April 17 Good News

Editorial:

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Katie Perry singt in ihrem Lied «Firework»;

Baby, du bist ein Feuerwerk! Komm schon, lass deine Farben explodieren!

Was sie singt, liess uns Mutter Erde in den vergangenen Wochen einmal mehr intensiv erleben! Die Natur explodierte in das Blühen hinein und sie spriesste und verwöhnte unsere Sinne mit ihrem Knospen und Wachsen!

Und da wir Kinder dieser, unserer Mutter Erde sind, können auch wir, wie Katie Perry so schön singt, mit dem Frühling in unsere Farbe hinein «mit-explodieren» und die Welt mit unseren ganz ureigenen Farben verwöhnen und diesem Frühling beschenken!

So lasst uns als wandelnde Feuerwerke durch den Mai gehen, im Wissen wir mit unseren Funken und Sprühen sind Nahrung für uns, unsere Mitmenschen und Mutter Erde selbst!

Die Good News vom April mit ihren Menschen und deren Geschichten: ein Funkenregen, der nährt, vielfältig und inspirierend sein kann!

Viel Vergnügen!

Herzlichst Beatrice

Kreislauf-Dorf

In den Niederlanden werden in einem Pilotversuch im laufenden Jahr 100 Häuser für ein ganz spezielles Dorf gebaut. Das Dorf wird versorgungsunabhänging sein, da die gesamte Infrastruktur so aufgebaut sein wird, das vom Gemüse, über warmes Wasser, die Heizwärme bis zum Abwasser alles in einem geschlossenen Kreislauf stattfinden kann.

Der Architekt nennt es das "Tesla-Dorf". Sonnenkollektoren, Gartenanlagen, die in die Höhe gebaut sind, Fische, die das Abwasser reinigen bis hin zu Fliegenpobulationen, die sowohl Abfall fressen, als auch Nahrung für die Fische sein werden, sind in diesem ganzheitlichen Konzept geplant. Die Bewohner des Dorfes sorgen selbstständig für den reibungslosen Betrieb.

Gemüse frisch aus dem Haus-Beet

In der vietnamesischen Stadt Ho-Chi-Minh steht ein ganz besonderes Haus. Es beherbergt drei Generationen einer Großfamilie und im ganzen Haus ernten die drei Familien ihr eigenes Gemüse.

Möglich macht dies die geniale Idee vom Architekturbüro Vo Trong Nia Architects. Die Mitarbeiter dieses Büros finden immer wieder neue Wege um die Natur in Städten zu integrieren und auf kleinstem Raum Oasen gedeihen zu lassen, ihre Visionen Realität werden zu lassen.

Im Binh House lebe drei Generationen unter einem Dach und in ihrem eigenen Gartenparadies. Das Haus ist auf mehreren Stöcken so gebaut, das den Eigenbedarf an Gemüse wunderbar gedeckt werden kann. Die vielen Pflanzen sorgen auch für ein tolles Raumklima und angenehmen Temperaturen.

Peru und seine Artenvielfalt

Die Menschen vom Stamme der Quechua, in Peru, haben sich in der Vergangenheit für ihre Artenvielfalt bei Pflanzen eingesetzt und waren erfolgreich! Dank ihrem unermüdlichen und hartnäckigen Einsatz erreichten sie, dass unter anderem die Firma Monsanto, die sowohl genmanipuliertes Saatgut vertreiben, als auch Pestizide verkauft, das Land verlassen musste. Peru ist nicht das einzige Land, auch andere Länder, zum Beispiel EL Salvador, haben Monsanto des Landes verwiesen.

Hanf für die Gesundheit

Schon in früheren Zeiten wussten pflanzenkundige Menschen um die Heilkraft und um die schmerzlindernde Eigenschaft des Hanfs oder Cannabis. Die Hanfpflanze wurde vielseitig und immer wieder auch mit Erfolg eingesetzt.

Nun scheint dieses alte Wissen, untermauert mit heutigen wissenschaftlichen Tests auch in der heutigen Politik mehr und mehr Beachtung und Unterstützung zu gewinnen. Der Bundestag in Deutschland verabschiedete ein Gesetzt, das die Abgabe von Hanf, der vorgegebene Kriterien erfüllt, in ganz bestimmen Fällen an Patienten zur Schmerzlinderung erlaubt.

