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#diStadt AUGUSTUSBURG wird eine DIGITALE STADT

Innovation. Digitalisierung. Zwei immer wieder allgemein verwendete Begriffe. Ähnlich wie der inzwischen ein wenig strapazierte der Nachhaltigkeit. Dennoch sind diese drei Begriffe sehr entscheidend, wenn man über die Zukunft einer Stadt nachdenkt. Und vor allem, wenn man einen solchen Weg langfristig betrachten möchte. Warum also wollen wir, dass unsere Stadt digitaler Vorreiter und zugleich Innovationsstandort wird, der Nachhaltigkeit in seine Entscheidungen einbringt? Dies möchte ich mit dieser Zusammenfassung erläutern und zugleich auch diskutieren. Das Projekt, was all diese Gedanken zusammenfassen möchte, trägt den Namen #diStadt. Dies steht für eine Wortschöpfung aus "digital" und "Stadt". Und dies zeigt auch auf, wo wir den Kern der Entwicklung sehen, nämlich in der Digitalisierung und ihren Chancen. Und zugleich den Weg für Innovation und eben auch Nachhaltigkeit. Freilich nicht, ohne die Gefahren dabei zu übersehen und Ängste vor dem Wandel zu nehmen. Wir sind überzeugt, dass die Chancen überwiegen und Angst vor dem Wandel zu nehmen ist. Wenn man sich dem Thema aktiv stellt, was wir seit 2016 Schritt für Schritt auch tun.

Digital = böse? Nein.

Für viele Menschen ist der Begriff der Digitalisierung inzwischen verbunden mit Überforderung, Gefahr und Angst. Und da wir ungern über Ängste oder gar eine mögliche Überforderung sprechen, verdrängen wir dieses lieber. Das ist ein normaler Prozess, der uns aber bei diesem Thema nicht zu einer Lösung führt. Im Gegenteil. Da diese Prozesse längst unser Leben bestimmen, hilft hier nur eines: Sich ihnen zu stellen, denn: Fälschlicherweise sprechen wir noch immer von einer digitalen Revolution. Doch dies ist falsch. Der Einfluss der Digitalisierung ist eine Evolution, denn er verändert unsere Welt grundsätzlich und unumkehrbar. Kaum ein Prozess, der nicht grundsätzlich verändert wurde. Arbeit, Leben, Kommunikation, Werte, Politik. Nichts würde hinter den erreichten Wandel zurücktreten können. Eine Revolution hingegen könnte man tatsächlich umkehren. Und dies macht den Unterschied.

Smartdevices wie eine solche Smartwatch sind ein wichtiger Bestandteil des sichtbaren Teil der Digitalisierung. Und sie schaffen direkten Nutzen, machen die Vorteile spürbar.

Wie also begegnet man dem Thema nun? Hinter einem Lösungsweg stehen viele Fragen, was dieses Thema eigentlich wirklich bedeutet. Ohne Antworten auf diese sind wir unsicher. Wir können teilweise nicht überblicken, welche Möglichkeiten dieser Weg bringt und entscheiden uns intuitiv, dass dies alles sicher nichts Gutes sein kann. Doch dies stimmt nicht und ist zudem auch eine fatale, eher gar keine Option, denn: Schon der Begriff der "Revolution", der mit dem Netz und allen seinen Facetten verbunden steht, ist falsch gewählt. Digitalisierung ist Evolution. Und einer solchen kann man sich zwar verweigern, aufhalten aber, wie es mit einer Revolution möglich wäre, kann man diese nicht. Und genau dies ist das Problem. Viele Menschen glauben, dass der Kelch der Veränderung an ihnen vorüber geht, wenn man denn nur lange und hartnäckig genug dessen Dasein ignoriert. Doch die Realität sieht anders aus. Kaum ein Lebensbereich, der von diesem Thema nicht betroffen ist, sich teilweise massivst verändert. Und oft wenig wahrgenommen auch eher zum Guten. Und wer sich dem verschließt, kann diese Chancen nicht ergreifen.

