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Camrope Der etwas andere Kameragurt

Kennst du das? Du willst eine Langzeitbelichtung machen und hast noch den Gurt an der Kamera. Wenn du den Standardgurt von deinem Kamerahersteller verwendest, wirst du erstmal ein paar Minuten damit zubringen den Verschluss aufzufummeln. Wenn du die Kamera danach praktischerweise wieder um die Schulter hängen willst, kannst du gleich mal weitere Minuten einplanen, den Gurt wieder durch die Ösen zu führen.

Ende 2017 stieß ich auf einen Kameragurt, wie ich ihn bisher noch nirgends gesehen hatte.

Schlicht. Robust. Elegant.

Gefertigt in Sachsen

Was? “Made in Saxony” steht auf dem Schild? Das ist ja mal ein Ding!

www.camrope.de

Die Sächsische Schweiz steht wie kaum eine andere Region in Deutschland für den Klettersport. Was ist da passender, als einen Gurt aus robustem Schlingenmaterial zu fertigen, mit vegetabil gegerbtem Leder und stabilen Karabinerhaken.

Als ich den Gurt das erste Mal in den Händen hielt, war ich sehr positiv angetan von der Verarbeitungsqualität. Jede Naht ist mit robustem Garn gesetzt, die Prägung des Namens ist dezent im Leder eingefasst und das Schlingenmaterial hat einen angenehmen Griff, ein weiches und stabiles Verhalten.

Um den Gurt an der Kamera zu befestigen, musste ich erstmal die dreieckigen Verbindungsstücke von meiner Sony a6500 lösen und gegen stabile Metallringe tauschen. Stabil sind die Ringe wirklich! Es hatte ein wenig Geduld erfordert die Ringe um einen Millimeter zu öffnen, um sie durch die Ösen an meiner Kamera zu führen.

Nachdem das geschafft war, brauchte ich nur noch die Ringe durch die schmalen Öffnungen in der Lederfassung stecken. Was zu Beginn scheinbar unmöglich erschien, macht sich nach 2-3 maligen Anbringen total leicht. Die Lederlasche schützt gleich die Kamera vor Möglichen Kratzern des Karabiners.

Zu Beginn hatte ich befürchtet, dass die standardmäßige Gurtlänge ein Nachteil ist. Ja, man kann den Gurt nicht in der Länge verstellen.

Nach 3 Monaten regelmäßiger Nutzung, egal ob zu Hause, bei einem Spaziergang durch die Stadt, einer Tour durch die Sächsische Schweiz oder beim Wandern auf dem Jakobsweg, der Gurt hatte immer die richtige Länge und ließ sich leicht handhaben. Ob um den Nacken, an der Schulter oder schräg um den Oberkörper, ich hatte immer ein angenehmes Tragegefühl und das beste dabei - es waren keine Schnallen im Weg und der Gurt konnte dadurch ohne Schwierigkeiten über meine Jacke gleiten, wenn ich die Kamera zum Auge führen wollte.

Den Gurt gibt es in verschiedenen Farben und auf Wunsch kann man sich ihn auch länger bestellen, falls man von großer und muskulöser Statur ist.

Besonders gut eignet er sich zum Tragen von spiegellosen Systemkameras mit kleinen bis normalgroßen Objektiven. Wer ein 150-600er Tele oder ein 70-200/2.8 tragen will, den wird die Robustheit des Gurtes zwar nicht im Stich lassen, doch ist es dann vielleicht nicht mehr so angenehm.

www.camrope.de

Nun ist es gar nicht so einfach, einen Kameragurt in Action zu fotografieren. Der Gurt hängt ja nunmal an der Kamera, wenn ich fotografiere. Leider ist es mir auch nicht geglückt, Szenen von mir mit Gurt zu fotografieren, da die Bedingungen, bei den ich unterwegs war, nicht gerade einladend waren. Sturm und eisige Kälte beschreiben am besten die Wetterlagen. Daher gibt es zum Abschluss ein paar Bildchen, bei denen der Camrope-Gurt an der Kamera dabei war.

Resümee

Wer mit dem Standardgurt seiner Kamera unzufrieden ist oder einfach nach einem eleganten und funktionalem Accessoire sucht, der wird mit dem Camrope aus der Sächsischen Schweiz überaus zufrieden sein.

Es ist kein Produkt von der Stange und wird nachhaltig gefertigt. Für weitere Informationen könnt ihr einfach www.camrope.de besuchen.

Created By
Philipp Zieger
Appreciate

Credits:

Philipp Zieger

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