Hands-on iKlips Duo Speicher-STick für ioS-Mobilgeräte

Über die Limitationen, die iOS-Geräte bezüglich bezahlbarem Speicherplatz und Verwaltung der darauf gelagerten Daten mitbringen, ist schon viel gesagt und geschrieben worden. Wer ein iOS-Gerät nutzt, weiß in der Regel warum er mit den Nachteilen leben kann – oder hat mit den genannten Problemfeldern eben einfach keine Schwierigkeiten.

Ein bisschen kann man den "Walled Garden" aus Cupertino aber austricksen, und zwar beispielsweise mit dem iKlips Duo-Speicher-Stick von Adam Elements.

Die Grundlagen

Bei den iKlips-Speicher-Sticks handelt es sich im Grunde um Flash-Drives, die zusätzlich zum USB-A-Port auch einen Lightning-Stecker (männlich) am anderen Ende haben. Regulär sind sie mit 32, 64, 128 und 256 GB Speicherplatz zu haben, ich testete ein Presse-Modell mit 16 GB, und zwar auf unserem altgedienten iPad Mini Retina mit aktuellem iOS 10.2. Mit seinen nur 32 GB Speicherplatz kann es ein bisschen Upgrade ganz gut gebrauchen.

Kostenlose App

Steckt man den Speicher-Stick zum ersten Mal in den Lightning-Port des Mobilgeräts, wird man sofort an die richtige App im Store verwiesen. Die läuft sowohl auf iPads wie auf iPhones und ist natürlich kostenlos.

Einmal installiert, kann man über die App Multimedia-Daten sowohl vom Mobilgerät auf den Stick transferieren (etwa für ein Backup außerhalb von iCloud), als auch vom Speicher-Stick auf das Mobilgerät. Das ist beispielsweise praktisch, wenn man eigene Musik- oder Videodaten ohne den Umweg über iTunes auf das eigene Mobilgerät ziehen will.

Innerhalb der iKlips-App kann man alle unterstützen Dateiformate, die sich auf dem Mobilgerät oder dem Stick befinden, über das Teilen-Menü in andere Apps verschieben, per Airdrop versenden oder auch in Netzwerken posten.

Der iKips Duo funktioniert aus der Schachtel mit Mac und aktuellen Windows-Rechnern, was wichtig ist, denn mir ist nicht klar, ob das Flash-Drive nach einer manuellen Formatierung immer noch richtig am Mobilgerät sichtbar wäre. Ich vermute, das wäre nicht der Fall, will den hübschen Stick aber nicht kaputtmachen und überprüfe das daher nicht.

Backup ohne iCloud

Wer der iCloud mit seinen Backups nicht recht traut, hat die Möglichkeit, etwa Kontakt- und Kalenderdaten (nur!) direkt aus den Apple-Apps auf den Stick zu sichern. Besonders praktisch: Wer sich am eigenen Instagramm-Account im Web authentifiziert, kann auch von Instagram Fotos sichern.

Fazit

Mit Listenpreisen ab 89 Euro ist der iKlips Duo keine besonders günstige Möglichkeit, ein iOS-Gerät mit Speicherplatz aufzurüsten – aber letztlich immer noch viel günstiger als ein neues Gerät. Die Hauptanwendung sehe ich allerdings für Foto- oder Videographen, eventuell auch Leute, die einen aufwendigen Instagram-Account pflegen: So bequem wie mit den iKlips Duo bekommt man Multimedia-Daten unter iOS so schnell sonst nicht verschoben und gesichert.

Der Stick sieht hochwertig aus, die App fand ich im Hands-on etwas gewöhnungsbedürftig in der Bedienung, aber sie funktionierte sehr zuverlässig. Nach ein bisschen Eingewöhnung konnte ich selbst mit unserem älteren iPad Mini Retina gut und schnell arbeiten. Dauerhaft am Gerät würde ich den Speicher-Stick allerdings nicht stecken, das sieht in meinen Augen dann doch zu seltsam aus.

Ein Caveat gibt es natürlich noch, wie bereits beim kürzlichen Hands-on Photofast betont: Apple ist oft sehr rigeros, wenn es um es um iOS-Zubehör zum Anstecken geht – es wäre nicht das erste mal, dass nach einem kleinen Update Geräte nicht mehr unterstützt werden...

Created By
Sonja Angerer
Appreciate

Credits:

Fotos: S. Angerer

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