Loading

Welches Potential steckt in deinen Jugendlichen? Michael Dufner

Ich bin begeistert vom Sprungbrett-Jahrestraining der FEG Schweiz. Nachwuchs fördern, Jungen Menschen die Möglichkeit bieten, die wunderbare Arbeit im Reich Gottes zu sehen und kennen zu lernen.

Ich liebe meine Arbeit, ich liebe es Reich Gottes zu bauen und finde, jeder sollte es machen - oder zumindest ausprobiert haben: für die Menschen und mit den Menschen unterwegs sein! Gemeinsam in Teams Events planen, Grosses träumen, die Wirklichkeit Gottes in dieser Welt sicht- und erlebbar machen. Aber nicht nur deswegen, ich liebe es auch Momente zu erleben in denen das Potential, welches Gott in das Leben der Menschen hineingelegt hat, sichtbar wird.

Ich glaube es ist auch ein bisschen meine Begeisterung, welche in meinem Sohn den Wunsch weckt, auch einmal Pastor zu werden. Zugegeben, als ich fragte, wieso er das denn wolle, meinte er: «Dann kann ich den ganzen Tag am Computer sein und machen was ich will…» UPPS :-), ist das wirklich das Bild was ich vermittle? Nein, denn mein Sohn sagte es im Spass. Er schlägt tatsächlich diesen Weg ein. Und ich freu mich, sein Potential noch mehr zu entdecken und zu sehen, womit Gott ihn ausgerüstet hat.

Aber was ist mit denen, die keinen Pastor als Vater haben? Wer sorgt dafür, dass ihr Potential sich fürs Reich Gottes entfaltet? Sind wir nahe genug an den Jugendlichen dran, um zu erkennen, was Gott in sie hineingelegt hat? Oder warten wir, bis die Jugendlichen auf uns zukommen?

Ich erlebe leider immer wieder zwei in sich passive Systeme, weshalb ich dich anspreche und sage: Durchbrich es, hilf mir und komm mit mir auf die Entdeckerreise nach zukünftigen Pastoren.

System 1: Jugendliche haben in einem Gottesdienst, an einem Event oder in einem Lager den Gedanken: «Ich könnte ja tatsächlich berufen sein.» Doch sie vertrauen auf die Führung Gottes. Jemand soll sie darin bestätigen oder - am liebsten der Pastor oder ein Ältester - natürlich geht auch jemand aus der Gemeinde. «Jemand soll mich darauf ansprechen. Dann weiss ich, dass es von Gott kommt.»

System 2: Der Pastor wartet, bis sich der Jugendliche meldet, denn er soll sich seiner Sache schon sicher sein. «Es braucht Mut als Pastor zu arbeiten und in die Berufung Gott hinein zu treten, deshalb ist dieser erste Schritt des Auf-mich-Zukommens wichtig.»

Ehrlich, es kann auch einfach sein, dass so viel läuft, dass uns als Pastoren dieser Nachwuchsförderungsaspekt einfach auch oft untergeht.

So oder so, es sind zwei Systeme, die passiv sind. Ich möchte dich als Leser herausfordern: Vielleicht hast du dir schon mal Gedanken gemacht, einen vollzeitlichen Dienst anzutreten? Dann melde dich. Gott kann führen, wenn wir uns bewegen. Oder du kennst jemanden, den man eigentlich berufen müsste, dann rufe den Pastor an (oder mich :-)). Wenn du Pastor bist, nimm dir 2-3 Minuten pro Woche, bete für die Jugendlichen und frage Jesus, wer dieses Sprungbrettjahrestraining machen könnte. Wie du am Zeugnis von Simon Egli lesen kannst - es lohnt sich!

Die FEG Schweiz investiert viel in das Sprungbrett. Mich begeistern die Chance und Möglichkeit für unsere Jugend ein Praktikum fürs Reich Gottes zu machen. Es begeistert mich nicht nur, sondern von den vielen Sprungbrettlern, die wir bis jetzt begleiten durften, sehen wir wirklich eine geniale Entwicklung in den verschiedenen Ausbildungsstätten.

Danke für deine Unterstützung und Dein Mittragen. Bei Fragen wende dich einfach an mich:

Michael Dufner, 079 430 76 30

Credits:

Erstellt mit einem Bild von ohurtsov - "girl young lifestyle"