Robert's Barber Shop Ein ort für gentlemen

Willkommen in Robert’s Barbershop!

Ein Ort, wo man Mann sein darf. Auf zwölf Quadratmetern unterhält, berät und verschönert Robert Radi seine Kunden.

Das Motto des Barbershops an der Zürcher Weinbergstrasse lautet: Ein Ort für Gentlemen. Es ist ein Ort, wie man sich einen Herrensalon im England des 18./19.Jahrhunderts vorstellt: Leder und Holz dominieren.

1904 meldete King C. Gillette in den USA ein Patent an, das den Barbierberuf verschwinden liess: die Wegwerfrasierklinge.

Heute aber erlebt der gepflegte Bart und somit auch der Barbierberuf eine Renaissance.

«Seit ich vor zwei Jahren meinen Laden eröffnet habe, besteht eine grosse Nachfrage. Ich könnte rund um die Uhr arbeiten und musste mir sogar Zeiten einteilen, in denen ich esse und trinke.»

Wie regelmässig man(n) einen Barbier aufsuchen sollte, ist individuell unterschiedlich. Robert Radi hält wöchentliche Besuche in den meisten Fälle für übertrieben, sollte es sich nicht um einen längeren Bart handeln. Alle zwei bis drei Wochen sollten Bartträger jedoch schon professionelle Hände in Anspruch nehmen.

Das wichtigste Werkzeug eines Barbiers ist das Rasiermesser. Heutzutage muss man dies jedoch nicht mehr schleifen.

Robert legt die Klinge nach der Rasur jeweils in einen Desinfektionsbehälter und auch sonst ist ihm Hygiene sehr wichtig: «Für jeden Kunden benutze ich einen neuen Klingenaufsatz. Die zehn Rappen pro Klinge ist mir die Hygiene allemal wert.»

«Wer mir vorschreiben möchte, wo ich wie zu schneiden habe, soll sich einen anderen Barbier suchen. Ich weiss, was für meine Kunden gut ist.»

Whiskeyflaschen sind nicht nur zur Dekoration gedacht und am liebsten würde man sich eine Zigarre anzünden, im Ledersessel zurücklehnen und mit Robert über Gott und die Welt philosophieren.

«Macht, was euch antreibt und ihr werdet Erfolg haben!»

Wer Robert’s Barbershop besuchen möchte, muss sich frühzeitig um einen Termin bemühen. Samstags ausgebucht bis Mitte Jahr, werden sogar Wochentermine unter befreundeten Kunden verschenkt.

Text: Benedikt Wirthlin 2017

Credits:

©Adrian Baer 2017

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