Hoffnung für die Frauen Nigerias

Die Regierung in Nigeria hat ein landesweites Verbot der Genital-verstümmelung für Frauen erlassen.

Dieses Verbot ist ein erster und unglaublich wichtiger Schritt auf einem Weg hin zu mehr Lebensqualität, wenn nicht sogar Überlebenswichtig für viele, viele Frauen in Nigeria.

Auch wenn es viel Zeit brauchen wird, dieses uralte Gedankengut bei den Menschen in eine neue Richtung zu lenken, kann dieses Verbot im afrikanischen Raum durchaus Vorbildcharakter für andere Länder und ihre Regierungen haben und den Weg ebnen, damit diese, für uns, fragwürdige und gesundheitsgefährdende Tradition irgendwann ganz der Vergangenheit angehören wird.

Kochen aus Leidenschaft

Heute ist Tim Raue ein angesehener und erfolgreicher Koch in Berlin, inklusive zwei Michelin Sterne in einem seiner Restaurants. Dies war nicht immer so. Als Kind und Teenager durchlebte er schwierige Zeiten, sein Ventil war ein aggressiver Umgang mit seinen Mitmenschen.

Ein sanfter Wandel begann, als er sich entschloss Koch zu werden. Seine Aggressivität suchte und fand andere Kanäle, er kombinierte sie mit seiner Kreativität, seiner Ausdauer, seiner Disziplin und seinem Ehrgeiz. In der Folge fand er zu seiner Berufung und wurde ein experimentierfreudiger Koch.

Die Jahre liessen auch ihn reifen und heute ist sein Umgangston respektvoller und sanfter. Jungen Menschen gibt er, dank seiner eigenen Wege, auch zweite Chancen und lässt sie, bei Bedarf, in seiner Brasserie Colette arbeiten, damit sie sich Durchhaltekraft aneignen können um zu einem späteren Zeitpunkt in seinem Sternerestaurant wieder zu seinem Team zu stossen.

Ein Präsident für alle Fälle

Was tun, wenn die Mama verhindert ist und plötzlich nicht kommen kann? Vor dieser Frage standen kürzlich zwei isländische Buben, als sie nach dem Baden in Laugardalslaug, einem Schwimmbad in Reykjavik (Island), nicht abgeholt wurden.

Einer der Knaben erblickte den isländischen Präsidenten, fasste Mut und fragte Guðni Th. Jóhannesson kurzerhand, ob er sie nach Hause fahren würde. Da der Präsident selber Vater von 4 Kindern ist und um die Lebendigkeit eines Familienalltages weiss, fuhr er die beiden Knaben kurzentschlossen nach Hause, inklusive Selfie-Foto-Termin, präsitentenmässig, versteht sich!

(ein bisschen scrollen auf der Seite um zu dieser News zu kommen, das Schöne daran, ihr findet noch mehr GN )

Kleine Gesten, grosse Freude

Diese Geschichte steht stellvertretende für viele Freudenfunken, die im Alltag geschenkt werden und die meistens sehr lange Zeit in uns «nachglühen» und noch Monate später beim Erinnern ein Lächeln ins Gesicht zaubern,

Diese hier schaffte es in die Medien:

Immer wieder überraschen Menschen andere, ihnen fremde Mitmenschen mit kleine Gesten, die die Freude beim überraschten Gegenüber erblühen lassen. So geschehen in den vergangenen Tag in einem Kaffeeshop. Als eine junge Frau ihren Kaffee an der Kasse bezahlen wollte, überraschte sie der Angestellte mit der Antwort, ihr Getränk sei schon bezahlt worden.

Take a bike

Sangen wir früher "wir sind mit dem Radel da" heisst es heute salopp: "Take a bike!" In sechs Luzerner Gemeinden sind an diversen Standorten für Radelbegeisterte, Velos deponiert, die kostenfrei genutzt werden können. Dank App und Internet ist jederzeit ersichtlich, wo wie viele Fahrräder zur Verfügung stehen und nach einmaligen registrieren kann das Vergnügen losgehen.

M wie Marcelo, M wie Mut

Marcelo Lusardis Leidenschaft heisst skaten.

