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Kirche im Hafenquartier Roli und Simi Staub

Im Januar startet die FEG Basel zusammen mit Familie Staub ein neues Projekt in Kleinbasel. In gewissem Sinn handelt es sich um eine Mutter-Tochter-Gründung. Die FEG Basel übernimmt damit den ganzen Lead (Anstellung, Personalführung, Finanzierung etc.). Die Vision Schweiz ist im Unterstützerstatus teilweise finanziell und bei Bedarf auch beratend beteiligt.

Unsere Familie

Als Familie sind wir im Sommer von Riehen ins «Glaibasel» gezogen. Von einem der wohlhabendsten Orte in der Schweiz zu einen der ärmsten Orte. Das ergibt einen Kulturschock. Und doch merken wir, wie schon nach kurzer Zeit Gott uns den Weg zu Menschen öffnet, zu denen wir vorher keinen Zugang hatten. Wir finden wundersame Wege in die Gefängnisse der Stadt, zu anderen Kulturen oder zu Menschen, die in ihrem Leben noch nie in einer Kirche waren. Nebenbei wächst unsere Familie durch liebe Freunde, die unsere Vision teilen und mit uns in die Quartiere ziehen, die Gottes Liebe so unendlich nötig haben.

Unser Weg

An der PASKO 2017 wurde uns der Gedanke zur Gemeindegründung im Kleinbasel ins Herz gepflanzt. Inspiriert wurden wir von Leo Dietschy und Stephen Beck. Wir begannen zu beten und zwei Jahre später kam eine Berufung durch die Stadtmission, welche durch zahlreiche Begebenheiten gestärkt wurde. So haben wir erste organisatorische Gespräche geführt und Partner für die Zusammenarbeit gesucht. Wir freuen uns sehr, dass wir Unterstützung und Zusammenarbeit mit lokalen Kirchen aufbauen konnten. Auch ein Kernteam, welches sich aus drei Ehepaaren zusammensetzt, konnten wir bilden.

Unsere Vision

Unser gemeinsames Gebet ist es, dass die Stadt Basel, und speziell die Quartiere, in denen die soziale und geistliche Not am grössten ist, mit Gott in Berührung kommen. Aus diesem Grund fühlen wir uns in die Quartiere Kleinhüningen und Klybeck berufen. Wir möchten Kirche für alle Nationen und Generationen bauen, die wir erreichen können. Mit der Kirche sollen Projekte und Sozialfirmen entstehen, die dieser Stadt nachhaltig zum Besseren dienen. Daraus soll aber vor allem ein Netzwerk von mehreren relevanten Kirchen entstehen, die kirchenferne Menschen wieder erreichen und die Kultur jeweiliger Quartiere positiv prägen.

Unsere Aufgabe

Unsere Kernaufgaben sehen wir im Zuhören und im Leben von Beziehungen: Die Arbeit soll aus dem Hören auf Gott und auf die Menschen in den Quartieren entstehen. Nur wer IHN und die Menschen mit ihren Nöten und Bedürfnissen kennt, kann richtig handeln. Beziehungen sind unser Kerngeschäft. Wir gründen ein organisches Netzwerk von Menschen, die Gott suchen und finden wollen, keine Organisation mit viel Programm. Dabei sollen viele gut vernetzte Jüngerschaftsgruppen gegründet werden.

Aktueller Stand und Ausblick

Wir werden im Januar mit unserer ersten Jüngerschaftsgruppe starten, welche sich aus dem Kernteam und 3–4 weiteren Personen zusammensetzt. Nebenbei wird es verschiedene Momente geben, die es aussenstehenden Menschen ermöglicht, mit Nachfolgern von Jesus in Kontakt zu kommen.