So stecken in diesem Thema viele Lösungen für klassische Probleme, die eine Stadt wie die unsere hat und noch bekommen wird. Keine effiziente Betreuung alter Menschen im eigenen Wohnumfeld, wenn wir die Möglichkeiten der Technologie nicht nutzen. Keine Lösungen für den öffentlichen Verkehr der Zukunft, ohne die Erschließung der Regionen mit Glasfaser und der Einführung des neuen Funkstandards 5G. Keine wertschöpfende Arbeit in den Zukunftsfeldern der Arbeit ohne ein Gigabit-Netz bis in das eigene Haus. Und ohne eigene Wertschöpfungsketten, die die öffentlichen Haushalte aus eigener Kraft stützen, kann eine Stadt wie unsere keine Zukunft haben. Die Digitalisierung kann hier viele Wege öffnen. Sie ist kein Allheilmittel dabei. Eher ein guter Werkzeugkasten, der unsere Arbeit der Stadtentwicklung erheblich erleichtert.

Das Netz, Dampfmaschine, Eisenbahn, der Strom des 21. Jahrhunderts? Nein. Alles zusammen.

Warum ist es also doch wichtig, sich mit der Digitalisierung auseinander zu setzen, statt diese zu ignorieren? Ganz einfach. Die Digitalisierung ist die größte Chance für den ländlichen Raum nach der Erfindung der Eisenbahn, der Elektrifizierung und der Dampfmaschine zusammen. Warum? Sie entkoppelt Arbeit & Ort und unterwirft die Entwicklung von Arbeit einem evolutionären Prozess. Mehr und mehr gibt es Möglichkeiten, seine Arbeit im gewohnten Umfeld des eigenen Zuhauses umzusetzen. Zumindest zu großen Teilen. Das bedeutet viel. Zum einen natürlich die Ersparnis von Zeit, die wir momentan für das Bewegen von A nach B aufwenden müssen, um an Besprechungen teilzunehmen und ähnliche Dinge zu tun. Es bedeutet Umweltschutz, wenn wir sparen auch erheblich Schadstoffimmissionen ein, denn unsere Autos bleiben stehen, was auch Infrastruktur schont. Und - Wir können Arbeit und Familie künftig viel sinnvoller und flexibler verbinden, denn mehr und mehr ist damit nicht das Wann oder Wo der bestimmende Faktor. Vielmehr wird in den Focus rücken, dass wir zu einem Termin eine bestimmte Arbeit erledigt haben. Das alles bedeutet vor allem eines: Lebensqualität.

Doch es bedeutet in zweiter Linie noch viel mehr: Wer diese Voraussetzungen schafft, wird in Zukunft auch für Menschen als Lebensmittelpunkt interessant sein, die diese Lebensmodelle schätzen. Eine große Chance für eine Stadt, die derzeit nur einen Bruchteil seines Haushaltes selbst erwirtschaften kann, denn diese Menschen, die im digitalen Zuhause sind, erwirtschaften inzwischen auch einen relevanten Teil des Bruttoinlandproduktes der Republik. Ansiedlungen in diesem Bereich bilden schnell Netzwerke, die weitere Möglichkeiten wachsen lassen. Damit entsteht Arbeit an einem Ort, der derzeit über eine eher klassisch, schwierige Perspektive verfügt. Und es entstehen Möglichkeiten für unsere Bürger der kommenden Generationen, die ja bereits als "digital natives", also als digitale Menschen leben, in angestammter Heimat auch eine Zukunft gestalten zu können. Denn wenn Arbeit zum Menschen kommt, müssen Menschen nicht zur Arbeit ziehen.

Wo stehen wir bei den Grundlagen? Leider noch immer nicht da, wo es eine Industrienation wie die unsere eigentlich sein müsste. Wir streben daher den Netzausbau an, um die Basis für unser Projekt #diStadt zu legen.

Die Strategie.