Dass er dies heute (wieder) tut ist nicht selbstverständlich. Infolge einer Erbkrankheit erblindete er mit 18 Jahren auf beiden Augen und gab seine Leidenschaft, das Skaten, vorerst auf. Doch dann fasste er Mut, übte sich in Geduld und Ausdauer und heute ist er auf den Bahnen der "Skaterwelt" wieder zu Hause. Mit seinem Mut und seiner positiven Art mit der Blindheit umzugehen und sich nicht unterkriegen zu lassen, inspiriert er unzählige andere Menschen.

Welt Klavier Tag

Am diesjährigen Welt Klavier Tag überraschte John Legend, seines Zeichens ein US-Musiker, Pendler am Londoner Bahnhof „St Pancras” mit einem Minikonzert. An diesem Bahnhof stehen zwei Klaviere, die die Menschen nach Lust und Laune nutzen können, um ihre musikalische Ader ausleben zu können.

Die Zuhörer wurden unter anderem mit den Songs „Ordinary People” und „All of Me” verwöhnt.

Motivation auf dem stillen Örtchen

Mädchen und junge Frauen, die an der kalifornischen High School Laguna Hills, dieToiletten aufsuchten, wurden in den vergangenen Tagen mit wunderbar motivierenden und aufbauenden Botschaften überrascht!

"Du bist besser, als du denkst", "Du bist außergewöhnlich", oder "Bleib positiv"

Diese und andere Sätze schrieb Sabrina Astle auf und in einer Nacht- und Nebelaktion klebte sie die tollen Plakate ins WC. Hinter der Aktion steht die Projekt Woche: "Was wäre, wenn wir mehr Liebe zeigen würden".

Mit ihrer Art, den Menschen ihre Liebe zu zeigen, hat sie viele hunderte Herzen berührt. Nicht nur in ihrer Schule, sondern weltweit, denn eine Besucherin stellte die Aktion ins Netz und ihre Botschaften surfen nun um die Welt!

Wie zu Tante Emmas ehemaligen (Laden-)Zeiten

Die Berner sind bekanntlich manchmal etwas gemächlicher unterwegs. Und so brauchte es seine Zeit, bis der neue-alte-Trend, verpackungsfrei(er) einzukaufen in Bern Einzug hält. Doch nun ist es auch in der Schweizer Hauptstadt soweit.

Was für junge Menschen neu ist, ist für uns ältere Hasen/Häsinnen ein Déjà-vu. Waren einkaufen mit dem Mehrwegbeutel oder im Glas, um die riesigen Verpackungsmengen zu reduzieren. So können Berner/Innen ab Mai zum Beispiel im "Lola-Laden" und etwas später im Jahr in der "Palette" ihre Produkte offen einkaufen gehen.

Erfolgreiche Teamarbeit Ocean Care und Migros

Weniger Verpackung in der Gemüse- und Früchteabteilung auch in der Migros. Was im Raum Zürich als Pilotprojekt Erfolg hatte, ist nun in der ganzen Schweiz lanciert worden. Mit den "Veggiebags", die die Migros jetzt anbietet, können Kundinnen/Kunden Gemüse und Früchte nun in einem waschbaren und wiederverwendbaren Mehrwegbeutel einkaufen.

Pflanzen-Kunstwerke

Wenn Menschen ihre Kreativität mit Pflanzen vereinen, entstehen Kunstwerke, die ihresgleichen suchen, die Wachsen, sich verändern und immer wieder die Herzen und Augen jener Menschen erfreuen, die aufgeweckt durch die Strassen gehen.

Sie sind witzig, überraschend und machen sicher Lust, auch in seiner eigenen Umgebung mit wachen Augen unterwegs zu sein, um zu sehen und herauszufinden, ob es diese Pflanzen-Künstler auch bei uns gibt!

Upgrade: Wenn ein Schädling zum Nützling wird

Imker, die in ihren Bienenstöcken die sogenannte Wachsmotte entdecken, sind ob diesem Fund nie besonders glücklich.

Federica Bertocchini, Hobbyimkerin und Wissenschaftlerin, entdeckte per Zufall, dass diese Raupe Potenzial besitzt. In ihren Bienenstöcken entfernte sie die Raupe, steckte sie in eine Plastiktüte, nur um ein paar Stunden später festzustellen, dass die Wachsmotte auch eine Lizenz zum Ausbrechen hatte, Löcher in das Plastik gefressen hat und entwischte!

