// Newsletter 08 Digital Rollout des ert-06/17

Danke, dass ihr da wart!

Wir möchten uns recht herzlich bei allen Unterstützern, Freunden und Verwandten bedanken, die am Freitagabend unserer Einladung zum Digital Rollout des ERT-06/17 nachgekommen sind! Wir hoffen ihr habt den Abend genossen und seit jetzt schon genauso gespannt auf das fertige Fahrzeug, wie wir es sind!

Alle die an diesem Abend leider nicht kommen konnten, können sich auf unserer Facebook Seite noch den aufgenommen Live Stream anschauen. Weitere Videos folgen demnächst!

Fahrwerk

Die Reifen sind nach wie vor die einzige Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Streckenasphalt. Um ihr Potential voll ausschöpfen zu können, muss zu jeder Zeit optimaler Bodenkontakt gewährleistet werden. Dafür sorgt das Fahrwerk mit perfekt auf das Fahrzeug abgestimmter Kinematik, Feder-/Dämpferrate und seit dieser Saison auch mit einem Stabilisator an der Hinterachse. Die Wanksteifigkeit des ERT-06/17 wurde erhöht, um den baulich bedingt weiter nach hinten gerutschten Schwerpunkt zu kompensieren und so dem daraus resultierenden Untersteuern entgegenzuwirken. Des Weiteren konnten durch neue Herangehensweisen in der FEM Berechnung und der Verwendung von Kohlefaser Felgenbetten knapp 3 Kilogramm Gewicht zum Vorjahr eingespart werden.

Drivetrain

Aus Platzgründen musste der Antriebsstrang auf einen Bruchteil des Bauraumes vom letzten Jahr geschrumpft werden. Unter Verwendung der gleichen Motoren ließ sich dies nur durch eine Planetengetriebestufe realisieren. Bei einer Übersetzung von 3:1 stellt die Antriebseinheit maximal 420 Nm pro angetriebenem Hinterrad zur Verfügung. Die kompakte Bauweise brachte zudem viele funktionsübergreifende Bauteile hervor. So bilden sowohl Motorhalter, Akkubox-Steckerleiste und Hochvolt-Disconnect eine Konstruktion, genau wie das Getriebe, welches zusammen mit dem Kühler ebenfalls durch nur ein einziges Element mit dem Rahmen verbunden ist. Dieses System bietet keinen Gewichtsvorteil, spart jedoch enorm viel Platz.

Akkubox

Die Achillesferse des ERT-05/16 wurde dieses Jahr mit einigen Innovationen hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Sicherheit aufgerüstet. Die Art der Zellverbindung ist grundlegend verändert worden, einzelne Klemmkontakte gewährleisten eine konstante Verbindung der Pole und erlauben nach wie vor den Austausch einzelner Zellen. Die Überwachung von Temperatur und Spannung so wie die Steuerung des Balancing-Prozesses wird dieses Jahr durch die Version 2.0 des via Infrarot kommunizierenden Platinenverbundes geregelt. Hinsichtlich der Reichweite haben wir die Akkukapazität um etwa 14 % auf nun 7.4 kWh erhöht.

Niederspannungs- und Steuerungs-elektronik

Die Datenübertragung zwischen den essentiellen Komponenten des Fahrzeuges wird ausschließlich über CAN-bus Leitungen realisiert - dies dient der Fehlereliminierung und somit wieder der Systemzuverlässigkeit. Ebenso werden wichtige Signale zusätzlich analog auf Richtigkeit geprüft. Die damit einhergehende optimierte Organisation innerhalb der Bordelektronik ist zwingend notwendig, da die Anzahl der auszuwertenden Sensordaten um ein Vielfaches gesteigert wurde, um das Fahrzeugverhalten auf der Rennstrecke besser analysieren und verarbeiten zu können.

Aerodynamik

Um die Kurvendynamik des Fahrzeuges zu steigern, helfen Front-Heckflügel, Diffusor, eine optimierte Heckflügelanbindung und seit diesem Jahr auch Seitenflügel. In Kombination werden ca. 40 % gesteigerte Abtriebswerte zum Vorjahr erzielt. Die Verwendung neuer Fertigungstechniken soll sich trotz der gestiegenen Anzahl an einzelnen Flügelprofilen nicht negativ auf die Masse des Fahrzeugs auswirken.

Monocoque & Rahmen

Das erste Mal in der Teamgeschichte nimmt der Fahrer diese Saison in einem Kohlefaser-Monocoque Platz. Die komplett neue Bauart spart im Vergleich zum traditionellen Gitterrohrrahmen Gewicht und erhöht die Steifigkeit um alle Achsen. Aus dem enorm angestiegenen Fertigungs- und Berechnungsaufwand resultiert nicht nur eine sicherere Fahrgastzelle, sondern auch ein kontrollierbareres und agileres Fahrzeug.

Pedalerie & Lenkung

Die Neuerung der Pedalerie beschränkt sich auf die Anpassung an die Monocoque-Bauweise und die großflächigere Krafteinleitung über die nun zusammengefasste Grundplatte. Das Lenkgetriebe ist erstmals eine mit nichtkonstanter Übersetzung ausgestattete Eigenentwicklung. Die auf den ERT-06/17 maßgeschneiderte Lenkkinematik wird über ein verlust- und spielfreien Winkeltrieb in der Lenkwelle aktuiert. Dies ermöglicht zusätzlich eine verbesserte Ergonomie bezüglich des Lenkradwinkels in Richtung des Fahrers.

++ Nächster Newsletter am Mittwoch, den 14.12 ++

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