  1. Grundlagen schaffen. Natürlich ist die erste Aufgabe, die Stadt mit der nötigen Infrastruktur zu versehen. Das bedeutet: Hauptaufgabe ist es nun, die Stadt quasi mit den Gleisen auszustatten, auf denen die Züge der Zukunft fahren können: Einem wirklich schnellen Netz. Damit sind wir derzeit beschäftigt. Der erste Bauabschnitt soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Hier gehen wir eigene Wege und binden mit den Strukturen der Antennengemeinschaften vorhandene Potentiale ein. Das spart Geld und erreicht zugleich mehr, als im klassischen Ausbau in längerer Zeit und mit wesentlich mehr Aufwand zu erreichen wäre. Bis zu 400 MBit Übertragungsraten werden hier möglich sein. Förderziel sind nur 50 MBit. Ein Anfang auf dem Weg in die digital unterstützte Zukunft.
  2. Zusammenarbeit. Um diese Prozesse mit anderen Kommunen und hiesigen Unternehmen zu vernetzen, gründeten wir die Aktion dEMiSa Dies steht für "digitale Entwicklung Mittelsachsen". Diese Plattform sorgt für den Austausch zu all diesen Themen über die kommunalen Grenzen hinweg. Ein wichtiges Netzwerk für die Zukunft, in dem inzwischen mehr als 40 Kommunen Mittelsachsens ihre digitalen Aktivitäten diskutieren. Das ist wichtig, wollen wir doch gemeinsam Zukunft gestalten. Und kann dies doch jeder für sich allein kaum schaffen. Gemeinsam wollen wir erreichen, dass die Fördermodelle überdacht und die rechtlichen Rahmenbedingungen verbessert werden. Gemeinsam suchen wir nach Wegen in noch unbekanntem Terrain. Kommunikation und Austausch sind wichtige Schlüssel. und auch Gemeinschaft. Denn: So, wie es derzeit läuft, haben wir große Bedenken, die gesteckten Ziele zu erreichen. Ein erster Teilerfolg wart hier, dass die Landesregierung nunmehr den Breitbandausbau zu 100 % fördert. Dies geht zu großen Teilen auf unsere Verhandlungen zurück. Ist aber erst ein wichtiger erster Schritt, dem weitere folgen müssen.
  3. Einen Plan haben. Deshalb entwickeln wir im Rahmen des Projektes #diStadt eine Art Masterplan für die Digitalisierung unserer Stadt. Das bedeutet, dass wir strategisch abgestimmt Teilprojekte durchführen, die alle Lebensbereiche betreffen. Bildung, Gesundheit und die Digitalisierung der Verwaltung sowie - ganz wichtig - Projekte für die digitale Teilhabe an der Gestaltung der Stadt laufen bereits. Hier haben wir Partnerschaften mit Fraunhofer, einigen Privatunternehmen und StartUps vereinbart. Ziel: Die Verbesserung der lokalen Netzwerke und die Entwicklung lokaler Dienste wie eben die Überwachung älterer Menschen, um diese so lange wie möglich in ihrem angestammten Umfeld verbleiben lassen zu können, der Aufbau eines lokalen Marktplatzes und mit meinaugustusburg.de auch eine Plattform für eine bessere Teilhabe der Bürger unserer Stadt an deren Entwicklung.

Unsere aktiven Projekte

Bildung

Unsere Grundschule ist einer der ersten Grundschulen Sachsens, die über einen kompletten Klassensatz iPads verfügt, die um Unterricht ab der 3. Klasse zum Einsatz kommen. Das klassische Computerkabinett wurde ersetzt. Damit soll jedem Kind - auch jenen aus einkommensschwachen Familien - die Teilhabe am Lernen des Umgangs mit modernen Technologien ermöglicht werden und zugleich die Kompetenz im Umgang mit digitalen Instrumenten geschult werden. Je früher dies beginnt, desto besser ist das.

Im Gymnasium beginnt im April ein privat finanziertes und von der Stadt in Kooperation mit einem Digitalunternehmen aus Chemnitz organisiertes ARDUINO Projekt. Schüler ab der siebten Klasse sollen hier mit einem digitalen Baukasten lernen, wie technische Abläufe des Computings funktionieren und wie man mit einfachen Programmierbefehlen, einem Set von verschiedenen Sensoren und einem Minicomputer, eben dem ARDUINO, eigene Prozesse steuern und überwachen kann. Ein digitaler erster Schreibversuch, der Lust auf mehr machen soll. Die DPFA, Träger dieser Schule, unterstützt das Projekt ebenfalls. Bei Erfolg soll das Ganze Bestandteil des Unterrichts werden.

