatscht. Heute sind Wahlen in Niedersachsen und in Frankreich. Kramen eine Wile auf dem Zimmer herum, dann über Gössweinsten.nach Effeltricht, wo wir die Wehrkirche ausgiebig besichtigen.

Die Kirche von Effeltrich
Die uralte Linde von Effeltrch

Weiter geht es nach Bubenreut zum Geigenmuseum. Der diensthabende Museumsführer, ein Mitglied des Museumsvereins, schildert uns sehr genau, wie es dazu kam, dass Instrumentenbauer aus Bömen nach ihrer Vertreibung in Bubenreut sesshaft wurden. Wir schauen uns die Exponate der kleinen Ausstellung genau an.

Links der Bass vom Beatle George Harrison

Rückfahrt nach Waischenfeld, ab Streitberg Regen. Auf dem schmalen, steilen Stück über den Doser Berg kommt uns noch im Ort ein Rettungswagen mit Blaulicht entgegen, wir können gerade noch ausweiche. Um sechs Abendessen im Krug - Gansbrust.Hannegret, ich Schnitzel. Ein Bier im Frühstücksraum, Probleme mit der Softwareaktualisierung, klappt schließlich doch. "Gespräch" mit Robert bis 12, mühsam! Am Abend kommen etwa fünf polnische Monteure an.

Montag, 8. Mai

Frühstück wie immer, Gequatsche mit Tischnachbarn. Wetter - wolkig, windig, kühl. Wir fahren nach Vierzehnheiligen.

Fahrt durchs Kleinziegenfelder Tal

Kleine Mittagsmahlzeit kurz vor dem Ziel, wir sitzen auf einem Picknikplatz, es ist kalt. Nach V. Wenig Leute, einmal sind wir ganz allein. Man darf im Kirchenraum nicht mehr fotografieren, als der Aufpasser Mittag macht, mache ich ein paar Bilder. Die Kirche ist überladen mit Blumen und Kerzen geschmückt. Es gefällt uns heute nicht so gut hier, vielleicht, weil wenig Sonne durch die Fenster scheint.

Vierzehnheiligen
Vierzehnheiligen
Über der Scheune hat Robert als Trophäe Kormoranschnäbel aufgehängt.

Weiter nach Kloster Banz. Wir steigen aber nicht aus. Nach Hause. Ich bin recht müde. Bilder laden, Tagebuch-Schreiben. Für das Abendessen geht es heute zum Schreier. Sülze und Bauernomlett. Auf der Heimfahrt vom Essen steht am Ortsende von Nankendorf ein Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber. Warum? Ein Bier im Frühstücksraum.

Dienstag, 9. Mai

Morgens kein Regen, es ist aber kalt. Nach dem Frühstück will ich für die Heinleinstrecke bei Robert kaufen, muss erst mal ewig warten, bis er sein Gespräch mit anderen Gästen auf deren Drängen beendet. Er holt einen Zettel aus der Schblade und behauptet, ich hätte im Juni letztes Jahr eine Karte für 30 € nicht bezahlt. Bestimmt die Heinleinstrecke. Dort habe ich aber nicht gefischt, sehr peinliche Situation! Fische ca. 1 1/2 Stunden, kein Fisch, es ist sehr kalt, kein Biss. Fahre nach Hause und ziehe mich wärmer an. Auch beinüm nächsten Angelversuch kein Fisch. Eine steigende Forelle unmittelbar am anderen Ufer werfe ich an, sie steigt, mein Anschlag kommt zu früh! Fahre gegen 14.20 nach Hause. Der Wind ist sehr kühl! Am neuerbauten Wehr an der Heinleinstrecke ist eine Fischtreppe entstanden.

Die neue Fischtreppa auf der Doosstrecke

Am Abend Essen beim Stern - Schnitzel u. Spargel für Hanne, Zickleinbraten für mich. Das Wetter bessert sich, schönes Licht am Abend.

Abendstimmung vor der Haustür
Mittwoch, 10. Mai

Schön beim Aufwachen ist der Himmel strahlend blau, es ist aber noch frisch. Frühstück. Stelle bei Robert, seine Freundin ruft ihn Robby, die Sache mit den 30 € richtig. Wir beschließen, nach Bayreuth zu fahren, schöne Fahrt durch eine herrliche Landschaft. Parken im Parkhaus des Rotmaincenters. Mit dem Gehstock kann ich ganz gut laufen. Die Maxemilianstrasse ist recht schön gestaltet, es fahren dort keine Busse mehr. Überall stehen Tische und Stühele draußen. Zuerst besuchen wir die Spitalkirche.

Dann Einkauf auf der Maxemilianstr. Bei WMF eine Kochpinzette und eine Spagettizange. Wir bekommen einen Kaffee angeboten, während Hanne kauft unterhalte ich mich angeregt mit einem älteren Herrn über seine Studien über die Hetitter. Zu Ulla Popken, Hanne Kauf t ein, ich warte draußen. Ein Banknachbar fragt mich, nachdem ich gesagt habe, dass ich auch schon zur Festspielzeit da war, ob ich auch gesungen hätte.

Wir gehen zur Markgräflichen Buchhandlung und erfahren, dass sie Ende Mai schließt. Damit verschwindet ein markanter Punkt Bayreuths.

Wir essen an altbekannter Stelle eine Bratwurst. Dann besuchen wir die Schlosskirche.

Die Schlosskirche

Hier hat Brückner schon die Orgel gespielt. Das Requiem von Liszt zur Totenmesse für Wagner.

Auf der Hauptstraße essen wir ein Eis. Hannegret kauft dann noch bei Rossmann Drogerieartikel ein. Heimfahrt. Nach einer kleinen Pause im Zimmer zum Krug - Schäuferla und Schnitzel. Kaufen noch Wasser beim REWE. Bier im Frühstücksraum.

Donnerstag, 11. Mai

Nicht so gut geschlafen, bin erkältet. Herrliches Wetter, es ist auch wärmer geworden. Gehe auf der DOS-Strecke fischen. Zuvor ein paar Kleinigkeiten bei Winfried gekauft. Gefischt habe dosaufwärts. Kein Biss! Bin mit dem Jägersitz zusammengebrochen!

Johannes ruft an. Es geht um mein Geburtstagsgeschenk. Wir kaufen beim REWE ein. Gegen sechs mache ich mich wieder zum Fischen auf, Ooos-Strecke ganz am Anfang. Schönes Stück. Bis ca. 19.45 nichts, wie tot. Dann Steigen, etliche Bisse auf die Trockenfliege, beißen nicht durch, eine Forelle kann ich lande. Habe zwar Beschwerde, keinen Sitz dabei, hält sich aber in Grenzen, bin froh darüber! Um 1/29 auf dem Zimmer. Wir sitzen draußen, es ist im Haus ziemlich voll geworden, eine große Männergruppe grillt. Polen sind laut.

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