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Geschafftkultur Wie Seewiesenschüler MEHR ScHAFFEN

Jedes Kind lernt gerne!

– Gerald Hüther, Neurobiologe

Wenn Kinder in die Schule kommen, freuen sie sich darauf — sie möchten lernen. Sie sind neugierig und wünschen sich viele „Geschaffterlebnisse“. Wie können wir Lernfreude und Motivation über Schuljahre hinweg erhalten und zu einer positiven Lernhaltung beitragen?

„Viel Stoff“ heißt nicht, dass auch viel gelernt wird

– Manfred Prenzel, Erziehungswissenschaftler

Kinder sind unterschiedlich. So unterschiedlich, dass sie beim Eintritt in die Grundschule bezüglich ihres Entwicklungsalters mindestens drei Jahre auseinander liegen – im Lauf der Schulzeit vergrößert sich dieser Abstand noch. Wie werden wir der Vielfalt in Lernarrangements gerecht, damit alle Kinder gerne weiter lernen?

Mit der Kraft des "Fast" Herausforderungen begegnen

– Carol Dweck, Psychologieprofessorin

Mit ihrem Vortrag zu "The Power of Yet" war uns Carol Dweck eine Mentorin. Die Idee der Geschafftkultur ist letztlich auf ihr Fazit zurückzuführen. Es macht uns deutlich, dass Lernen unterschiedliche Herausforderungen bereithält. Entscheidend ist, einen positiven Umgang mit ihnen zu erlernen und diesen zu bewahren. Sind Herausforderungen noch zu schwer, “bleiben wir dran” und sorgen so längerfristig dennoch für “Geschaffterlebnisse”. Die Kenntnis der richtigen Herausforderungsstufen hilft uns dabei. Bitte aktivieren Sie im Video gegebenenfalls den deutschen Untertitel.

Grundlagen der Geschafftkultur:

Das lernpsychologisch wertvolle GESCHAFFTFEEDBACK für Kompetenzbereiche jeglicher Art.
Ein prozessbezogenes, stufenorientiertes MONITORING in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch begleitet jedes Kind über seinen kompletten Lernweg hinweg. Es stellt stets den aktuellen Lernstand dar und steuert so auch alle Maßnahmen zur Individualisierung (siehe nächster Punkt).
Ein Dilemma: Lernen ist persönlich und sprunghaft

– Hansueli Weber, Schulberater

Lernen läuft individuell ab. Zu den unterschiedlich verlaufenden Lernprozessen gehören nicht selten auch Sprünge. Diese wissenschaftlich belegten Gegebenheiten stellen konventionelle Schule mit Jahrgangs- und Klassenzielen vor ein Dilemma. Was können wir tun, um zu einer Erfolgskultur beizutragen?

An der Seewiesenschule bieten wir Kindern individuell passendere Herausforderungen. Unser Monitoring-System zeigt hierfür die nächsten Zonen der Entwicklung auf. Diese bedienen wir im Alltag mit folgenden Elementen:

FLEXIBLE INPUTGRUPPEN (FlexIN): Je nach Lernstand setzen wir Lerngruppen immer wieder neu zusammen und erreichen durch passgenauere Inputs bessere Lernfortschritte – für alle.
INDIVIDUALISIERTES LERNPLAN-SYSTEM: In der Lernzeit und im Lernbüro arbeiten Kinder größtenteils selbstgesteuert an ihrem Pensum. Letzteres steuern wir durch eine individuelle Niveauzuordnung.
Mama, ich hab's geschafft!

– Schüler, Jahrgang 3, beim Nachhausekommen nach einem Geschafftnachweis

Schüler /-innen lernen dann engagiert und zufrieden, wenn sie sich als kompetent erleben. Bei uns legen Kinder deshalb in kurzen Abständen Geschafftnachweise auf persönlich herausfordernden Stufen ihres Lernwegs ab. Durch Flexible Inputgruppen und die Individualisierung des Lernens haben Schüler /-innen mehr und qualitativ bessere Geschaffterlebnisse.

GESCHAFFTNACHWEISE (oder LERNNACHWEISE) liefern Geschafftfeedbacks zu Stufen des individuellen Lernwegs. Sie werden im MONITORING (Kompetenzraster) festgehalten.

Gleichzeitig schauen wir gemeinsam mit den Schüler /-innen auf das Lernen und geben Rückmeldung — sowohl zum Fachlichen als auch zu den Soft Skills. Unter anderem hierüber:

LERNTAGEBUCH: Über das Wochenfeedback erhält jeder Schüler Rückmeldung zu seinen Lernfortschritten.
COACHING: In fünf Gesprächen zwischen Coach und Schüler (Sekundarstufe) sowie in zwei Schüler-Eltern-Lehrer-Gesprächen pro Schuljahr sprechen wir gemeinsam über „Geschafftes“ sowie über die nächsten Herausforderungen und Ziele.
Die Zukunft an der Seewiesen

Die Schule der Zukunft ist „ganztägig“ organisiert. Umso wichtiger ist die Gestaltung von Schule als attraktivem Lern- und Lebensort.

Daneben verändern sich durch die Digitalisierung viele Anforderungen der Arbeits- und Schulwelt.

Vernetztes domänenübergreifendes, projekt- und phänomenbasiertes sowie teamorientiert-kreatives Lernen sind für uns die schulischen Felder der Zukunft.

Mit folgenden Bausteinen machen wir uns auf den Weg:

Zu unserem SEEWIESENKLIMA gehören u.a. regelmäßige Schülerversammlungen, das Seewiesen-Clean-Feedback, soziale Kompetenztrainings, Zukunftsforen und eine ausgeprägte Beziehungskultur.
Als rhythmisierte GANZTAGESSCHULE stehen wir für einen Bildungsmehrwert, u.a. durch einen Mix an Unterrichtsformen, Lernbüro statt Hausaufgaben, Lese-Rechtschreib-Programme (FRESCH) und vielfältige Mittagsband-Angebote. Momentan wird unsere Schule nach einem modernen pädagogischen Raumkonzept umgebaut.
Seewiesenschüler schaffen mehr. Nicht nur fachlich, sondern auch im Bereich der Soft Skills (soziale, personale und methodische Kompetenzen). Diese sind für unseren Alltag genauso von zentraler Bedeutung wie für das spätere Berufsleben. Lernfortschritte und Aktivitäten dokumentieren wir im SOFT SKILL MONITORING.

Geschafftkultur heißt Seewiesenschüler schaffen mehr.

Das tun sie, indem sie Nachhaltig. Ganzheitlich. Herausfordernd. Lernen.

Created By
Seewiesenteam, Esslingen am Neckar
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