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Jesus hat mich verändert

Im Jahr 2011 startete das Gemeindegründungsprojekt in der Groane. Die Gemeinde nimmt immer mehr Gestalt an. Carmine zum Beispiel besucht seit drei Jahren die Gemeinde Nuova Vita. Wie er dazu kam, erzählt er gerade selbst.

Rahel Giangualano, schneider.rahel@gmx.ch

Carmine, wie und wo bist du aufgewachsen?

Ich wuchs in einer traditionellen katholischen Familie in Süditalien auf. Der Glaube interessierte mich nicht und wenn wir übernatürliche Hilfe brauchten, so wandten wir uns an die Heiligen, die in unserer Heimat sehr verehrt werden.

Deine Nachbarn in Norditalien waren evangelische Christen und luden dich für christliche Events ein. Was dachtest du darüber?

Ich nahm manchmal daran teil, einfach weil ich ihre Einladungen nicht absagen wollte. Das macht man nicht mit guten Freunden. Ehrlich gesagt sprach es mich gar nicht an.

Ein paar Jahre danach änderte sich dies aber, oder?

Der Kontakt zu ihnen war etwas auseinander geraten. Als wir uns dann nach langer Zeit wieder einmal trafen, wurde meine Frau zu einem evangelistischen Gottesdienst von Nuova Vita eingeladen. Wir besuchten diesen eigentlich nur aus Höflichkeit, doch da geschah etwas ganz Besonderes.

Was ging in dir vor?

Die Botschaft hat mich sehr angesprochen und ich verstand endlich, wer eigentlich Jesus war und weshalb er sterben musste. Ich begann zu beten. Ein paar Tage danach empfand ich einen so grossen Frieden in meinem Herzen, mein Herz war voll von Freude, wenn ich aufstand. Ich begann die Bibel zu lesen und je mehr ich las, desto mehr Kraft und Freude empfand ich. Ich bat Jesus, mir zu helfen, mit dem Rauchen aufzuhören, und er schenkte mir fast Knall auf Fall Befreiung von diesem Laster.

Durch deine Hinwendung zu Christus wurdest du auch in deinem Charakter verändert.

Ja, total. Ich war zuvor fussballsüchtig. An einem Sonntag wurde darüber gepredigt, dass Gott nicht möchte, dass wir Götzen in unserem Leben haben, die Gottes Platz einnehmen. Als ich das verstanden habe, wurde ich frei vom Drang, alles nach dem Fussball zu planen.

Bevor ich Christ wurde, war ich auch sehr zornig und wenn es irgendwo Zoff gab, dann war ich sofort dabei. Letztens gab es eine Auseinandersetzung mit einem Bekannten. Vor Jahren hätte ich ihn spitalreif geschlagen, aber heute merke ich, wie Jesus mein Herz verwandelt hat. Er gibt mir eine Ruhe, sodass ich nicht mehr wie früher zu handeln brauche. Auch Freunde von mir bemerken, dass Gott mich verändert hat. Sie sagen: «Mensch, Carmine, du hast so ein Leuchten in den Augen. Du bist ein anderer Mensch geworden.»

Was bedeutet dir die Gemeinde?

Sie bedeutet für mich unter anderem Bruderschaft in Jesus, ich fühle mich zuhause. Momentan kann ich es jede Woche kaum erwarten, zum Gottesdienst zu gehen.

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Viele Dinge, aber ich sehne mich vor allem danach, dass auch meine Familie und meine Freunde Jesus Christus kennen lernen.

Bitte mit Vermerk Vision Europa Italien