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Chiemgau-Brass info@chiemgau-brass.com

  • 31.12.2018, 22.00 Uhr Silvesterkonzert Evangelische Kirche in Rosenheim (Quintettbesetzung + Orgel)
  • 4.05.2019, 20.00 Uhr Konzert in St. Hedwig, Rosenheim (Quintettbesetzung + Orgel)
  • 13.07.2019, 20.00 Uhr Konzert in der Reihe "Zwischen Inn und Salzach" in Haag (Tentettbesetzung)
  • ..............., 19.30 Uhr 5. Open Air in Maria Eck, Freialtar

Blechbläsern in kleinen Besetzungen bis zu 12 Musikern verleiht man heute vornehm den Beinamen "Brass" ... Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet schlicht und einfach „Messingblech“.

Dieses Material ist seit vielen Jahrhunderten die bewährte Grundlage für unsere Instrumente. Versilberungen und Vergoldungen verleihen ihnen nicht nur die ihnen zustehende optische Aufwertung, sondern bestimmen zusätzlich zum Können des Musikers die Qualität des Tones.

Brass steht für eine Leidenschaft, welcher der ausübende Künstler i. d. R. bedingungslos verfällt. Ausdauer ist gefragt: denn nur ständiges Üben sichert das Können, das neben rein musikalischen Fähigkeiten als Basis die selben Regeln kennt, welche den Hochleistungssport bestimmen. Scherzhaft bezeichnet man uns deshalb auch als „Blechbläser-Sportler“, was wohl 100%ig stimmt.

Pressestimmen

BLECH ALS OHRENSCHMAUS Der allwissende Duden hilft ausnahmsweise nicht weiter: »Brass«, heißt es da, sei eine umgangssprachliche Bezeichnung für Ärger und Wut, folglich kann man auch Brass haben oder in Brass kommen. Das haben die Zuhörer im vollbesetzten NUTS in Traunstein gewiss weder gehabt noch sind sie da hineingekommen, als Chiemgau-Brass losgelegt und ein hinreißendes Konzert geblasen hat.

Georg Holzner, der Leiter der Traunsteiner Musikschule, und Josef Neuner mit verschiedenen Trompeten, Florian Kosatschek am Horn, Dr. Bernhard Frey an der Posaune und Dr. Benedikt Wittman mit der Tuba: Das ist die etwas »abgespeckte« Chiemgau-Brass-Formation, unter anderem war die Posaunistin Kathi Schütz nicht mit auf der Bühne, aber auch so haben die fünf Bläser einen Sound hingezaubert, der das Publikum begeistert hat.

»Wir gratulieren Ihnen, dass Sie sich vom Fernseher losgelöst haben!«, so begrüßte Georg Holzner süffisant die Zuhörer, und in der Tat wird jeder froh gewesen sein, dieses Konzert gehört zu haben. Es begann mit dem »Blues March« des Saxophonisten Benny Golson, und schon folgte das erste Highlight: Ein George-Gershwin-Medley stimmte so richtig ein, bei »Rhapsody in Blue« übernahm das Horn den Klavierpart, es war faszinierend. Und dann natürlich Holzners »Zwischengeschichten«, die Erklärung anhand eines Plastiktrums, wie unser Zwerchfell funktioniert, die drei Lügen eines Trompeters, eine völlig abstruse »Kalorienstory«, die Schöpfungsgeschichte zur Erklärung des menschlichen Alters, der Bub, dem der Vater die Politik erklärt, die Verwechslung zweier Geschenke samt den erklärenden Briefen dazu: So kam auch das Amüsement alles andere als zu kurz, man lachte sich hinein ins nächste Stück, und ehe man sich versah, war der Abend schon herum.

Aber da waren noch die Zugaben, die Holzner als »Musikantenschinderei« bezeichnete, und so gab´s gleich zwei auf einmal: »When the saints …« in Kombination mit Händels »Halleluja«, wann bekommt man so etwas schon zu hören? Und ganz zuletzt eben dann Brahms und sein Volksliedklassiker, immer wieder anrührend, hier das ideale Stück, um die Zuhörer selig berührt zu entlassen. Aus einem phantastisch unterhaltsamen Abend auch voller musikalischer Überraschungen, von der Güte und der Brillanz der fünf Musiker ganz zu schweigen. Willi Schwenkmeier

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

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georg holzner
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