Botswana Reise in ein Juwel Afrikas

Sophia Deckel für Michael Poliza Private Travel

Im Januar bin ich zu Michaels Private Travel Team dazugestoßen und möchte mich an dieser Stelle gern vorstellen. Dazu nehme ich Sie mit auf meine letzte Reise nach Botswana.

Im Anschluss an den Besuch einer Tourismusmesse in Kapstadt mit Michael durfte ich noch ein paar Tage in Botswana verbringen, um das Land, die Menschen und auch die Unterkünfte kennenzulernen. So verließ ich also das geschäftige Kapstadt und flog zunächst nach Maun, das Tor zum Okavango Delta.

Ich war sehr gespannt, Botswanas Schönheit zu entdecken, nachdem ich Südafrika, Kenia, Namibia und Tansania bereits kennenlernen durfte.

Ich wusste bereits, dass Botswanas vorausschauende Regierung auf Qualitätstourismus statt Quantität setzt - für einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen in Botswana

... aber ich wusste nicht, welchen magischen Effekt das für jeden einzelnen Besucher bedeutet!

Mein erster Stop war Linyanti, eine reiche Naturlandschaft mit Wäldern und wunderschönen Schwemmebenen.

Es war absolut unbeschreiblich, wie viele Wildtiere ich beobachten konnte - in absoluter Abgeschiedenheit! Selten habe ich ein anderes Fahrzeug oder andere Personen während meiner Exkursionen gesehen. Absolute Einsamkeit in der Wildnis!

Diese Abgeschiedenheit wird erreicht durch eine strenge Limitierung der Konzessionen in den Camps.

Zwischen den klassischen Lodges findet man auch sehr moderne Camps wie dieses, eines haben sie aber alle gemein - wunderschöne, ineinander übergehende Räumlichkeiten, die Indoors und Outdoors perfekt miteinander verbinden.

Eine weitere Besonderheit ist die Allgegenwärtigkeit des Wassers: Schwemmen und Kanäle finden sich überall und bieten neue Wege, das Land zu erkunden.

Von dem leisen Macoro aus konnte ich auch die kleineren Dinge um mich herum entdecken:

Libellen und Seerosen waren ständige Begleiter und auch dieser Angolanische Schilffrosch hat sich kurz zu uns gesellt.

Dies ist ein Männchen mit dunklerer Färbung als die Weibchen, sie alle aber haben die typischen roten Füße.

Sein lautes Zirpen erinnert an das Anstoßen von Gläsern - tausender Gläser - und so füllt er die Abendluft und bietet das perfekte Setting für gemütliche Geschichten um das Lagerfeuer.

Viele Camps sind nur über das Wasser erreichbar - besonders in den Wintermonaten. Dieser kleine Film zeigt meine Ankunft im Camp nach der Landung.

Ich habe beobachten können, dass die Tiere sich völlig anders verhalten als in anderen Gegenden, die ich bereits besucht habe.

Das Delta ist der einzige Ort der Welt, an dem sich die Löwn an das Wasser angepasst haben...

... und ich habe gelernt, dass Botswana die höchste Elefantenpopulation der Welt beheimatet.

Im Abu Camp konnte ich diesen intelligenten Riesen ganz nah kommen. Man kann Sie zum Sonnenuntergang auf Spaziergängen begleiten und mit der dort lebenden Herde durch das Schwemmland waten.

Hier sehen Sie mich, wie ich Cathy füttere, die bereits 60 Jahre alt ist. Dank ihres besonnenen Temperaments und Ruhe ist sie die natürliche Matriarchin der Herde.

Man kann sogar über den Elefanten in einem einzigartigen "Sternenbett" schlafen - aber mein Zelt war einfach zu schön!

Naledi ist die Jüngste und Verspielteste der Herde. Sie liebt es, nach den Wurzeln der Seerosen zu tauchen und im Wasser zu spielen. Sie wird dann schnell übermütig und man musste immer eine Armlänge Abstand zu ihr halten, damit sie nicht zu uns ins Macoro springt!

Eines der Highlights war definitiv der Helikopter-Flug im Morgenlicht.

Der Kontrast zwischen trockenen und nassen Landschaften ist aus der Vogelperspektive besonders beeindruckend.

Halten Sie unbedingt die Augen auf. Vielleicht entdecken Sie wie ich ein Nilpferd in einem der Kanäle.

Weiter südlich habe ich ein Camp in klassischer Safari-Eleganz gefunden, das wie eine Oase in der kahlen Kalahari Wüste anmutet.

Hier, in den Magkadigkadi-Salzpfannen, habe ich faszinierende Buschemänner getroffen.

Die Schamanen praktizieren Heilungsrituale in einem erweiterten Bewusstseinszustand, den sie erreichen, indem sie sich selbst in Trance tanzen in nächtelangen Ritualen.

Ich hatte besonders viel Spaß daran, mehr über die komplexe Sozialstruktur der Erdmännchen zu erfahren, die in dieser rauen Umgebung wohnen.

Wenn man in den Morgenstunden geduldig ist und im Sitzen wartet, klettern sie einem sogar auf den Schoß, um besser nach Feinden Ausschau halten zu können.

Ich habe gelernt, dass die San keine Wörter in ihren Liedern verwenden, weil diese viel älter sind als die Sprache. In diesem Video spielen die Männer eine traditionelle Version von "Schere, Stein, Papier" gegen die Frauen. Die Frauen haben aber haushoch gewonnen!

Botswana ist Schauplatz für magische Sonnenuntergänge...

... die kann man auch mit einem Bad unter freiem Himmel genießen.

Ich verstehe jetzt, warum eine Safari in Botswana so unvergleichlich ist...

... und verstehe endlich, warum die Menschen Botswana als das "Juwel Afrikas" bezeichnen!

Wenn Sie mehr über Botswana erfahren möchten, kontaktieren Sie mich bitte via sophia@michaelpoliza.de

Credits:

Images by Sophia Deckel and Michael Poliza

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