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Wie muss die "Kirche der Zukunft" aussehen? Leitung FEG Schweiz

Einmal pro Jahr lädt die Leitung FEG Schweiz alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein – zusammen kommt eine bunte Schar, von Campleitern über Bundesangestellte, Lehrer an den theologischen Hochschulen sowie Hauptverantwortliche für die Pastorenkonferenzen oder für den Frauenimpulstag – aus jedem Arbeitsbereich sind Leute dabei.
Deborah Vassen, Kommunikation FEG Schweiz, deborah.vassen@feg.ch

Am diesjährigen Treffen vom 2. Juni 2021 widmeten wir uns dem Thema «Kirche der Zukunft». Grundlage dieses «Änderungsateliers» war das Zukunftsbuch von Reinhard Spincke, Bundessekretär FEG Deutschland, «Gemeinde der Zukunft». In diesem Buch zeigt Spincke auf, dass für eine positive Gestaltung der «Kirche der Zukunft» verschiedene Merkmale, die teilweise komplementär verstanden werden wollen, nötig sind. So versuchen wir kreativ und konservativ zu sein, kundenorientiert und kommunitär zu leben oder sowohl kämpferisch als auch klug zu handeln, um einige der Begriffspaare aus dem Buch zu nennen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Arbeitsbereichen der FEG Schweiz waren konzentriert am Arbeiten. Während die Pandemie langsam abzuflachen scheint, stellen sich Fragen für die Zukunft: «Was wollen wir loslassen?», «Was wollen wir retten, indem wir es verändern?» oder «Was machen wir neu?». Diese Fragen wurden jeweils auf verschiedenen Ebenen gestellt: Was braucht die Ortsgemeinde? Was braucht dein Arbeitsbereich in der FEG Schweiz? Was brauchen wir als Bund?

Aus der Diskussion dieser Frage und aus mehreren Runden Brainstorming hat die Leitung der FEG Schweiz Impulse fürs neue FEG Credo 2023–2025 gewonnen. Wir sind gespannt, welches Motto uns als FEG Schweiz für diese drei Jahre begleiten und herausfordern wird!

Neben den intensiven Diskussionen und dem Wälzen dieser Zukunftsfragen bleibt aber auch Raum, um sich mit anderen auszutauschen, gemeinsam zu essen, Zeit miteinander zu verbringen und reinzuhören, wie es den Leitenden sowohl privat als auch in ihrem Arbeitsbereich geht. Es ist ein Privileg, mit so vielen guten Leiterinnen und Leitern zusammenzuarbeiten, um Gottes Reich in der Schweiz voranzubringen. Ich freue mich schon und aufs Treffen im nächsten Jahr :-)