Abgerundet wird dieses Projekt mit der #diGITALSCHULE, die - beginnend vom Grundschulter an - für alle Bürger der Stadt offen steht, um Medien- und Technikkompetenz erlernen zu können. Auch hier haben wir eine Kooperation aus DPFA, einem privaten Unternehmen und der Stadt gegründet, um gemeinsam ein Konzept für die Inhalte zu erarbeiten. Ziel ist, eine offene, lebenslange Lernplattform zu gründen, die für jedermann erreichbar, alle Themenbereiche des digitalen Wandels beleuchtet. Vom richtigen recherchieren im Netz, bis hin zur Einrichtung und den Möglichkeiten eines Smartphones für die ältere Generation. Zugleich sollen hier Experten und Wissenschaftler regelmäßig in Workshops die neuen Entwicklungen und Möglichkeiten vorstellen. Entdecke die Möglichkeiten und lerne sie zu beherrschen. Das ist das Leitmotiv.

Bürgerbeteiligung und Teilhabe

Seit Anfang März 2018 haben wir eine Bürgerbeteiligungsplattform mit dem Namen meinaugustusburg.de online in Betrieb. Hier können Bürger eigene Projekte zum Voting stellen. Also Dinge vorschlagen, die nach ihrer Ansicht in der Stadt geschehen müssten. Bedingung: Es muss ein Team aus Bürgern oder ein Verein dahinter stehen und auch einen Eigenanteil leisten. Die Stadt finanziert ebenso mit und hat dafür einen Etat in Höhe von 100 TEUR für die kommenden zwei Jahre fest eingeplant. Abstimmen können die Bürger. Da das Ganze bereits jetzt "überzeichnet" ist, wird im Juni in einer öffentlichen Sondersitzung des Stadtrates entschieden werden müssen, welche Projekte zuerst wie viel Unterstützung erhalten. Zudem haben wir inzwsichen begonnen, einzelne Vorhaben mit Förderprogrammen abzugleichen, um diese eventuell gesondert, also losgelöst von diesem Programm umsetzen zu können. Zusammenhalt und Engagement für alle. Unterstützt durch die Stadt. Ein Schritt gegen Verdrossenheit und das Gefühl, nichts bewegen zu können. Und zudem ein Signal der Anerkenntnis des Ehrenamtes.

meinaugustusburg.de ist die neue Beteiligungsplattform. Bürger schlagen Projekte vor, die sie gemeinsam mit anderen und mit der Stadt umsetzen wollen.

Politik erreichbar machen soll auch ein zweites Projekt. Mit LIVETALK#POLITIK wollen wir möglichst vielen Bürgern jene Politik zugänglich machen, die sie normalerweise nicht erreichen können. Unser Bürgermeister lädt Politiker aus Land und Bund zu einem Talk der besonderen Art. Bürger können vor der Veranstaltung Fragen mailen oder sich live auf den Stream (Youtube und facebook live) aufschalten und direkt fragen. Denn der Talk wird live ins Netz gestreamt. Zudem sind bis zu 50 Zuschauer im Studio und können sich ebenfalls beteiligen. Der Bürgermeister, ehemals Journalist und aktiver Stadtblogger, moderiert und stellt auch Fragen die helfen sollen, Politik auf die Stadt verständlich herunterbrechen zu können. Klartext statt Worthülsen. Zudem wird es nach den Talks auch eine Rubrik der Nachfrage geben, was denn aus der einen oder anderen Frage geworden ist. Der erste Livetalk startet am 7.5. mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Ab dann soll monatlich eine weitere Folge live produziert werden. Der nächste Gast wird im Juni der Chef der sächsischen FDP, Holger Zastrow sein. Wir halten ein solches Format, das alle Möglichkeiten der Verbreitung und Interaktion nutzt für den geeigneten Weg, Distanzen abzubauen und direkte Beteiligung so leicht wie möglich zu machen.