Dieser Entdeckung ging sie mit wissenschaftlichem Forschungsdrang nach und siehe da! Diese Raupe ist tatsächlich fähig innert kurzer Zeit Plastik zu verdauen und zu verarbeiten. Sie und ein Forscherteam sind nun dabei herauszufinden, wie diese Entdeckung uns bei den Plastikabfallbergen helfen können.

Wings for life im Mai

"Wir laufen für alle, die es selber nicht können!" Zum 4. Mal findet im Mai der "wings for life run", statt.

Zweibeiner und Vierrädler machen sich auf den Weg und erobern Kilometer um Kilometer, bis sie der sogenannte Catcher Car einholen wird!

Dieses Jahr treffen sich die motivierten Laufer aus der Schweiz in Olten.

Am 7.Mai starten weltweit alle Läufer exakt zur gleichen Zeit!

Insgesamt machen 24 Länder mit und wer nicht vor Ort, an diesem Tag mit dabei sein kann, lädt sich die App runter und macht es dann, wenn es für ihn/sie möglich ist!

Musikalische Poesie von Katie Perry

Firework

Hast du dich je wie eine Plastiktüte gefühlt?

Die vom Wind davongetragen wird,

Und wolltest nochmal anfangen?

Hast du dich je so, so dünn wie Papier gefühlt?

Wie ein Kartenhaus kurz vor'm Einsturz?

Hast du dich je gefühlt, als wärst du schon tief unter der Erde?

Schreist in deinem Grab [1], doch niemand kann dich hören?

Ist dir klar, daß es noch eine Chance für dich gibt?

Weil in dir noch ein Funke ist?

Du mußt nur das Licht entzünden

Und es strahlen lassen

Erhelle die Nacht wie am 4. Juli

Denn Baby, du bist ein Feuerwerk

Komm schon, zeig ihnen was du wert bist

Laß sie verblüffte Rufe ausstoßen

Während du über den Himmel schießt

Baby, du bist ein Feuerwerk

Komm schon, lass deine Farben explodieren

Laß sie verblüffte Rufe ausstoßen

Und laß sie runter fallen

Du mußt dich nicht fühlen, als nähmst du nur sinnlos Platz weg

Du bist einmalig, unersetzlich

Wenn du nur wüßtest, was die Zukunft dir bringt

Nach einem Hurrikan kommt immer ein Regenbogen

Vielleicht sind alle Türen nur deshalb verschlossen,

damit du eine öffnen kannst, die dich auf den idealen Weg führt

Wie ein Blitzschlag wird dein Herz glühen

Und wenn es soweit ist, wirst du es wissen

Boom, boom, boom

Noch viel heller als der Mond, Mond, Mond

Es war immer in dir, dir, dir

Und jetzt ist es Zeit, es herauszulassen

Denn Baby, du bist ein Feuerwerk

Komm schon, zeig ihnen was du wert bist

Laß sie verblüffte Rufe ausstoßen

Während du über den Himmel schießt

Baby, du bist ein Feuerwerk

Komm schon, lass deine Farben explodieren

Laß sie verblüffte Rufe ausstoßen

Und laß sie runter fallen

Boom, boom, boom

Noch viel heller als der Mond, Mond, Mond

Boom, boom, boom

Noch viel heller als der Mond, Mond, Mond

www.songtexte.com/uebersetzung/katy-perry/firework-deutsch-7bd69ab0.html

Es ist ausdrücklich erwünscht und erlaubt, die Good-News weiterzuleiten an interessierte Menschen.

Gerne nehme ich weitere Mail-Adressen in den Verteiler hinein, auf dass der Newsletter gedeiht und sich ausbreiten kann!

Good-News Artikel für die nächste Ausgabe und Mailadressen an: beatrice.baumann@gmx.net (Beiträge bis 20. Mai 2017)

Beiträge: Beatrice, Manuela, Ursula, Ruth

Fotos Frühling am Doubs, Jura: Beatrice

Nächstes Erscheinungsdatum: Ende April Woche 17

Created By
beatrice baumann
Appreciate

Credits:

Artikelfotos aus den jeweiligen Beiträgen Landschaftfotos: Frühling am Doubs, Jura: Beatrice

Report Abuse

If you feel that this video content violates the Adobe Terms of Use, you may report this content by filling out this quick form.

To report a Copyright Violation, please follow Section 17 in the Terms of Use.