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Freunde der Musik Förderverein der Musikschule Traunstein e. V.

Vorstandschaft

1. Vorsitzender: Fritz Stahl, 2. Vorsitzender: Georg Holzner (Musikschulleiter bis 11/2018). Schriftführerin: Maria Bittel. Schatzmeisterin: Sabrina Haberlander. Ursula Lay (Stadträtin, Kulturbeauftragte der Stadt), Manfred Kösterke, Dr. Wolfgang Pucher, Heinrich Albrecht (Musikschulleiter ab 12/2018)

Förderpreise 2018/19: Musikalische Vielseitigkeit unter Beweis gestellt.

Traunstein. Im Rahmen der Traunsteiner Sonntagskonzerte übergab der Vorsitzende, Altoberbürgermeister Fritz Stahl, die diesjährigen Förderpreise der „Freunde der Musik – Förderverein der Musikschule Traunstein“. Bei dem Konzert stellten die Preisträger mit Musikstücken von der Klassik bis hin zum Hard Rock ihr bereits großen Können unter Beweis. Musikschulleiter Heinrich Albrecht war deshalb begeistert über die Vielfalt der Musik, die von den Preisträgern geboten wurde. „Ob jung oder älter, wir alle wissen oder spüren es: Musik ist treffliche Unterstützung für unser Leben. Sie hilft nachzu-denken, tröstet, muntert auf, begleitet verständnisvoll bei Kummer und Trauer, sie stimmt ein, rüttelt wach, überbrückt Pausen oder hilft uns fröhlich zu sein“, sagte der Vorsitzende Stahl. Reich seien daher diejenigen, die selbst musizierten und sängen. Um dieses Ziel zu erreichen, helfe die Musikschule der Stadt Traunstein seit 42 Jahren. „Das sehr engagierte Handeln der Stadt, von Oberbürgermeistern und Stadtratsmitgliedern für die musikalische Bildung verdient Anerkennung und Unterstützung. Der Förderverein der Musikschule setzt hier an und will ergänzend helfen“, so Stahl weiter. Bewusst hätten Vereinsvorstandschaft und die Musiklehrer deshalb gemeinsam ein Förderpreisprogramm entwickelt, das die Arbeit der Musikschule ergänzen und betonen soll. Vor 14 Tagen habe die Jury mit Ursula Lay, Heinrich Albrecht, Jürgen Hagen, Georg Holzner und Robert Sattler beim Vorspielvormittag empfohlen, in diesem Jahr allen Teilnehmern einen Förderpreis zu gewähren. Trotz dieser Überraschung oder besser aufgrund dieser Überraschung habe der Vereinsvorstand entschieden, die geplante Fördersumme zu erhöhen, sodass der Förderpreis für die Gruppen je 400 Euro und für die einzeln Aufgetretenen je 200 Euro wert sein solle. Erfreut war Dritte Bürgermeisterin Traudl Wiesholler-Niederlöhner darüber, was die Musikschule in einer Stunde Konzert alles zu bieten habe. Sie dankte besonders den Eltern, dass sie ihren Kindern eine musikalische Erziehung ermöglichten. Ihr Dank galt auch Altoberbürgermeister Stahl, der den Förderverein gegründet habe, denn was die „Freunde der Musik“ machten, sei großartig.

Foto zeigt von links den Vorsitzenden Altoberbürgermeister Fritz Stahl, die Dritte Bürgermeisterin Traudl Wiesholler-Niederlöhner, Maria, Johannes und Anton Hundmayer (Familie Hundmayer), die Pianistin Siyu Wang und Musikschulleiter Heinrich Albrecht.