Direkter Kontakt zur Stadt im Netz

Als vielleicht einzige Stadt in Sachsen verfügen wir über eine Website, die komplett inhouse von der Stadtverwaltung selbst entwickelt und auch umgesetzt worden ist. Das Konzept entstand gemeinsam, Design, Umsetzung und Programmierung wurde von der Stadtspitze selbst erledigt. Damit entstand eine sehr offene Plattform, die bereits jetzt direkt in die Abläufe der Stadt eingebunden ist. So können Bürger Probleme direkt melden, die in Echtzeit auf den Smartphones der Amtsleiter, des Bürgermeisters und des Bauhofchefs ankommen und sofort bearbeitet werden können. Wird eine Aufgabe erledigt, erhält der Bürger automatisch eine Rückmeldung. Dauert es länger, gibt es einen Zwischenstand per Mail. Wir haben auf diesem Weg die Zeiten für Problemerkennung beispielsweise bei Straßenbeleuchtung und Schäden an der Infrastruktur dramatisch verkürzen können. Zudem ist es für den Bürger sehr leicht, sich direkt zu melden. Außerdem können die Aufgaben nachgehalten und ausgewertet werden. So entsteht Transparenz und vergessen wird auch nichts mehr. Auch der direkte Kontakt zu den Amtsleiter und dem Bürgermeister ist neben facebook und WhatsApp direkt über die Website möglich und ebenfalls direkt vernetzt. Somit entstand in den letzten Jahren eine sehr enge und unkomplizierte Kommunikation, die auch bei Gefahrensituationen bestens und schnell viele Menschen erreichen kann.

Tourismus digital

Natürlich hat die Website einer Stadt wie der unseren auch die Aufgabe, unsere touristischen Angebote und unser Lebensgefühl zu transportieren. Deshalb haben wir im Konzept diese Themen voran gestellt. Klassische Verwaltungsfragen sind in die zweite Reihe gerückt, dennoch aber bestens erreichbar. Grund war die Analyse die aufzeigte, dass 70 Prozent der jährlich inzwischen 60.000 Nutzer eben nicht aus der Stadt stammen und sich in Folge dessen für unsere Angebote mehr interessieren, als für die nächste Stadtratssitzung. Wir haben Urlaubspakete entwickelt und Erlebniswochenenden buchbar gemacht. Damit haben wir ein eigenes Reisebüro im Netz geschaffen, das zunehmend gut funktioniert.

Ebenfalls großen Anklang findet das Projekt KLEINSTADTMENSCHEN. Ausgezeichnet mit dem digitalen Sonderpreis des Freistaates Sachen in 2016 lassen wir hier Bürger der Stadt erzählen, was sie in einem bestimmten Haus oder an einem bestimmten Ort erlebt haben. Diese Filme, abrufbar über Smartphone und WEB allgemein, finden ein grosses Interesse, denn die Besucher in der Stadt lernen die Stadt auf diesem Weg ganz anders kennen. Alte Häuser erzählen so ihre Geschichte und zudem wird schwindende Identität für die Nachwelt erhalten, denn diese Geschichten sterben mit den alten Menschen aus. Derzeit produzieren wir die zweite Staffel und schaffen ein 360-Grad-Umfeld, um diese Geschichten auch in virtuellen Rundgängen zeigen zu können. Kombiniert werden wird das Ganze im kommenden Jahr mit digitalen Stadtspielen und einer Art Geschichts-Geocaching. So soll auch die jüngere Zielgruppe Interesse an unsere sehr alten Stadt finden. Und zudem gesammelte Bonuspunkte bei den Gewerbetreibenden einlösen können. So entsteht ein Mehrfachgewinn für alle Beteiligten.

Gesundheit digital

Versorgung zuhause, statt im Heim. Bei uns ist dies bald möglich. Durch Echtzeitüberwachung.

Das System von &gesund ist innovativ und leicht zu bedienen.

