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Tagungsdokumentation Mittendrin statt nur dabei – zur Integration in Deutschland 12. September 2018, Rostock

Veranstaltungsort: Arno-Esch-Hörsaal und Seminarräume in Haus 1 auf dem Campus der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock in der Ulmenstraße 69 in 18057 Rostock.

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

In Kooperation mit:

Integration bedeutet mehr als nur dabei sein zu dürfen. Integration ist ein langfristiger Prozess und deshalb als Daueraufgabe zu begreifen und zu gestalten. Ziel von Integration bleibt die gleichberechtigte Teilhabe in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur.

In diesem Jahr richtete die Tagung neben einer Bestandsaufnahme zur Integration in Deutschland den Blick vor allem auf praktische Fragen: Welche Regelungen hemmen und was fördert die Integration z. B. auf dem Arbeitsmarkt oder in der Schule?

Die Möglichkeit von Migrantinnen und Migranten, auf verschiedenen Feldern „mittendrin statt nur dabei“ zu sein, ist für gelingende Integration ein zentraler Faktor. Ein besonderer Schwerpunkt der Tagung, die von ca. 160 Teilnehmenden besucht wurde, widmete sich deshalb den Beteiligungs- und Teilhabemöglichkeiten von Migrantinnen und Migranten.

Dr. Gudrun Heinrich

Jochen Schmidt

Michael Hugo

Begrüßung durch Prof. Dr. med. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock
Grußwort von Dagmar Kaselitz, Integrationsbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Gespräch mit den Veranstaltern Michael Hugo (l.), Leiter des IntegrationsFachDienstes Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und Vorpommern-Rügen bei migra e.V., Rostock, Jochen Schmidt (r.), Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin sowie...
Dr. Gudrun Heinrich (r.), Leiterin der Arbeitsstelle Politische Bildung am Institut für Politik- u. Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock, und Moderatorin Nathalie Nad-Abonji.

Fachvortrag

„Integration als Aufgabe und Chance – Stand und Herausforderungen“

Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, Fachhochschule Münster, Autor des Buches „Das Integrationsparadox“

"Migranten werden konservativer."

Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani spricht am 12. September 2018 zu den Gründen von Migration und dem Verhalten von Migrantinnen und Migranten im Zielland.

"Desintegration führt zu sozialen problemen, integration führt zu sozialen konflikten."
"Soziale Konflikte sind besser. Aber auch anstrengender ... Wer die offene Gesellschaft will, will Konflikte."
"Mehr Integration führt nicht zu weniger Rassismus."
"Die Tradition zu bewahren, heisst die Glut am Glühen zu halten und nicht, die Asche aufzubewahren."

Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani am 12. September 2018 in Rostock zum gesellschaflichen Verhalten der ersten, zweiten und dritten Einwanderergeneration.

mittagspause

Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani wird vom NDR Fernsehen und vom NDR Hörfunk interviewt.
Ausgelegtes Material der Veranstalter und weiterer strategischer Partner.
Die Materialien stoßen auf Interesse.
Anmeldung zu den Arbeitsgruppen am späteren Nachmittag.

Fachvortrag

„Migrantenorganisationen und Partizipation – Beteiligung von Migranten als notwendige Voraussetzung von Integration“

Breschkai Ferhad, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Bundesverband der Netzwerke von Migrantenorganisationen, Berlin

"Migrantenvereine brauchen institutionelle und strukturelle Förderung."

Breschkai Ferhad betont am 12. September 2018 in Rostock die Wichtigkeit der finanziellen Förderung von Migrantenselbstorganisationen.

Gespräche mit Zugewanderten zur beruflichen Integration

Wafaa Al Chogre (r.) sucht zur Zeit eine Ausbildung.
Malek Tallouzi ist Auszubildender im Bereich Anlagenmechanik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
Dr. Saioa Goicoechea (r.) ist im Bereich Medizintechnik angestellt.

Alle drei Interviewpartnerinnen und -partner betonen, wie wichtig es ist, Kontakt zu den Einheimischen zu bekommen, um die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern. Nur durch bestmögliche Sprachkenntnisse ist es möglich, in eine Ausbildung einzusteigen bzw. einen qualifikationsadäquaten Arbeitsplatz zu bekommen. Sie dankten ganz besonders den migra-Beraterinnen für die intensive Betreuung und Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten.

„Politische Teilhabe“

Arbeitsgruppe 1

Mit Impulsen von: Dr. Rubén Cárdenas Carbajal, MIGRANETMV, Netzwerk der Migrantenorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern, Asem Alsayjare, Mitarbeiter, Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, Moderation: Jochen Schmidt, Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern

Dr. Rubén Cárdenas Carbajal, Jochen Schmidt und Asem Alsayjare (v.l.n.r.)

„Integration und Schule“

Arbeitsgruppe 2

Mit Impulsen von: Mirko Murk, Schulamt Rostock, Annett Lindner, GEW Mecklenburg-Vorpommern, StipendiatInnen des START-Stipendienprogramms, Moderation: Dr. Gudrun Heinrich, Universität Rostock

Mirko Murk, Annett Lindner, Dr. Gudrun Heinrich und Stipendiatinnen des START-Stipendienprogramms (v.r.n.l.)

„Arbeitsmarktintegration“

Arbeitsgruppe 3

Mit Impulsen von: Gerhard Bley, Abteilungsleiter, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV, Schwerin, Dr. Maher Fakhouri, Koordinator, IQ Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern, migra e.V., Rostock, Moderation: Michael Hugo, IntegrationsFachDienst Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und Vorpommern-Rügen, migra e.V., Rostock

Gerhard Bley (B.o.l.), Dr. Maher Fakhouri (B.o.r.)

Abschluss im Foyer

mit Moderatorin Nathalie Nad-Abonji, freie Journalistin, Rostock

Nathalie Nad-Abonji, Jochen Schmidt, Michael Hugo (v.l.n.r.), im Vordergrund: Dr. Gudrun Heinrich

Credits:

migra e.V.

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