Den Anfang machte die zwölfjährige Geigerin Johanna Schäfer, die auch noch Harfe lernt, mit dem zweiten Satz „Frühling“ aus Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“. Es folgte „Allegro in G-Dur“ von Josef-Hector Fiocco. Allegro bedeutet auf Italienisch „munter, heiter und fröhlich“. Ebenso war der Vortrag von Schäfer. Erst seit November ist Siyu Wang in der Musikschule Traunstein. Als „Mitbringsel“ aus ihrer Heimat China spielte sie auf dem Klavier das Lied „Chanty of Wusili“, das von Zhinig Chen adaptiert wurde. Es folgte eine Etüde, also ein Instrumentalwerk für ein Soloinstrument, das dem Musizierenden zu größeren Fertigkeiten verhelfen soll. In diesem Fall war es die Etüde Nr. 4 aus „Étude de doux Exercises“ op. 1 von Franz Liszt. Nach dem die Geschwister Hundmayer, Maria (Harfe), Anton und Johannes (beide Ziach), die Gäste zu Beginn der Veranstaltung bereits mit dem Marsch „Tiroler Adler“ von Rudolf Achleitner begrüßt hatten, trugen sie alpenländische Volksmusik mit dem „Schnapsflaschl Boarischen“ und dem „Walzer für di“, eine Eigenkomposition der beiden Buam, vor.

Foto zeigt von links den Vorsitzenden Alt-oberbürgermeister Fritz Stahl, die Geigerin Johanna Schäfer, die Sängerin Maren Schultheiss und die Dritte Bürgermeisterin Traudl Wiesholler-Niederlöhner.

Obwohl Musiklehrer Anderl Wimmer, der selbst am Bass mitspielte, treuherzig behauptete, die „Band Royal“ habe die Lautstärke gegenüber dem Vorspiel von vor zwei Wochen etwas gedämpft, bekam die Redewendung „Etwas auf die Ohren bekommen“ etwas Greifbares. Aber Hard Rock geht nun mal nicht leise. Das Repertoire bestand aus den Stücken „Money for nothing“ von „Dire Straits“, Run to the hills“ und „The Tro-oper“ von „Iron Maiden“ sowie „For whom the bells tolls“ von „Metallica“. Als „Rausschmeißer“ spielte die Band „Ace of Spades“ von „Motörhead“. Bjr

Foto zeigt von links den Vorsitzenden Altoberbürgermeister Fritz Stahl, die „Band Royal“ mit Stefan Fertl, Christoph Gruber und Raphael Jördens, die Dritte Bürgermeisterin Traudl Wiesholler-Niederlöhner, Musikschulleiter Heinrich Albrecht und Musiklehrer Anderl Wimmer

Das kulturelle Wohl der Bürger und in besonderem Maße die Musikerziehung bedeuten eine grundlegende und anerkannt wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe. Die Stadt Traunstein kommt dieser in allen Gemeindeordnungen der deutschen Länder verankerten Verpflichtung u. a. seit 35 Jahren mit ihrer erfolgreichen und weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten und beliebten Musikschule nach. Diese prägt in hohem Maße und in gegen-seitiger Ergänzung mit anderen Einrichtungen das bedeutende und reiche Kulturleben der Stadt. Mit dem zur Verfügung stehenden knappen Etat (etwas über 1 % des Gesamthaushaltes der Stadt) muss dabei die Musikschule ihrer Aufgabe nachkommen, in verschiedensten Unterrichtsorganisationen ihre zahlreichen Schülerinnen und Schüler musikalisch zu bilden und ihnen die Gelegenheit zu geben, sich in der Öffentlichkeit zu beweisen. Die Musikschule organisiert und führt Konzerte und Konzertreihen durch, die für die Stadt eine hohe emotionale und gesellschaftliche Bindung der Bürger (jung und alt) bedeuten. Musik ist nicht nur einer der wichtigsten Bausteine in der Erziehung, sondern fördert nachgewiesenermaßen ein besseres Zusammenleben aller. Der Verein „Freunde der Musik“ sieht u. a. seine Aufgabe darin, dort zu helfen, wo der finanzielle Spielraum eng wird. So wird der Verein zum einen das Veranstaltungswesen im allgemeinen unterstützend begleiten, aber auch dort helfend eingreifen, wo es nötig ist - etwa bei der zeitintensiven und lohnenden Förderung besonderer Talente. Denn manche jungen Menschen brauchen unbedingt mehr als die eine (bezahlbare und zu knapp bemessene) Unterrichtseinheit in der Woche. Besonders talentierte und motivierte Menschen können ihre Fähigkeiten nur dann weiter entwickeln und der eigenen wie der öffentlichen Erwartungshaltung genügen, wenn es gelingt sie nachhaltig mit angebotenen Sonderkursen und dergleichen zu fördern. Und davon profitieren wir alle!

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