Das Überwachungssystem stammt von dem Berliner StartUp "&gesund", einem sehr innovativen und jungen Unternehmen, das aus einem Projekt des Fraunhoferinstitutes hervorgegangen ist. Die Jungunternehmer haben es sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit einem gesundheitlichen Problem die Sicherheit der Echtzeitüberwachung zu geben. Mit einem System, das auf einer handelsüblichen Smartwatch in Verbindung mit einem Smartphone funktioniert. Die Logiken der Sensorik sind dabei so ausgefeilt, dass der Benutzer nicht selbst aktiv werden muss, um ein Problem zu melden. Die Sensoren der Uhr bemerken Abweichungen von der Norm selbst und lösen bei Bedarf eine Alarmkette aus, die der Patient selbst definieren kann. Diese Personen werden dann im Fall eines Problemes sofort informiert und können verschiedene Aktionen einleiten. Ein Anruf auf der Uhr direkt, die Ortung des Trägers und die Art des Problems sind problemlos möglich. Somit kann der Empfänger der Nachrichten selbst aktiv werden oder einen Pflegedienst oder einen Arzt informieren. Damit können auch bedürftige Menschen länger im angestammten Zuhause bleiben, ohne, dass sich die Familie sorgen muss, es könne etwas unbemerkt passieren. Wie das geht? Schauen Sie sich das Video an.

Unterstützt von der KOMSA Hartmannsdorf haben wir nun ein erstes Testset zur Verfügung, das wir demnächst an einen ersten Probanden vergeben wollen. Damit haben wir einen ersten Schritt getan, die Gesundheitsüberwachung auf dem Land ein Stück moderner und sicherer zu gestalten. Schritt für Schritt wollen wir dieses System nach erfolgreichem Test in der Stadt etablieren, mit Pflegedienstleistungen koppeln und auch medizinische Betreuung mit einbinden. Damit können wir gerade älteren Menschen dabei helfen, länger zuhause verweilen zu können, bevor der Schritt ins Pflegeheim droht. Denn viele Pflegeheimbewohner könnten mit dieser Unterstützung länger ihr angestammtes Leben genießen. Davon sind wir überzeugt.

#diStadt ist mehr als nur ein Projekt. Es ist die Plattform unserer Zukunft.

#diStadt ist schon jetzt mehr, als dieser eine Test. Wir wollen auch über das gezeigte hinaus Projekte durchführen, die StartUps nach Augustusburg bringen, um mit uns gemeinsam die digitale Zukunft zu gestalten. So wollen wir im kommenden Jahr in einem der ältesten, derzeit leerstehenden Gebäude einen CoWorkingspace schaffen. Derzeit planen wir den Umbau, der von einem privaten Digitalunternehmen umgesetzt werden soll und wird. So wird Arbeit angesiedelt, die andere Wertschöpfungsbereiche abdeckt, als wir bisher hier haben. In einer Region, die nicht unbedingt dafür prädestiniert zu sein scheint. Wir sind eine typische Kleinstadt mit den typischen Herausforderungen, die eine solche hat. Wir gehen gemeinsam mit vielen Partnern diese suchen nach technologischen Wegen, unser Leben weiterhin angenehm gestalten zu können. Ohne das richtige Leben zu vernachlässigen. Wir sind überzeugt davon, dass uns die digitalen Hilfsmittel dabei Wege aufzeigen können, bisherige Defizite besser ausgleichen zu können. Außerdem wollen wir den kommenden Generationen eine Plattform schaffen, auf der sich eine wirtschaftliche Zukunft begründen lässt. Ohne dabei das zu zerstören, was wir haben. Es hat ein spannender Weg begonnen, auf den ich selbst sehr gespannt bin.

Dirk Neubauer // Bürgermeister

Der Plan für #diStadt wächst jeden Tag. Auch die Zahl der Partner. Bildung, digitale Verwaltung, Versorgung, Mobilität, Gesundheit - viele dieser Themen werden hier in Zukunft bearbeitet werden. Damit wir gemeinsam den Weg in die Zukunft schaffen. Gut gerüstet und mit einem klaren Ziel.

Zur gesamten Mindmap des Projektes kommen Sie unter diesem LINK. Hier können Sie jederzeit verfolgen, wie sich das Projekt entwickelt. Wir wollen, dass Sie teilhaben und mitwirken an dieser wichtigen Entwicklung unserer Stadt.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben oder Partner werden wollen, dann melden Sie sich einfach unter dirk.neubauer@zonoandfriends.de

Created By
Dirk Neubauer
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