Loading

FEG Gwatt Gemeinden der FEG Schweiz

Gott schreibt Geschichte

  • Die Anfänge der FEG Gwatt reichen zurück bis zum 22. Oktober 1888, wo die erste Wohnstubenversammlung im Gwatt stattfand, als Aussenposten der FEG Thun.
  • 3. August 1890 startete die kleine Gemeinde mit der ersten Sonntagsschule. Im Jahr 1899 zählte diese bereits über 240 Kinder.
  • Die Wohnstube war bald zu klein. Darum baute ein Mann aus der Gemeinde fast eigenhändig beim Bahnhof in Gwatt das Haus «Eben-Ezer». Am 21. November 1897 konnte es eingeweiht werden.
  • 1982 kam es zunehmend zu theologischen Meinungsverschiedenheiten mit der betreuenden Gemeinde, der FEG Thun. Aus diesem Grund trennten sich damals 15 Geschwister und gründeten am 21. Januar 1982 die eigenständige FEG Gwatt.
  • Am 27. Oktober 1984 wurde nach der Aufarbeitung des Trennungskonflikts die FEG Gwatt im Bund FEG aufgenommen.
  • 1992 wurde das Eben-Ezer zu klein und man konnte ganz in der Nähe einen Stock eines ehemaligen Bürogebäudes mieten und umbauen. Gleichzeitig begann eine Zeit der Spannungen rund um die Frage des Heiligen Geistes.
  • 1994 führte dies zu einer Austrittswelle. Zugleich aber auch zu einer Klärung und zu einer Festigung der Gemeinde. So war die Gemeinde in diesem Jahr trotz allem bereit zum Kauf des ganzen Bürogebäudes aus einer Konkursmasse.
  • 2006 wurde dann bedingt durch die zunehmende Platznot dem bisherigen Untermieter gekündet und das Gebäude umgebaut und renoviert.
  • Bis heute ist die Gemeinde erfreulich gewachsen mit ca. 160 Erwachsenen im Gottesdienst. Das lässt uns erneut nach neuen Räumlichkeiten Ausschau halten. Doch bisher öffnete sich keine Türe. So sind wir gespannt, wie Gott weiter mit der FEG Gwatt Geschichte schreibt.

Unsere Vision

«zäme nächer zu Jesus – nächer zu dir»

Als Menschen brauchen wir Beziehungen zu Gott und einander. Diese zwei Beziehungsebenen wollen wir als Gemeinde fördern. Das heisst: Zusammen leben wir immer mehr christusgeprägt, um Menschen aus allen Generationen und sozialen Schichten in der Region Thun zu dienen und ihnen Gottes Liebe weiterzugeben, damit sie Jesus kennenlernen, ihm nachfolgen und durch ihr Leben positive Veränderung in der Gesellschaft bewirken.

Fragen an Kari Bieri und Urs Klingelhöfer

Wie würdet ihr die DNA eurer Gemeinde beschreiben?

Kari: Wir sind eine Mehrgenerationen-Gemeinde aus Überzeugung, mit einer guten Durchmischung von Jung bis Alt. Zudem hat sich die Gemeinde seit ihrer Gründung eine gewisse Einfachheit, mit einer Offenheit für Neues, bewahrt. Die Gründergeneration hatte das grosse Anliegen, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Dieses evangelistische Herz schlägt bis heute in der FEG Gwatt. Auch wenn wir darum ringen, dass es nicht einschläft.

.

Was sind eure Stärken?

Kari: Dazu gehört sicher unsere Willkommenskultur. Von Gästen hören wir immer wieder, wie schnell man bei uns begrüsst und angesprochen wird. Was mich persönlich begeistert, sind die vielen jungen Menschen, welche sich in die Gemeinde investieren und sie so mitprägen. Gerade auch in unseren Gottesdiensten. Sei es Technik, Musik, Deko und Moderation. Ohne die junge Generation würde vieles nicht laufen.

Und da ist noch die ältere Generation, welche offen für die jungen Leute ist und diese unterstützt. Das ist ein echter Segen!

Was sind eure Herausforderungen?

Kari: Da gibt es einige. Das beschränkte Platzangebot in unserem Gebäude, Leiter zu schulen, Kleingruppen zu fördern, neue Menschen in die Gemeinde zu integrieren usw. Aber ich würde sagen, die grösste Herausforderung ist, den Auftrag von Jesus wahrzunehmen. Wie können wir unsere Mitmenschen heute mit dem Evangelium erreichen? Wie gelingt es uns, die beste Botschaft ansprechend und verständlich zu erklären, ohne sie zu verwässern? Dazu hätte ich gerne ein einfaches Rezept.

Wie leitet ihr Gemeinde?

Urs: Nach einer langjährig funktionierenden Leitungsstruktur haben wir vor zwei Jahren begonnen, die Gemeindeleitung neu aufzustellen. Ziel dabei ist, dass wir die Leitungsaufgaben auf mehreren Schultern verteilen können. Dies vor allem auch mit neuen und jüngeren Leitern und Leiterinnen. So wollen wir Mut und Freude zur Leiterschaft wecken können. Dabei wollen wir uns trotz Modernisierung klar an den biblischen Grundsätzen und Anforderungen zur Leiterschaft orientieren. Die Gemeindeleitung umfasst die drei Pastoren und weitere Älteste, mit dem Hauptfokus auf Auftrag und Lehre und weiteren strategischen Grundlagenthemen. Weiter zugehörig sind Diakone und Diakoninnen sowie einige Stabsmitarbeiter mit spezifischen Aufgaben (Buchhaltung und Gebäudeunterhalt). Die Struktur der Leitung ist weniger entscheidend als dass die Leitung nahe an Gottes Herz und den Menschen ist. Aus dieser Nähe heraus sollen Visionen, Ziele und Aktionen für und mit der Gemeinde entwickelt werden.

Von was träumt ihr im Gwatt?

Urs: Wir träumen davon, dass Menschen, die bisher noch nicht mit Jesus unterwegs sind, sich zu ihm hinwenden und Errettung und Erlösung im Evangelium erfahren. Weiter träumen wir davon, dass Menschen in der Gemeinde ganz neu vom Evangelium gepackt und verändert werden. Wir träumen davon, dass in unserer Gemeinde die Liebe Jesu Christi jeden Einzelnen immer wieder zutiefst bewegt und daraus eine leidenschaftliche Jüngerschaft gelebt wird. Erfahrbar innerhalb der Gemeinde in verbindlichen kleinen Gruppen und relevant ausserhalb durch Leucht- und Salzkraft in Familie, Beruf, Nachbarschaft und Gesellschaft. Letztendlich träumen wir auch von neuen grösseren und zweckdienlicheren Räumen auf dem Platz Thun.

Zu den Angestellten gehören noch:

Frank Bigler, Pastor
Curdin Badertscher, Jugendpastor